eBook Reader: Überblick, Kaufberatung & Vergleich

Hier findest du eine Kaufberatung der klassenbesten eBook Reader, sowie eine interaktive Vergleichstabelle, die du nach verschiedenen Kriterien selbst filtern kannst.

Eigene Testgeräte und Fotos Über 150 eReader getestet Partnerlinks sind mit * markiert

Der beste eBook Reader 2025

Seit 2010 testen wir eBook Reader. Alle unsere Empfehlungen sprechen wir auf Basis eigener Erfahrungswerte mit den jeweiligen Geräten aus. Hier zu sehen: Die wichtigsten Modelle aus den Modelljahren 2022 bis 2025.

Du willst einen eBook Reader kaufen und möchtest dich informieren? Dann bist du hier genau richtig!

Um dir die Wahl zu erleichtern, haben wir nachfolgend die besten eBook Reader verschiedener Kategorien ausgezeichnet – von billig bis teuer und von klein bis groß ist alles dabei was Rang und Namen hat.

Die wesentlichste Neuerung im heurigen Jahr ist die Aufnahme der wichtigsten eReader und Tablets mit Farb-E-Ink-Bildschirmen. Deren Anschaffung kann inzwischen durchaus sinnvoll sein, will wegen diverser Nachteile aber dennoch gut überlegt sein.

Direkt darunter kannst du unseren filterbaren eBook Reader Vergleich nutzen. In der Tabelle befinden sich zahlreiche eBook Reader Modelle (aktuelle und ältere Geräte), die du nach verschiedenen Kriterien filtern kannst.

Unsere Empfehlungen auf einen Blick

Aus unserer Kaufberatung

Unsere Empfehlungen auf einen Blick
KategorieGerätWarumPreisAktionen
Preis-Leistungs-SiegerKindle Paperwhite 5Kindle Paperwhite 5AmazonWarmlicht, Wasserschutz und eine tolle Software mit Hörbüchern über Audible – mit ihm macht man kaum etwas falsch. 209,99 €bei Amazon.de Angebot Details
Farb-E-InkPocketBook InkPad Color 3PocketBook InkPad Color 3PocketBookKaleido 3 mit 300/150 ppi und eine umfangreiche Software – der preislich attraktive Einstieg in Farbe. 296,10 €mit Code allesebook Angebot Details
Günstiger eReaderKindle (2022)Kindle (2022)Amazon300 ppi und dieselbe Software wie die teuren Kindles – inklusive Hörbüchern über Audible. 146,30 €bei Proshop Angebot Details
7 bis 10 ZollPocketBook InkPad 4PocketBook InkPad 4PocketBook7,8 Zoll, Carta 1200, Wasserschutz und Tasten – in dieser Größe kaum zu schlagen. 260,10 €mit Code allesebook Angebot Details
Ab 10 ZollKindle ScribeKindle ScribeAmazon300 ppi auf 10,2 Zoll und ein Stift im Lieferumfang – im Herzen ein eReader. 370 €UVP Details

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1Preis-Leistungs-SiegerKategorie 1 von 5

Preis-Leistungs-Sieger

Was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, gibt's weiterhin nichts besseres als den Kindle Paperwhite.

Platz 1
Amazon

Kindle Paperwhite 5

6,8 ZollCarta 1200IPX8

Warmlicht, Wasserschutz und eine tolle Software mit Hörbüchern über Audible – mit ihm macht man kaum etwas falsch.

  • E-Ink Carta 1200 Display
  • Audible-Unterstützung (via Bluetooth)
  • Bluetooth
  • Intuitive Bedienung
  • Geschlossenes Ökosystem
  • Keine Blättertasten
  • Keine Speicherkartenerweiterung

Unterm Strich ist der Kindle Paperwhite ein ausgezeichnetes Lesegerät, mit dem man kaum etwas falsch machen kann.

Alternativen

Ausführlich: Preis-Leistungs-Sieger

Die besten Allrounder: Kindle Paperwhite, Tolino Shine 5, PocketBook Verse Pro

Der ist zwar teurer als sein Vorgänger, aber bietet dafür auch einen stark verbesserten Ausstattungsumfang. Der Paperwhite ist eine unkomplizierte und zukunftssichere Wahl mit der man kaum etwas falsch machen kann, wenn man einfach nur unbeschwert lesen möchte, ohne sich um das Drumherum zu kümmern.

Kindle Paperwhite

Als Preis-Leistungs-Sieger darf sich ebenso wie in den vergangenen Jahren auch 2025 wieder der Kindle Paperwhite krönen und ist damit die Kaufempfehlung für alle, die es gerne unkompliziert haben und trotzdem Wert auf umfangreiche Ausstattung und Zukunftssicherheit legen. In der Gesamtheit bietet der Paperwhite nämlich sehr viel für’s Geld: Ein nochmal minimal gewachsenes 7 Zoll Display (von 6,8 Zoll), Farbtemperaturanpassung, Wasserschutz und eine tolle Software mit Hörbuchunterstützung (via Audible).

Die Neuerungen haben allerdings wortwörtlich ihren Preis: Der Paperwhite ist mit den vergangenen beiden Generationen nämlich teurer geworden. 169 Euro kostet der eBook Reader in der günstigsten Variante mit Werbestützung. Ungeachtet dessen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis dennoch weiterhin gut, wenngleich der PocketBook Verse Pro (siehe unten) sehr knapp dahinter liegt. Abstriche muss man wie bei allen Kindles wegen des geschlossenen Ökosystems und der fehlenden ePub-Unterstützung machen. In anderen Worten: Mit einem Amazon eReader kauft man eBooks zwar sehr komfortabel, aber ist weitestgehend an den Kindle eBook-Shop von Amazon gebunden.

Unterm Strich ist der Kindle Paperwhite ein ausgezeichnetes Lesegerät, mit dem man kaum etwas falsch machen kann.

Kindle Paperwhite Alternative #1: PocketBook Verse Pro

Der PocketBook Verse Pro ist der geistige Nachfolger des sehr guten Touch HD 3. Es handelt sich um eine modernisierte Version, die noch kompakter ist aber trotzdem noch frei belegbare Testen besitzt. Auch der gewohnt große PocketBook-Funktionsumfang fehlt beim Verse Pro natürlich nicht.

Er besitzt eine Audiounterstützung, eine blaulichtreduzierte Beleuchtung und einen eingebauten Wasserschutz. Die Software bietet die umfangreichste Bibliotheksfunktion, eine gute Text-To-Speech-Funktion und die beste PDF-Anzeige.

Etwas schlechter als die beiden Mitbewerber ist beim Verse Pro die etwas weniger gleichmäßige Ausleuchtung.

Kindle Paperwhite Alternative #2: Tolino Shine 5

Nach langem Stillstand im Tolino-Universum ist der Tolino Shine in der fünften Generation 2024 erschienen und bietet ebenso wie der Vorgänger eine hervorragende Alternative zum Kindle Paperwhite. Er besitzt ein kleineres 6 Zoll Display und ist damit etwas handlicher.

Außerdem zeichnet er sich ebenfalls durch tolle Kontrastwerte und eine gleichmäßige Frontbeleuchtung mit Farbtemperaturanpassung aus. Neu ist zudem die nun ebenfalls vorhandene Hörbuchunterstützung, die es beim Shine 4 noch nicht gab. Außerdem wurden Software und Benutzeroberfläche im Vergleich zum Vorgänger völlig neu gestaltet. Die Software basiert nun auf dem System den Tolino-Technologiepartners Rakuten-Kobo.

Der Tolino Shine 5 ist zwar gut verarbeitet, haptisch kann er wegen des etwas billiger anmutenden Plastik und des eingelassenen Displays allerdings nicht mit dem hochwertigeren Paperwhite mithalten. Dafür ist der Shine 5 werbefrei und unterstützt ePub-Dateien.

2Farb-E-InkKategorie 2 von 5

Farb-E-Ink-Geräte

Das Jahr 2025 ist das Jahr der Farb-E-Ink eReader und Tablets. Inzwischen sind zahlreiche Geräte mit Farb-E-Ink am Markt und können ebenfalls eine gute Wahl sein. Hier hängt es aber in erster Linie von der Kompromissbereitschaft ab, denn jedes der genannten Geräte hat Schwächen, die man bei "normalen" Schwarz-Weiß-Modellen nicht hat.

Platz 1
PocketBook

PocketBook InkPad Color 3

7,8 ZollKaleido 3FarbeTastenIPX8

Kaleido 3 mit 300/150 ppi und eine umfangreiche Software – der preislich attraktive Einstieg in Farbe.

  • E-Ink Kaleido 3 Display
  • Frontbeleuchtung & Farbtemperatur
  • IPX8-Wasserschutz
  • Integrierter Lautsprecher + Bluetooth-Audio
  • Display ohne Beleuchtung eher dunkel
  • Farbdarstellung ist pastellartig
  • Keine Speicherkartenerweiterung

Das InkPad Color 3 bietet einen preislich attraktiven und funktional interessanten Einstieg in das Farb-E-Ink Segment.

Alternativen

Ausführlich: Farb-E-Ink-Geräte

Farb eReader: PocketBook InkPad Color 3, Kindle Colorsoft, PocketBook Era Color und Tolino Shine Color

PocketBook InkPad Color 3

Das InkPad Color 3 ist PocketBooks vierter E-Ink-Kaleido eReader und nutzt die neueste Kaleido 3 Technik. Das besondere daran: Der 7,8 Zoll große E-Ink Bildschirm löst mit 300 ppi genauso hoch auf wie bei den meisten anderen Schwarz-Weiß-Modellen und der Farb-Layer mit 150 ppi höher als bei älteren Kaleido Bildschirmen.

Die höhere Farbauflösung macht die Nutzung tatsächlich wesentlich besser als noch bei den Vorgängern. Sowohl für farbige Inhalte als auch für reine Textinhalte. Der Bildschirm wirkt unterm Strich wesentlich papierähnlicher als die alten Kaleido-Generationen und eignet sich dementsprechend auch besser zum Lesen normaler eBooks.

Pluspunkte sammelt das PocketBook InkPad Color 3 zudem für das sehr umfangreiche und intuitive Betriebssystem. Der schnellere Quad-Core-Prozessor im Vergleich zu den Vorgängern leistet ebenfalls sehr gute Dienste und sorgt für flotte Reaktionszeiten. Die Nachteile teilt sich das Lesegerät mit allen anderen Farb-E-Ink Modellen: Die Farbsättigung ist eher pastellartig und nicht so brilliant wie bei einem LCD-Bildschirm. Und das Display ist technisch bedingt relativ dunkel, wenn man die eingebaute Beleuchtung nicht nutzt. Dementsprechend ist die Verwendung des Frontlichts in Innenräumen fast schon Pflicht. Das gilt für alle Kaleido-Geräte.

Das InkPad Color 3 bietet einen preislich attraktiven und funktional interessanten Einstieg in das Farb-E-Ink Segment.

Kindle Colorsoft (Signature Edition)

Der Kindle Colorsoft bringt Farbe ins Kindle-Ökosystem: 7″ E-Ink Kaleido 3 (SW 300 ppi / Farbe 150 ppi), 32 GB, IPX8, kabelloses Laden und ein automatisch regelbares Frontlicht mit Warmton. Verarbeitung ist solide, die Bedienung flott – aber ohne Umblättertasten.

Das Display zeigt E-Ink-typisch sanfte Farben; mit sehr heller Beleuchtung und „Leuchtend“-Modus wirkt alles kontrastreicher, Farbverläufe sind ungewöhnlich weich. Ohne Licht ist der Screen dunkler und leicht körnig. Ein seltener gelblicher Streifen am unteren Rand wird von Amazon per Austausch/Rückerstattung adressiert. Stark für Comics (comiXology/Guided View) und farbige Markierungen; Audible läuft per Bluetooth, andere Hörbuchquellen fehlen. Wer vor allem Text liest, ist mit dem Paperwhite besser bedient; der Colorsoft glänzt, wenn Farbe Mehrwert bringt – bei den üblichen E-Ink-Kompromissen und mit Amazon-Lock-in.

PocketBook Era Color

Der 7 Zoll große PocketBook Era Color ist die Farbvariante des normalen Era (siehe 7 Zoll Abschnitt). Die Form ist identisch, sodass man sich auch beim Era Color über die ausgezeichnete Handhabung und smarten Designkniffe mit sinnvoll abgeschrägten Gehäusekanten freuen darf.

Wie von aktuellen PocketBook-Modellen gewohnt ist auch die laufend verbesserte Benutzeroberfläche auch hier ein klarer Plus und auch bei der Ausstattung gibt’s kaum etwas auszusetzen. Mit einem eingebauten Lautsprecher, Wasserschutz, Bluetooth und wahlweise 32 GB Speicher ist der Era Color sehr gut ausgestattet. Dank des gleichen Quad-Core-Prozessors wie im InkPad Color 3 ist die Reaktionsfreudigkeit ebenfalls sehr gut. Im Gegensatz zu bisherigen PocketBook Farb-Modellen hat der Era-Color außerdem eine plane Displayfront, was dem Gerät ein etwas moderneres Erscheinungsbild verleiht.

Etwas schlechter als beim InkPad Color 3 ist allerdings die Gleichmäßigkeit der Frontbeleuchtung, weshalb sich das Gerät hinter dem großen Bruder einreihen muss. Wer allerdings ein kompakteres Farb-Modell sucht, der sollte trotzdem genauer hinsehen.

Tolino Shine Color

Der Tolino Shine Color ist der erste Farb-E-Ink eReader der Buchhandelsallianz und mit dem 6 Zoll großen Display auch gleichzeitig das kleinste Farb-Modell in diesem Vergleich. Ebenso wie der Tolino Shine 5 kommt beim Shine Color eine völlig neu gestaltete Benutzeroberfläche zum Einsatz die auf der Software des Technologiepartners Rakuten-Kobo basiert. Punkten kann der Tolino Shine Color ebenfalls mit einer Hörbuchunterstützung und dem eingebauten Wasserschutz.

Wie der Tolino Shine 5 ist der Shine Color zwar gut verarbeitet, das Hartplastikgehäuse und der eingelassene Bildschirm können aber nicht ganz mit den anderen genannten Geräten mithalten. Positiv zu erwähnen ist die höhere Displayhelligkeit, mit der sich der naturgemäß dunkle Kaleido-3-Bildschirm noch etwas besser ausgleichen lässt wie bei der Konkurrenz.

3Günstiger eReaderKategorie 3 von 5

Günstiger eReader

Der Kindle wurde im Jahr 2022 mit verbesserter Technik neu aufgelegt, womit er die beste Wahl im Segment der günstigen eReader ist.

Platz 1
Amazon

Kindle (2022)

6 ZollCarta

300 ppi und dieselbe Software wie die teuren Kindles – inklusive Hörbüchern über Audible.

  • 300 ppi: Text so scharf wie beim Paperwhite
  • Gleiche Software wie die teureren Kindles
  • Hörbücher über Audible
  • Keine Farbtemperatur-Anpassung
  • Kleinerer Bildschirm als beim Paperwhite

Es bietet den unkompliziertesten und einen technisch ausgereiften Einstieg zum digitalen Lesen.

Alternativen

Ausführlich: Günstiger eReader

Preiswerte Modelle: Kindle, PocketBook Verse und Tolino Shine 5

Mit der Kombination aus hoher Pixeldichte, knackiger Schriftschärfe und umfangreicher Software setzt er sich von den beiden Mitbewerbern ab.

Kindle (2022)

Als Gegenpol zu den teilweise immer teurer werdenden Modellen gibt’s glücklicherweise weiterhin ein Niedrigpreissegment, indem sich der Kindle (2022) als günstigstes Modell befindet. Den niedrigeren Preis im Vergleich zum Paperwhite erkauft man sich mit nur kleinen Abstrichen in der Ausstattung.

So muss man auf eine Farbtemperaturanpassung der eingebauten Beleuchtung ebenso verzichten, wie auf einen größeren Bildschirm. Mit einer Displayauflösung von 300 ppi gibt’s aber ein ebenso scharfes Leseerlebnis, d.h. Text ist genauso knackig wie beim teureren Modell.

Und auch bei der Software muss man im Vergleich zu den teureren Kindle-eBook-Readern keine Abstriche machen, denn es kommt die gleiche Bedienoberfläche zum Einsatz – inklusive Hörbuchunterstützung via Audible.

Wie auch beim Kindle Paperwhite kann man mit dem Kindle-Basismodell kaum etwas falsch machen. Es bietet den unkompliziertesten und einen technisch ausgereiften Einstieg zum digitalen Lesen.

Kindle Alternative #1: Tolino Shine 5

Der Tolino Shine 5 schafft es gleich zwei Mal in unsere Top-Wertung, denn er besitzt nicht nur ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis sondern ist als Ablöse für den Page 2 nun auch im günstigeren Preissegment angesiedelt. Er bietet ebenso wie der Kindle einen hochauflösenden 300 ppi Bildschirm, kann dafür aber auch die Farbtemperatur der Frontbeleuchtung anpassen. Außerdem besitzt er einen eingebauten Wasserschutz, auf den das günstige Kindle-Modell verzichten muss.

Der einzige Grund wieso es der Shine 5 nicht auf den ersten Platz in der Preisklasse schafft, liegt schlichtweg am höheren Preis. 20 Euro mehr muss man auf den Tisch legen, was in Anbetracht der Ausstattung zwar fair ist, ihn am Ende des Tages aber eben doch teurer macht. Will man möglichst wenig Geld ausgeben, ist der Kindle somit die bessere Wahl. Ist man jedoch bereit 20 Euro draufzulegen bekommt man beim Shine 5 unterm Strich mehr fürs Geld.

Kindle Alternative #2: PocketBook Verse

Der PocketBook Verse ist eine leicht abgespeckte und dafür günstigere Variante des Verse Pro. Die wesentlichste Änderung findet man hierbeim beim Bildschirm: Dieser löst beim Verse mit 212 ppi auf, was zwar ordentlich ist, aber eben doch weniger als bei der 300 ppi Konkurrenz von Tolino und Amazon. In anderen Worten: Schrift wirkt etwas weniger knackig und scharf. Den Unterschied dürften die meisten Personen aber nur bei genauer Betrachtung sehen.

Ebenso wie der Shine 5 beistzt der Verse ein eingebautes Nachtlicht, mit dem man die Frontbeleuchtung zwischen kalt-weiß und warm-orange adaptieren kann. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber beiden Mitbewerbern ist die generell offenere Software. Verzichten muss man jedoch auf die Hörbuchunterstützung via Bluetooth. Ebenso im Vorteil ist der PocketBook Verse mit den frei belegbaren Tasten die sich unterhalb des Bildschirms befinden. Der 8 GB große interne Speicher kann außerdem mit einer MicroSD-Karte weitert werden. Außerdem bekommt man ein hochwertigeres Gehäuse als bei beiden Mitbewerbern.

Allerdings muss man mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 129 Euro nochmal ein Stück tiefer in die Tasche greifen. Zwar gibt’s das Gerät mit dem „allesebook“-Gutschein auf PocketBook.de günstiger, allerdings ist der Shine 5 dann trotzdem nur geringfügig teurer, sodass sich ein genauerer Vergleich mit dem Verse jedenfalls lohnt.

47 bis 10 ZollKategorie 4 von 5

eReader von 7 bis 10 Zoll

Das PocketBook InkPad 4 ist in diesem Größensegment dank seines großen Funktionsumfangs kaum zu schlagen.

Platz 1
PocketBook

PocketBook InkPad 4

7,8 ZollCarta 1200TastenIPX8

7,8 Zoll, Carta 1200, Wasserschutz und Tasten – in dieser Größe kaum zu schlagen.

  • Plane, kratzfeste Glasfront
  • Sehr gleichmäßige Beleuchtung
  • E-Ink Carta 1200
  • Hardwaretasten
  • Gehäuse knarzt beim Anfassen leicht
  • Etwas träger Prozessor bei Menüs
  • Keine Speicherkartenerweiterung

Die Kombination aus umfangreicher Ausstattung und gutem Display macht das PocketBook InkPad 4 zum derzeit besten eReader in diesem Segment.

Alternativen

  • PocketBook Era PocketBook Era Hervorragende Haptik und viel Ausstattung – Licht und Kontrast sind etwas schwächer. 199 €UVP Datenblatt

Ausführlich: eReader von 7 bis 10 Zoll

Größere eReader: PocketBook InkPad 4, PocketBook Era und Kindle Oasis

Der Kindle Oasis als Auslaufmodell schafft es erstmals seit Jahren nicht mehr an die Spitze.

PocketBook InkPad 4

Das PocketBook InkPad 4 trat bereits 2023 die Nachfolge der beiden beliebten InkPad 3 Modelle an und wurde dabei im Detail weiter verfeinert. Mit neuer Bildschirmtechnik (E-Ink Carta 1200), planem 7,8-Zoll-Display und eingebautem Lautsprecher ist das InkPad 4 auch 2024 weiterhin am neuesten Stand.

Standardmäßig ist nun außerdem ein eingebauter Wasserschutz mit dabei, der zuvor nur dem Pro-Modell vorbehalten war. Auf eine Speicherkartenerweiterung muss man dafür allerdings verzichten. Mit OTG-Support kann man als kleines Trostpfaster aber zumindest auf einen USB-C-Stick zugreifen.

Früher galt PocketBook als etwas kompliziert zu bedienen – das ist beim InkPad 4 (und anderen aktuellen PocketBook-Modellen) nicht mehr der Fall. Stattdessen ist der eReader trotz der umfangreichen Funktionen einfach zu bedienen. Lediglich was die Reaktionsfreudigkeit angeht, sind die Mitbewerber von Amazon und Tolino etwas besser.

Wie von Pocketbook gewohnt, gibts auch wieder frei belegbare Tasten. Die Kombination aus umfangreicher Austattung und gutem Display machen das PocketBook InkPad 4 zum derzeit besten eReader in diesem Segment.

PocketBook InkPad 4 Alternative #1: PocketBook Era

Der PocketBook Era gehört zweifellos zu den besten eBook Readern überhaupt. Insbesondere zeichnet sich das Gerät durch die hervorragende Haptik aus, die mit smarten Designkniffen eine besonders angenehme Handhabung ermöglicht.

Positiv ist außerdem der große Funktionsumfang und die inzwischen merklich gereifte Benutzeroberfläche zu nennen. Auch bei der Ausstattung gibt’s nicht viel zu meckern. Mit einem eingebauten Lautsprecher, Wasserschutz, Bluetooth und wahlweise bis zu 64 GB Speicher ist der Era bestens ausgestattet.

Den Sieg in dieser Kategorie konnte der Era nicht einfahren, weil die Beleuchtung im Vergleich zu den beiden anderne Modellen etwas weniger gleichmäßig und auch der Kontrast geringfügig niedriger ist.

5Ab 10 ZollKategorie 5 von 5

eReader ab 10 Zoll

Im 10 Zoll Segment tummeln sich inzwischen vorallem E-Ink Tablets und digitale Notizbücher. Der Kindle Scribe ist im Herzen aber trotzdem ein eReader und verdient sich mit einem ausgezeichneten Gesamtpaket in diesem Größensegment unsere Empfehlung.

Platz 1
Amazon

Kindle Scribe

10,2 ZollCartaStift

300 ppi auf 10,2 Zoll und ein Stift im Lieferumfang – im Herzen ein eReader.

  • EMR-Stift-Unterstützung mit niedriger Latenz
  • Frontlight mit Farbtemperaturanpassung
  • Helle, gleichmäßige Frontbeleuchtung
  • Audible-Hörbuch-Unterstützung (Bluetooth)
  • Geschlossenes Ökosystem
  • Keine Speicherkartenerweiterung
  • Notizbuchfunktionen weniger umfangreich als bei der Konkurrenz

Alternativen

  • Kobo Elipsa 2E Kobo Elipsa 2E Wohl die gleichmäßigste Beleuchtung in dieser Größe – die Stift-Latenz ist höher als beim Scribe. 399,90 €bei Proshop Angebot
  • BOOX Note Air 3 BOOX Note Air 3 E-Ink-Tablet mit Android 12 und niedriger Stift-Latenz – mit steiler Lernkurve. 449 €UVP Datenblatt

Ausführlich: eReader ab 10 Zoll

Digitale Notizbücher: Kindle Scribe, Boox Note Air 3 und Kobo Elipsa 2E

Aber auch abseits von Amazon gibt es mit Kobo Elipsa 2E und Onyx Boox Note Air 3 zwei durchaus interessante Alternativen, die je nach Anwendungsgebiet eventuell sogar die bessere Wahl sind.

Kindle Scribe

Der Kindle Scribe ist Amazons erster eBook Reader der neben dem bloßen Lesen auch das Schreiben handschriftlicher Notizen zum Fokus hat. Das klappt mit WACOM-Touchscreentechnik und dem passenden, im Lieferumfang befindlichen Stift.

Damit stieg Amazon etwas später als der Mitbewerber Kobo in den Markt für digitale Notizbücher ein und wirbt neben Remarkable und Supernote um die Gunst der schreibfreudigen Kunden. Noch immer bietet der Kindle Scribe als technisches Alleinstellungsmerkmal ein hochauflösendes 300 ppi E-Ink Carta Display mit einer Diagonale von 10,2 Zoll. Alle anderen E-Ink Carta Geräte in dieser Größenklasse (die man hierzulande ohne Import erwerben kann) besitzen derzeit maximal 227 ppi. Damit hat Amazons größtes Kindle-Modell einen klaren technischen Vorteil.

Wie schon der Paperwhite und Oasis besitzt auch der Scribe eine eingebaute Beleuchtung mit Nachtlichtfunktion. Hörbuchunterstützung via Audible gibt’s ebenso. Auf einen Wasserschutz muss man allerdings verzichten.

Während der Scribe anfänglich wegen der relativ schwach ausgeprägten Software-Schreibfunktionalität in der Kritik stand, hat sich diese Problematik in der Zwischenzeit stark reduziert. Mit mehreren Funktionsupdates wurde der Softwareumfang sinnvoll erweitert und die Nutzbarkeit des Kindle Scribe zur Notiznehmung und zum Zeichnen wesentlich verbessert.

Kindle Scribe Alternative #2: Onyx Boox Note Air 3

Das Boox Note Air 3 ist der Nachfolger des wohl erfolgreichsten digitale Notizbuches (Note Air 2/Plus) des chinesischen Unternehmens Onyx. Im Gegensatz zu den genannten Mitbewerbern handelt es sich nicht primär um einen eReader, sondern um ein E-Ink Tablet.

Die technische Ausstattung ist dabei über jeden Zweifel erhaben. Insbesondere die niedrige Latenz bei Stifteingabe macht sich positiv bemerkbar. Auch in puncto Software macht das Onyx Boox Note Air 3 mit der für E-Ink angepassten Android 12 Bedienoberfläche eine sehr gute Figur.

Schwächen offenbaren sich in erster Linie bei der Benutzerfreundlichkeit. Denn darauf liegt im Vergleich zum westlichen Mitbewerb kein so klarer Fokus. Die Lernkurve bei der Verwendung ist steil und es dauert ein wenig, bis man alle Funktionen gefunden hat. Die nicht immer optimale Übersetzung trägt zu dieser Schwierigkeit bei.

Die beim Boox Tab Mini C angesprochene Datenschutzproblmatik gibt’s hier ebenso.

Kindle Scribe Alternative #1: Kobo Elipsa 2E

Eigentlich vertreibt Kobo deren eReader seit dem Einstieg bei Tolino nicht mehr in Deutschland. Allerdings bekommt man die Geräte hierzulande über diverse europäische Online-Händler ohne allzu große Probleme trotzdem noch.

Der Elipsa 2E zeichnet sich durch die wohl gleichmäßigste Beleuchtung in dem Größensegment aus. Das ist ohne Zweifel der größte Pluspunkt des Geräts. Darüber hinaus bietet der Kobo Elipsa 2E auch eine sehr gute Notiznehmungsfunktion mit passendem Stift. Die Latenz der Stifteingabe ist mit rund 35 Millisekunden allerdings merklich größer als beim Scribe (~20 ms). Ebenfalls etwas schlechter als beim Scribe ist das haptische Erlebnis. Durch die Verwendung von (recycelten) Plastik wirkt der eReader insgesamt weniger hochwertig. Der Schein trügt allerdings, denn die Verarbeitung ist tadellos und die Handhabung dank des niedrigeren Gewichts sogar etwas leichter.

Kobo punktet generell mit einer minimalistischen und übersichtlichen Bedienoberfläche, die auch seit dem Rückzug aus Deutschland weiterentwickelt und in deutscher Sprache genutzt werden kann. Obwohl Kobo den deutschen Markt nicht mehr direkt bedient, lohnt sich der Blick also weiterhin.

eBook Reader Vergleich

In der unten eingeblendeten Tabelle hast du die Möglichkeit zum eBook Reader Vergleich. Darin findest du aktuelle in Deutschland und Österreich erhältliche eReader aus den Jahren 2019 bis 2025. Mit den Filtern kannst du die Auswahl nach bestimmten Kriterien wie Hersteller, Displaytechnologie, Beleuchtung, Preis, Gewicht usw. einschränken. Die Tabelle wird in Echtzeit angepasst, sodass du weiter unten sofort siehst, welche Geräte deinen Kriterien entsprechen.

80 von 80
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Jahr

Erscheinungsjahr

Limitiere die angezeigten Geräte nach Erscheinungsjahren. Hinweis: Geräte ab 2019 sind meist weiter verfügbar.

Beleuchtung

Eingebaute Beleuchtung

Soll der eReader eine integrierte Beleuchtung haben? Hinweis: Mit integrierter Beleuchtung kann man auch bei Dunkelheit lesen.

Displaygröße

Displaygröße

Wie groß soll das Display sein? Hinweis: 6 Zoll eignet sich sehr gut zum Lesen von Romanen, Geschichten etc.

Displaytechnik

Bildschirmtechnologie

Welche Displaytechnik soll genutzt werden? Tipp: E-Ink Carta bietet die aktuell beste Ablesbarkeit.

Pixeldichte

Pixeldichte

Schränke die eReader nach Pixeldichte ein. Tipp: Je höher die Pixeldichte, desto schärfer der Text.

Auflösung

Displayauflösung

Schränke die eReader nach Displayauflösung ein. Hinweis: Eine höhere Auflösung verbessert die Textschärfe.

Plane Front

Plane Front

Soll der Bildschirm mit dem Rest des Gehäuses bündig abschließen, ohne fühlbare Kanten an den Rändern?

Wasserschutz

Wasserschutz

Soll das Gerät einen Wasserschutz besitzen? Inkl. vollständiger Wasserdichtheit und sonstiger Wasserschutzoptionen.

Speicherkarte

Speicherkartenerweiterung

Wähle aus, ob eine externe Speicherkarte unterstützt werden soll. Hinweis: Meist ist eine Erweiterung nicht unbedingt nötig.

Blättertasten

Blättertasten

Soll das Gerät Blättertasten besitzen? Hinweis: Blättertasten vereinfachen die Bedienung mitunter.

Onleihe

Onleihe

Soll die Onleihe unterstützt werden? Hinweis: Mit der Onleihe kannst du eBooks in der Bücherei ausleihen.

Hersteller

Hersteller

eReader nach Herstellern einschränken. Hinweis: Amazon, Tolino, PocketBook und Onyx Boox sind die gängigsten.

Preis

Preis

Wie viel darf der eReader kosten? Hinweis: Zwischen 100 und 130 Euro bekommt man das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gewicht

Gewicht

Wie schwer darf der eReader sein? Hinweis: Umso leichter, desto einfacher die Handhabung.

Alle 80 eBook Reader werden unten angezeigt.

FarbeLichtTastenWasser
PocketBook Verse LitePocketBook20256 ZollCarta212S/WFrontlicht––170 g115 €
Bigme B751Bigme20247 ZollE Ink300S/W–ja–207 g239 €
Kindle Colorsoft Signature EditionAmazon20247 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlicht–IPX8219 g–
PocketBook Era ColorPocketBook20247 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlichtjaIPX8235 g259 €
PocketBook InkPad EoPocketBook202410,3 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlicht––470 g569 €
PocketBook Verse Pro ColorPocketBook20246 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlichtjaIPX8182 g169 €
Tolino Shine 5Tolino20246 ZollCarta 1300300S/WWarmlicht–IPX8173 g119 €
Tolino Shine ColorTolino20246 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlicht–IPX8173 g149 €
Tolino Vision ColorTolino20247 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlichtjaIPX8200 g199 €
BOOX Note Air 3BOOX202310,3 ZollCarta227S/WWarmlicht––450 g449 €
BOOX Note Air 3CBOOX202310,3 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlicht––430 g–
BOOX PageBOOX · ohne Datenblatt20237 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtja–1.095 g–
BOOX PalmaBOOX20236,13 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtja–170 g299,90 €
BOOX Poke5BOOX20236 ZollCarta300S/WWarmlicht––160 g190 €
BOOX Tab Mini CBOOX20237,8 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlicht––310 g499 €
BOOX Tab Ultra CBOOX202310,3 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlicht––480 g–
BOOX Tab Ultra C ProBOOX202310,3 ZollKaleido 3300FarbeWarmlicht––450 g700 €
BOOX Tab XBOOX202313,3 ZollCarta 1250207S/WWarmlicht––560 g950 €
Bigme inkNote Color+Bigme202310,3 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlicht––––
Bigme inkNoteSBigme202310,3 ZollE Ink227S/WWarmlicht–––369 €
Kobo Elipsa 2EKobo · ohne Datenblatt202310,3 ZollCarta227S/WWarmlicht––390 g399,99 €
PocketBook InkPad 4PocketBook20237,8 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtjaIPX8265 g289 €
PocketBook InkPad Color 2PocketBook20237,8 ZollKaleido Plus300100 FarbeFarbeWarmlichtjaIPX8267 g319 €
PocketBook InkPad Color 3PocketBook20237,8 ZollKaleido 3300150 FarbeFarbeWarmlichtjaIPX8270 g319 €
PocketBook InkPad X ProPocketBook · ohne Datenblatt202310,3 ZollCarta227S/WWarmlichtja–350 g419 €
PocketBook VersePocketBook20236 ZollCarta212S/WWarmlichtja–182 g129 €
PocketBook Verse ProPocketBook20236 ZollCarta300S/WWarmlichtjaIPX8186 g169 €
PocketBook VivaPocketBook20238 ZollGallery 3300FarbeWarmlichtjaIPX8300 g599 €
TCL NXTPAPER 12 ProTCL202312,2 ZollTCL NXTPAPER213FarbeHintergrund––599 g–
BOOX Leaf 2BOOX20227 ZollCarta300S/WWarmlichtja–185 g239 €
BOOX Note Air2 PlusBOOX202210,3 ZollCarta227S/WWarmlicht––445 g530 €
BOOX Nova Air CBOOX · ohne Datenblatt20227,8 ZollKaleido Plus300100 FarbeFarbeWarmlicht––235 g450 €
BOOX Nova Air2BOOX20227,8 ZollCarta300S/WWarmlicht––235 g390 €
BOOX Poke4 LiteBOOX20226 ZollCarta212S/WWarmlicht––150 g150 €
BOOX Tab UltraBOOX202210,3 ZollCarta227S/WWarmlicht––480 g650 €
Huawei MatePad PaperHuawei202210,3 ZollCarta227S/WFrontlicht––360 g499 €
Kindle (2022)Amazon · Nachfolger: Kindle (2024)20226 ZollCarta300S/WFrontlicht––158 g99,99 €
Kindle ScribeAmazon202210,2 ZollCarta300S/WWarmlicht––433 g370 €
Kobo Clara 2EKobo · ohne Datenblatt20226 ZollCarta 1200300S/WWarmlicht–IPX8171 g175 €
PocketBook Basic Lux 3PocketBook20226 ZollCarta212S/WWarmlichtja–155 g100 €
PocketBook EraPocketBook20227 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtjaIPX8228 g199 €
TCL NXTPAPER 10sTCL202210,1 ZollTCL NXTPAPER224FarbeHintergrund––490 g276 €
Tolino Epos 3Tolino20228 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtjaIPX8232 g279 €
Tolino Shine 4Tolino20226 ZollCarta 1200300S/WWarmlicht–IPX8172 g139 €
BOOX LeafBOOX20217 ZollCarta300S/WWarmlicht––170 g310 €
BOOX Max Lumi2BOOX · ohne Datenblatt202113,3 ZollCarta207S/WWarmlicht––570 g900 €
BOOX Nova AirBOOX · ohne Datenblatt20217,8 ZollCarta300S/WWarmlicht––235 g350 €
BOOX Nova3 ColorBOOX20217,8 ZollKaleido Plus300100 FarbeFarbeFrontlicht––265 g320 €
BOOX Pagebox LumiBOOX202113,3 ZollCarta207S/WWarmlicht––570 g–
BOOX Poke3BOOX20216 ZollCarta300S/WWarmlicht––150 g180 €
Bookeen NotéaBookeen202110,3 ZollCarta227S/WWarmlicht––460 g400 €
InkBook Calypso PlusInkBook20216 ZollCarta212S/WWarmlichtja–155 g125 €
InkBook FocusInkBook20217,8 ZollCarta300S/WWarmlichtja–251 g230 €
Kindle Paperwhite 5Amazon · Nachfolger: Kindle Paperwhite (2024)20216,8 ZollCarta 1200300S/WWarmlicht–IPX8205 g129,99 €
Kindle Paperwhite 5 Signature EditionAmazon · Nachfolger: Kindle Paperwhite Signature Edition (2024)20216,8 ZollCarta 1200300S/WWarmlicht–IPX8207 g189,99 €
Kobo ElipsaKobo202110,3 ZollCarta 1200227S/WFrontlicht––383 g400 €
Kobo Libra 2Kobo20217 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtjaIPX8215 g180 €
Kobo SageKobo20218 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtjaIPX8241 g290 €
PocketBook InkPad ColorPocketBook20217,8 ZollKaleido Plus300FarbeFrontlichtja–225 g299 €
PocketBook InkPad LitePocketBook20219,7 ZollCarta150S/WWarmlichtja–369 g259 €
Tolino Vision 6Tolino20217 ZollCarta 1200300S/WWarmlichtjaIPX8215 g169 €
BOOX Max LumiBOOX · ohne Datenblatt202013,3 ZollCarta207S/WWarmlicht––570 g900 €
BOOX Note AirBOOX · ohne Datenblatt202010,3 ZollCarta227S/WWarmlicht––420 g440 €
Kobo NiaKobo20206 ZollCarta212S/WFrontlicht––172 g110 €
PocketBook ColorPocketBook20206 ZollKaleido300100 FarbeFarbeFrontlichtja–160 g–
PocketBook Touch Lux 5PocketBook20206 ZollCarta212S/WWarmlichtja–155 g119 €
BOOX Caesar 3BOOX · ohne Datenblatt20196 ZollCarta212S/WWarmlichtja–182 g–
BOOX Darwin 6BOOX · ohne Datenblatt20196 ZollCarta300S/WWarmlichtja–182 g–
BOOX EuclidBOOX · ohne Datenblatt20199,7 ZollCarta150S/WWarmlicht––410 g–
Bookeen Diva HDBookeen20196 ZollCarta300S/WWarmlichtja–240 g140 €
Boyue Likebook AlitaBoyue201910,3 ZollCarta227S/WWarmlicht––395 g–
Boyue Likebook MimasBoyue201910,3 ZollCarta227S/WWarmlichtja–430 g459 €
Kindle (2019)Amazon20196 ZollCarta167S/WFrontlicht––174 g79,99 €
Kindle Oasis 3Amazon20197 ZollCarta300S/WWarmlichtjaIPX8188 g229,99 €
Kobo Libra H2OKobo20197 ZollCarta300S/WWarmlichtjaIPX8192 g–
PocketBook InkPad 3 ProPocketBook20197,8 ZollCarta300S/WWarmlichtjaIPX8225 g269 €
PocketBook InkPad XPocketBook201910,3 ZollCarta227S/WWarmlichtja–300 g420 €
Tolino Epos 2Tolino20198 ZollCarta300S/WWarmlichtjaIPX8195 g299 €
Tolino Page 2Tolino20196 ZollCarta212S/WFrontlicht––179 g89 €
Tolino Vision 5Tolino20197 ZollCarta300S/WWarmlichtjaIPX8195 g179 €

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Amazon, Tolino oder PocketBook?

Drei Anbieter prägen den deutschen Markt: Amazon mit Kindle, die Buchhandelsallianz mit Tolino und der Schweizer Hersteller PocketBook. Das sind die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick – ausführlich weiter unten.

Kindle

  • Große Indie-Auswahl und Kindle Unlimited
  • Ausgereifte Software mit Extras wie dem Vokabeltrainer
  • Gut vernetzt mit Prime-Angeboten
  • Geschlossenes System: Kauf in anderen Shops nur mit Hürden
Alle Kindle-Modelle

Tolino

  • Offenes System mit ePub und Onleihe
  • Beratung und Service im Buchhandel vor Ort
  • Tolino Cloud für gekaufte eBooks
  • Geringerer Softwareumfang als Kindle und PocketBook
Alle Tolino-Modelle

PocketBook

  • Offen und an keinen Shop gebunden, mit Onleihe
  • Umfangreichste Software, auch für PDFs
  • Große Modellvielfalt inkl. Farbe und Großformat
  • Reaktionszeiten gelegentlich etwas langsamer
Alle PocketBook-Modelle

Ausführlich: Vor- und Nachteile der drei Anbieter

Mittlerweile haben sich drei eBook Reader Hersteller bzw. eBook Anbieter am deutschen Markt etabliert und dürfen zum sogenannten „Mainstream“ gezählt werden: Amazon mit der Marke „Kindle“, die deutschen Filialisten mit der Marke „Tolino“ und das schweizer Unternehmen „PocketBook“.

Kindle galt lange als Platzhirsch am eBook Markt. Die Dominanz der Amazon-Marke konnte in den vergangenen Jahren durch die Tolino-Allianz langsam aber sicher gebrochen werden. Mittlerweile ist der deutsche eBook-Anbieter ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Marktes. PocketBook hat es in Hinblick auf die Marktanteile als unabhängiger Hersteller zwar schwieriger, ist den allermeisten digitalen Lesefreunden aufgrund der traditionsreichen Vergangenheit aber dennoch ein Begriff. Kobo wiederum bietet seit der Tolino-Partnerschaft hierzulande keine Geräte unter eigenem Namen an. Daneben gibt es noch einige kleinere Hersteller wie Onyx oder InkBook, die allerdings in erster Linie als Nischenanbieter verstanden werden können.

Für die meisten Interessenten stellt sich daher die Frage: Kindle, Tolino oder PocketBook? Nachfolgend werden die Vorteile und Nachteile der einzelnen Angebote und Plattformen kurz aufgeschlüsselt.

Kindle Vorteile

  • Große Indie-Auswahl: Mittlerweile haben die meisten eBook-Shops zwar beinahe das selbe Angebot an Titeln von großen Verlagen, was die Auswahl an eBooks angeht, die von Indieautoren stammt, ist Amazon aber weiterhin der Marktführer. Für Vielleser gibt es somit viele kostengünstige Titel zu entdecken.
  • eBook Flatrate: Apropos Vielleser – wer wirklich andauernd am Lesen ist, der kann sich mit Kindle Unlimited austoben. Für nur 9,99 Euro pro Monat kann man aus mehr als 1 Million eBooks wählen. Der Großteil stammt dabei aus der Selfpublisher-Szene, aber auch populäre Verlagstitel sind dabei.
  • Großer Softwareumfang: Amazons zeitlicher Vorsprung beim Markteinstieg macht sich auch heute noch bemerkbar. Die Software der eBook Reader ist ausgereifter und bietet einige nützliche Zusatzfunktionen, die man bei der Konkurrenz (noch) nicht findet (z.B. einen Vokabeltrainer).
  • Besser vernetztes Angebot: Als Kunde des Versandriesen hat man außerdem den Vorteil, dass die digitalen Angebote über das Prime-Abo stark miteinander vernetzt sind. Nutzt man Amazon regelmäßig, ist eine Prime-Mitgliedschaft eine sinnvolle Investition, die kostenlosen Premium-Versand, Video-Streaming und andere Services beinhaltet.

Kindle Nachteil

  • Geschlossenes Ökosystem: Amazon setzt auf eine enge Bindung der Kunden. Das hat den Vorteil, dass alle Teile des Kindle-Systems perfekt aufeinder abgestimmt sind und die Bedienung auch Laien sehr leicht fällt. Der Nachteil an der Sache ist allerdings, dass der Kauf in anderen Shops mit größeren Hürden verbunden ist.

Tolino Vorteile

  • Offenes System: Will man sich nicht unbedingt an einen Anbieter binden, dann ermöglichen die Tolino eBook Reader dank ePub-Unterstützung auch die Nutzung anderer Shops. Zwar kann man den eingebauten Store nicht ändern, allerdings hat man dennoch mehr Freiheit beim eBook-Kauf als bei Amazon.
  • Eigene Apps dank Android-Rooting: Es handelt sich zwar nicht um eine reguläre Funktion, das Rooting des Android-Systems ist aber für Individualisten eine besonders praktische Sache. So kann man alternative Leseapps oder auch die eBook-Flatrate von Skoobe nutzen. Aber Achtung: Nach Updates kann der ganze Vorgang eventuell nicht mehr möglich sein. Es sollte also kein entscheidendes Kaufkriterium sein, sondern eher als Bonus gesehen werden.
  • Vor-Ort-Service: Auch Amazon ist im lokalen Elektro-Fachhandel erhältlich, der Verkauf im örtlichen Buchhandel bleibt aber den Tolino-Geräten vorenthalten. Da die großen Filialisten nicht nur Händler sondern auch Content-Anbieter sind, ist das Hilfsangebot in den Geschäften naturgemäß etwas stärker vorhanden.
  • Tolino Select: Für einen monatlichen Betrag von rund 10 Euro kann man jeden Monat 4 Titel aus 40 handverlesenen eBooks bekannter Verlage und Autoren auswählen. Für Vielleser ist das eBook Abo eine interessante Sache, wenngleich Tolino Select vom Umfang her nicht an Kindle Unlimited rankommt.
  • Tolino Cloud: Wie auch die Konkurrenz gibt’s auch von Tolino eine eigene Lösung zur Websicherung von eBooks. In der Tolino Cloud werden Titel direkt nach dem Kauf gespeichert und können zu einem Späteren Zeitpunkt wieder heruntergeladen werden, auch wenn man sie längst vom Gerät gelöscht hat.
  • Onleihe-Kompatibel: Dank ePub-Unterstützung kann man auch den eBook-Verleih der Onleihe nutzen und so auf das Angebot der örtlichen Bücherei zurückgereifen.

Tolino Nachteil

  • Geringerer Softwareumfang: Auch wenn sehr offensichtlich ist, dass viel Arbeit in die Tolino-Geräte geflossen ist, so muss man im direkten Vergleich zu Kindle und PocketBook doch festhalten, dass der Softwareumfang unterm Strich geringer ist.

PocketBook Vorteile

  • Offenes System und Plattformunabhängigkeit: Ebenso wie die Tolino eReader bieten die PocketBook-Modelle ein offenes System. Kauft man das Lesegerät direkt beim Hersteller, ist das Gerät quasi plattformunabhängig und an keinen Shop gebunden. Die Sammlung der Nutzungsdaten lässt sich zudem in den Geräteeinstellungen deaktivieren.
  • Umfangreichste Softwarefunktionen: Ganz ohne Zweifel bekommt man bei PocketBook in Hinblick auf den Softwareumfang am meisten fürs Geld. Kein anderes System bietet so viele Möglichkeiten, z.B. um die eigene eBibliothek zu verwalten oder PDF-Dateien zu betrachten.
  • Übersichtliche Bedienung: PocketBook hat in den vergangenen Jahren wesentliche Kritikpunkte an der manchmal zu komplexen Bedienung konsequent abgebaut, sodass deren System nicht nur in Hinblick auf den Umfang, sondern auch auf die Bedienfreundlichkeit zu den besten am Markt gehört.
  • Vor-Ort-Service und Community-Aktivität: Zwar hat PocketBook nicht so ein großes Netzwerk an Buchhandelspartnern wie die Tolino-Allianz, allerdings werden die Geräte weiterhin bei verschiedenen Buchhändlern angeboten. So bekommt man auch hier eine gute Beratung vor Ort geboten. Ebenfalls erwähnenswert ist die Community-Aktivität von PocketBook, die es ermöglicht Kritik und Wünsche direkt zu übermitteln (wenngleich dieser Service eine rein freiwillige Leistung ist, die jederzeit eingestellt werden kann).
  • PocketBook Cloud: In puncto Service muss sich PocketBook ebenfalls nicht verstecken – beim Kauf eines Geräts bei einem Buchhändler bekommt man kostenlos 5 GB Online-Speicherplatz dazu. Dieser wird automatisch mit den gekauften eBooks befüllt, sodass man auch hier jederzeit darauf zugreifen kann.
  • Onleihe-Kompatibel: Der beliebte eBook-Verleih funktioniert natürlich auch auf allen PocketBook-Modellen.
  • Große Modellvielfalt: PocketBook hat sich als sehr experimentierfreudig erwiesen was neue Modelle angeht und besetzt auf diese Weise immer wieder neue Nischen, die die beiden Mitbewerber nicht bedienen: Beispielsweise besonders großformatige eReader oder Lesegeräte mit Farb-E-Ink-Display.

PocketBook Nachteil

  • Gelegentlich etwas langsame Reaktionszeiten: Im Vergleich zu Kindle und Tolino kann die Pocketbook Bedienoberfläche manchmal ein wenig behäbig wirken. Nicht so sehr, dass es ein echtes Problem wäre, aber im direkten Vergleich zumindest auffällt.

Neben den genannten Vorteilen sei an dieser Stelle ebenfalls noch erwähnt, dass man dank der verschiedenen mobilen Applikationen bei allen drei Anbietern auch am Smartphone oder Tablet weiterlesen kann:

Fragen vor dem Kauf

Wenn man ein dedizierte Lesegerät erwerben möchte, dann gilt es vor dem Kauf ein paar Fragen zu beantworten. Nachfolgend klären wir ganz allgemein über eReader auf und dringen dann mit jedem weiteren Punkt tiefer in Materie ein.

Was ist eigentlich ein eBook Reader

Bei einem „eBook Reader“ (auch: eReader) handelt es sich um ein Lesegerät für elektronische Bücher. Ganz pauschal trifft diese Definition ebenso auf PCs, Smartphones und Tablets zu, die immer häufiger zum Lesen digitaler Bücher verwendet werden. Im Speziellen meint man damit aber Geräte, deren Hauptverwendungszweck das Lesen von eBooks ist.

Dedizierte Lesegeräte zeichnen sich hauptsächlich durch spezielle Bildschirme aus, die eine augenschonende Ablesbarkeit und mehrwöchige Akkulaufzeiten ermöglichen. Diese werden E-Paper- oder E-Ink-Displays genannt. Aktuell hat die E-Ink Holdings ein Quasimonopol, sodass fast alle namhaften Hersteller auf Panels dieser Firma (ein Tochterunternehmen von Prime View International [PVI]) zurückgreifen.

E-Ink zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass nach dem erfolgten Bildaufbau kein Strom benötigt wird. Ein einmal aufgebautes Bild kann unbegrenzt lange gezeigt werden, auch wenn der Geräteakku leer ist.

Die Optik des E-Paper-Displays ähnelt einer bedruckten Papierseite, ist im Normalfall aber etwas gräulicher bzw. dunkler und spiegelungsarm – somit auch bei Blendempfindlichkeit geeignet.

eBook Reader unter dem Mikroskop

E-Ink sieht nicht nur mit dem freien Auge so ähnlich aus wie Papier, sondern präsentiert sich auch unter dem Mikroskop so. Damit lässt es sich lesen wie auf Papier.

Das geringe Gewicht ist ein weiterer Vorteil von eBook Readern. Es bewegt sich für Geräte mit einer 6 Zoll Bildschirmdiagonale (z.B. Kindle, Pocketbook Touch HD 3, Tolino Shine 3, uva.) meist im Bereich zwischen 150 und 220 Gramm, was circa einem typischen Taschenbuch entspricht. Neben dem 6 Zoll Format gibt es selten kleinere 5 Zoll (z.B. PocketBook Mini) und immer öfter auch größere 7 bis 8 Zoll (z.B. Kindle Oasis, PocketBook Era, PocketBook InkPad 3 Pro) Formate bzw. dazwischen auch 6,8 Zöller (z.B. Kindle Paperwhite).

Lange Zeit galt die fehlende Bildschirmbeleuchtung als größter Nachteil dedizierter eReader. Bei E-Ink handelt es sich um eine reflexive Anzeigetechnologie (womit sie rückseitig lichtundurchlässig ist), d.h. externe Lichteinstrahlung ist nötig um eine Ablesbarkeit zu gewährleisten – ganz gleich wie beim Papierbuch. Daher erlaubt die Displaytechnik keine eingebaute Hintergrundbeleuchtung, wie das bei herkömmlichen Bildschirmen und Monitoren (LCDs, AMOLED, etc.) der Fall ist.

Im Jahr 2012 wurde dieser Kritikpunkt von allen wichtigen Herstellern (ausgenommen Sony) ausgeräumt – inzwischen werden Frontbeleuchtungen quasi standardmäßig eingebaut und erlauben es auch bei Dämmerung und Dunkelheit zu lesen, sowie gleichzeitig die taschenbuchähnliche Bilddarstellung beizubehalten.

Dabei sitzen im Gehäuserahmen des eBook Readers mehrere LEDs, die eine hauchdünne Plastikfolie seitlich beleuchten. Diese Folie verteilt das Licht wiederum gleichmäßig über dem Bildschirm. Auch bei Tageslicht sorgt dies für eine bessere Ablesbarkeit, weshalb im Zweifel immer auf ein beleuchtetes Lesegerät zurückgegriffen werden sollte.

Seit 2016 gibt es außerdem vermehrt eReader mit einer optional blaulichtreduzierten Beleuchtung. Diese soll abends für ein angenehmeres Leseerlebnis sorgen und den Schlafrythmus nicht negativ beeinflussen. Zumindest subjektiv ist das gelblich-orange Licht tatsächlich ein Komfortgewinn. Oftmals wird auch die Bezeichnung „Blaulichtfilter“ verwendet, die im eReader-Sektor technisch jedoch nicht korrekt ist. Es handelt sich nämlich nicht um einen Filter, sondern bisher immer um zusätzliche Leuchtdioden, deren Blaulichtanteil reduziert ist. Weitere Informationen zum Thema blaues Licht findest du hier.

Nachteilig ist die vergleichsweise träge Reaktionszeit der Anzeigetechnologie, was dank des spezialisierten Einsatzgebiets hingegen nicht allzu negativ ins Gewicht fällt. Schnelle Bildwechsel und Animationen sind nur mit deutlich sichtbaren Qualitätsverlust möglich. Die einfärbige Displayanzeige mindert die Nutzbarkeit farbgebundener Magazine und Medien, weshalb einige andere Firmen an stromsparenden bzw. -effizienten Alternativtechnologien forschen. Diverse Konzepte (Mirasol, Liquavista, IRX Technologies [mittlerweile insolvent]) existieren, konnten sich nach z.T. zaghaften Etablierungsversuchen bisher nicht durchsetzen.

Vergleich der Beleuchtungen und Farbtemperaturen

Besonders praktisch: Mit einer integrierten Beleuchtung lässt sich auch im absolut Dunkeln wunderbar lesen

Neben der Hardware sorgt auch die Software für einen gehobenen Lesestandard. Ein großer Vorteil liegt in der Anpassbarkeit das Schriftbildes. Man muss sich nicht mit den relativ kleinen Schriftgrößen üblicher Taschenbücher zufrieden geben, sondern kann die Größe stufenweise den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen anpassen. Besonders im Sinne der Barrierefreiheit kann ein eBook Reader für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen hilfreich sein.

Eine Textdarstellung im Querformat kann hierbei vorteilhaft sein, ebenso wie eine Vorlesefunktion.

Bei vielen eReadern kann man außerdem Zeilenhöhe und Randabstände ändern, die Textausrichtung umstellen oder eine andere Schriftart wählen. Der Umfang der Einstellungsmöglichkeiten unterscheidet sich je nach Hersteller, weshalb ein Blick auf unsere eBook Reader Tests empfohlen sei, in denen wir die einzelnen Funktionen immer genau beschreiben.

Vor- und Nachteile von eReadern

Warum sollte man zusätzlich zum Buch auch noch Geld für ein eigenes Gerät zum Lesen ausgeben? Warum sollte man sich ein weiteres elektronisches Gerät, welches regelmäßig an den Strom muss, zulegen? Warum sollte man sich mit DRM beim eBook herumschlagen, wenn man ein normales Buch nach belieben verborgen oder verkaufen kann? Nicht zu vergessen die emotionale Komponente: Das Gefühl ein gebundenes Buch zu lesen und dieses gesammelt, optisch ansprechend in einem Bücherregal aufzubewahren.

Das alles spricht nicht unbedingt für eBooks und eReader, aber bei weiterer Überlegung sind auch viele Vorteile zu nennen:

  • eBook Reader können dank kompakter Maße und geringem Gewicht fast immer und überall mitgeführt werden. Besonders auf Reisen, aber auch bei Platzmangel in den eigenen vier Wänden ist dies praktisch, denn auf einem eReader kann eine komplette Bibliothek auf kleinstem Raum gespeichtert werden. Damit ist man dann auch unterwegs flexibel in der Wahl seiner Bücher.
  • Einer der größten Vorteile von eBook Readern besteht in der Möglichkeit das Schriftbild des eBooks anzupassen. So kann man schnell und unkompliziert die Schriftgröße und meist auch die Schriftart anpassen. Dadurch lässt sich je nach Bedarf mit oder ohne Brille lesen bzw. das Schriftbild generell an den persönlichen Geschmack des Lesers bzw. der Leserin anpassen.
  • Während man ein traditionelles Papierbuch Seite für Seite nach einer gesuchten Stelle durchblättern muss, kann man eBooks nach Schlagwörtern und auch ganzen Textpassagen durchsuchen.
  • Mit einer integrierten Wörterbuchfunktion lassen sich auch anderssprachige Texte verständlich machen. Hierfür kann man einzelne Worte direkt ins Deutsche übersetzen lassen.
  • eBooks kann man 24 Stunden am Tag kaufen und sind direkt nach dem Kauf verfügbar – und man braucht nicht einmal das Haus zu verlassen oder auf den Postboten zu warten.
  • Aktuelle Buchtitel sind als eBooks meist um 20-30% günstiger, als die gebundene Ausgabe. Neben kostenpflichtigen eBooks gibts es auch zehntausende Buchklassiker zum kostenlosen Download.
  • Der Blättervorgang auf einem eReader ist ausgesprochen komfortabel. So kann man, ohne umzugreifen oder nachzugreifen, die Buchseite einfach per Knopfdruck (oder optional mit einem Wisch über den Touchscreen) blättern.

Unterm Strich überwiegen unserer Meinung nach die Vorteile. Besonders die höhere Flexibilität sprechen für die Anschaffung und durch den meist günstigeren Preis der eBooks im Vergleich mit herkömmlichen Büchern, kommt es mit der Fortdauer der Anwendung auch zur Amortisation. Weiters fällt der Stromverbrauch von eReadern mit eInk-Technologie so gering aus, dass der Nachteil bezüglich der Akkulaufzeit im Lesealltag kaum ins Gewicht fällt. Damit bleiben letztendlich nur zwei Fragen die man für sich beantworten muss:

  • Ist DRM, und damit die begrenzten Weitergabe und Wiederverkaufsmöglichkeit erworbener eBooks, ein K.O.-Kriterium?
  • Kann man sich emotional vom gewohnten Buchlesegefühl lösen und das bedruckte Blatt Papier gegen elektronische Tinte eintauschen?

eBook Reader vs. Tablet

Eine der wichtigsten Fragen die sich vorab stellt, ist die nach der Geräteklasse: Soll es ein dediziertes Lesegerät (wie z.B. der Kindle Paperwhite) sein, oder doch lieber ein Tablet (wie z.B. ein Apple iPad)? Wo liegt der Unterschied?

Papierähnliches Display

Der E-Ink Bildschirm (rechts) bietet eine papierähnliche Anzeige. Der LCD (links) mit „Retina“-Auflösung präsentiert sich für Papierfreunde unter dem Mikroskop weniger attraktiv.

Diese Frage lässt sich grob folgend beantworten: Ein eBook Reader dient fast ausschließlich dem Lesen von Romanen und die Bildschirmdarstellung ähnelt der eines gedruckten Buches, da es sich meist um nicht hintergrundbeleuchtete Geräte handelt. Die meisten eBook Reader nutzen ein sogenanntes E-Ink Display. Im Gegensatz dazu dient ein Tablet häufig dem vielseitigen Multimediakonsum von Video, Musik, Bildern und Spielen. Sie sind meist mit einem traditionellen LCD ausgestattet und daher unter Umständen etwas anstrengender für die Augen.

Die Gründe für die schlechtere Verträglichkeit von LCD-Bildschirmen liegt oftmals an zwei Dingen:

  • Bildschirme mit einer niedrigen Pixeldichte, d.h. solche bei denen die einzelnen Bildpunkte weit auseinanderliegen, haben eine verhältnismäßig unscharfe Abbildleistung. Je näher der Bildschirm den Augen kommt, desto eher sieht man diese winzigen Lücken in Form von schwarzen Pünktchen. Außerdem entsteht durch eine geringe Auflösung auch ein kantigeres Schriftbild, das dem Lesefluss schaden könnte. In den letzten Jahren hat sich diese Problematik allerdings deutlich abgeschwächt, denn Bildschirme mit HD- und Full-HD-Auflösungen sind mittlerweile keine Seltenheit mehr und sorgen für eine gestochen scharfe Bilddarstellung.
  • Das größere Problem ist oftmals die verwendete Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung des LCD. Diese erfolgt aus Kostengründen meist via sogenannter Pulsweitenmodulation (kurz: PWM). Die Art der Ansteuerung sorgt dafür, dass der Bildschirm leicht flackern kann. Im Normalfall ist dieser Effekt für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar, allerdings gibt es immer wieder Berichte davon, dass Personen trockene oder tränende Augen oder auch Kopfschmerzen von dieser Art von Bildschirmen bekommen. Leider weisen die Hersteller die verwendete Ansteuerungsmethode nicht aus, sodass man sich vorher umfassend darüber informieren muss.

Offenes oder geschlossenes System?

Dieser Punkt dürfte für die meisten bestehenden eBook Reader Besitzer bereits ein alter Hut sein. Dennoch darf der Punkt des „Ökosystems“ nicht unerwähnt bleiben.

Damit meint man nicht ein biologisches Ökosystem in der Natur, sondern das gesamte Angebot des Anbieters.

Einer der Wegbereiter des eBook-Marktes ist der US-Versandriese Amazon. Deren System wird unter dem Namen „Kindle“ betrieben. Es handelt sich um ein geschlossenes Ökosystem. Amazon nutzt ein eigenes Dateiformat und Kopierschutz. Die Geräte des Unternehmens unterstützen gängigen Formate (ePub und Adobe DRM) nicht. Das bedeutet, dass man eBooks für einen Amazon eReader in erster Linie beim Versandhändler kaufen muss. Andere Shops bieten das passende Dateiformat nur selten an.

Ökosystem

Amazon oder nicht, das ist hier die Frage

Für Kunden kann dies ein Vor- und ein Nachteil sein. Vorteilhaft ist die unkomplizierte Abwicklung beim Kauf. Als Kindle-Nutzer muss man den eBook Reader beim ersten Mal im Grunde nur einschalten und kann schon loslegen. Es sind nur wenige Ersteinrichtungsschritte notwendig, was die Nutzung für nicht so technikversierte Personen extrem vereinfacht.

Der Kauf eines Kindle bedeutet allerdings, dass ein späterer Wechsel zu einem anderen Hersteller erschwert ist. Die bereits erworbenen eBooks mit Kopierschutz kann man auf sonstigen eReadern nicht so einfach nutzen.

Unter einem offenes Ökosystem versteht man die fehlende Bindung an einen Anbieter. Das heißt, es ist zwar ein Shop am Gerät integriert, dennoch ist der eBook Reader grundsätzlich auch ohne diesen problemlos nutzbar. Man kann jeden anderen ePub-Store verwenden. Beispiel: Man kauft einen PocketBook Era, kann die digitalen Bücher aber ebenso bei Thalia oder Hugendubel kaufen. In diesem Fall hat man also die freie Wahl.

Aber auch hier gibt es einen Nachteil. Die weite Verbreitung des Kopierschutzes der Firma Adobe macht den Ersteinrichtungsprozess für Anfänger oftmals zur Hürde. Die erstmalige Nutzung wird dadurch (unnötig) erschwert. Glücklicherweise bieten immer mehr deutsche Verlage ihre Dateien auch mit weichem DRM an.

Unterm Strich kann man festhalten: Mit einem offenen System ist man flexibler beim späteren eBook-Erwerb und einem eventuellen Anbieterwechsel. Mit dem geschlossenen System ist der eBook-Kauf einfacher und man muss sich keine Gedanken über den Kopierschutz machen. Es ist letztendlich Geschmackssache für welches Ökosystem man sich entscheidet. Preisunterschiede gibt es bei eBooks aufgrund der Buchpreisbindung nämlich nicht.

Häufige Fragen

Was ist eigentlich ein eBook Reader?

Ein Lesegerät für elektronische Bücher mit E-Ink-Display. Das Bild sieht aus wie bedrucktes Papier, spiegelt kaum und braucht nur beim Umblättern Strom – deshalb hält der Akku mehrere Wochen. Eine eingebaute Frontbeleuchtung ermöglicht auch das Lesen im Dunkeln.

eBook Reader oder Tablet?

Ein eBook Reader dient fast ausschließlich dem Lesen und ist mit seinem E-Ink-Display angenehmer für die Augen. Ein Tablet ist vielseitiger (Video, Spiele), nutzt aber ein hintergrundbeleuchtetes LCD, das auf Dauer anstrengender sein kann.

Offenes oder geschlossenes System?

Kindle-Geräte sind an den Kindle-Shop gebunden und unterstützen kein ePub mit Adobe-DRM. Tolino, PocketBook und Kobo lesen ePub und lassen dich in vielen Shops kaufen. Geschlossen ist bequemer, offen flexibler – eBook-Preise sind wegen der Buchpreisbindung überall gleich.

Funktioniert die Onleihe auf jedem eReader?

Nein. Die Onleihe braucht ePub mit Adobe-DRM. Das klappt mit Tolino, PocketBook und Kobo, aber nicht mit Kindle. Details erklärt unser Ratgeber Welcher eReader funktioniert mit der Onleihe?

Lohnt sich ein Farb-eReader?

Für Comics, Kochbücher und farbige Markierungen ja. Farb-E-Ink zeigt aber eher pastellige Farben und ist ohne Frontlicht dunkler. Wer vor allem Romane liest, ist mit einem Schwarzweiß-Modell besser bedient.

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