BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi
Dünnes Schwarzweiß-Notiztablet mit einstellbarem Frontlicht
Auf einen Blick
Das BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi verbindet ein scharfes Schwarzweißdisplay mit Beleuchtung, gutem Schreibgefühl und vielseitigen PDF-Funktionen. Sein aktiver Stift muss separat geladen werden; dafür lässt sich das leichte Android-Tablet an deutlich mehr Orten bequem nutzen als die unbeleuchtete Variante.
Schnellcheck: Wofür eignet sich das Gerät?
Eingeordnet nach Einsatzzweck, auf Basis der technischen Daten.
- Handschriftliche NotizenNotizgerät Gut
- PDFs und Fachliteratur10,3-Zoll-Display, nahe an A4 Ideal
- Apps aus anderen StoresAndroid 15, Apps installierbar Ideal
- Romane und SachbücherSehr scharf, aber 10,3 Zoll sind groß für eine Hand Gut
- Lesen im Bett und bei NachtFrontlicht mit regelbarem Warmlicht Ideal
- Große Bibliothek offline64 GB Speicher Ideal
BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi im Überblick
Das entscheidende Extra heißt Beleuchtung
Das BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi ergänzt die Go-Idee um ein alltagstaugliches Frontlicht. Damit bleibt das große Schwarzweißdisplay auch dann nutzbar, wenn das Umgebungslicht nicht ausreicht. Beim Lesen am Abend, beim Bearbeiten einer Unterlage auf Reisen oder für eine kurze Notiz auf dem Sofa muss nicht zuerst eine Lampe gesucht werden. Gerade dieser kleine Komfortunterschied macht das Lumi für wechselnde Einsatzorte interessant. Das unbeleuchtete Schwestermodell bietet den geringeren Abstand zwischen Stift und Bild, ist dafür aber stets auf ausreichend Licht von außen angewiesen.
Mit 235 × 183 × 4,8 Millimetern bleibt das Gehäuse sehr dünn. Laut BOOX wiegt es ungefähr 364 Gramm. Eine breite Griffseite lässt Platz für den Daumen, während die automatische Ausrichtung verschiedene Handhaltungen unterstützt. Aluminiumrahmen und weiche Rückseite ergeben ein angenehm zu handhabendes Gerät. Die Rückseite haftet beim Schreiben auf einem Tisch besser als die des unbeleuchteten Gen II. Das ist ein nützlicher Unterschied, wenn das Tablet häufig ohne Hülle auf einer glatten Unterlage liegt.
Leseschärfe und ein guter, aber aktiver Stift
Der 10,3 Zoll große Bildschirm zeigt Schwarzweißinhalte mit 2480 × 1860 Pixeln und 300 ppi. Das ergibt scharfen Text und sauber aufgelöste Handschrift. Bei farblich codierten Dokumenten bleibt die Darstellung auf Graustufen beschränkt; wer Farben zuverlässig auseinanderhalten muss, sollte diese Einschränkung vor dem Kauf berücksichtigen. Für Bücher, Textunterlagen und viele PDFs bietet die monochrome Anzeige dagegen eine passende Grundlage. Das Frontlicht lässt sich in Helligkeit und Farbtemperatur regeln, auch wenn der Spielraum in Richtung warmer Töne kleiner ausfällt, als manche Abendleser erwarten dürften.
Der mitgelieferte InkSense Plus erkennt 4096 Druckstufen. Es handelt sich um einen aktiven Stift mit eigenem Akku und separatem USB-C-Ladeanschluss. Er ersetzt damit die passive EMR-Technik des ersten Go 10.3. Das bedeutet zusätzlichen Ladeaufwand und schränkt die Auswahl an Ersatzstiften ein. Beim eigentlichen Schreiben fällt der Kompromiss erfreulich klein aus: Die Eingabe ist gut brauchbar, und die Oberfläche unterstützt ein kontrolliertes, papierähnliches Schreibgefühl. Der Stift muss nicht täglich geladen werden, aber eine automatische Ladung direkt am Tablet wäre bequemer.
Das Lumi eignet sich besonders für Dokumente mit festem Seitenlayout. PDFs lassen sich direkt beschriften, vergrößern und in passenden Ansichten lesen. Bei einem eBook mit veränderlichem Textlayout ist mehr Aufmerksamkeit nötig: Ändert man nachträglich Schriftgröße oder Seitenaufteilung, können sich handschriftliche Anmerkungen gegenüber dem Text verschieben. Für präzise Randnotizen und Unterlagen, die man weitergeben möchte, bleibt eine feste PDF-Seite deshalb die klarere Arbeitsgrundlage.
Viel Softwarefreiheit in einem leichten Format
Android 15 und der Google Play Store ermöglichen die Installation zusätzlicher Lese- und Arbeits-Apps. Ein Achtkernprozessor, vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte interner Speicher reichen für die vorgesehenen Aufgaben gut aus, machen das Lumi aber nicht zum Leistungsgerät. Die Speicherkapazität lässt sich nicht mit einer Speicherkarte erweitern. WLAN unterstützt 2,4 und 5 GHz, Bluetooth liegt in Version 5.1 vor. Zwei Lautsprecher, ein Mikrofon und USB-C ergänzen die Ausstattung für Audio, Aufnahmen und den Dateiaustausch.
Die BOOX-Notiz-App stellt viele Werkzeuge für Handschrift, Zeichnungen und strukturierte Aufzeichnungen bereit. Diese Vielfalt erfordert Einarbeitung, erlaubt anschließend jedoch mehr Freiheit als ein ausschließlich auf einfache Notizseiten ausgelegtes System. Im Test lief die Software nicht in jeder Situation völlig reibungslos. Ein offenes Android-System sollte deshalb wegen der tatsächlich benötigten Anwendungen gewählt werden, nicht allein wegen einer möglichst langen Funktionsliste. Zudem sind nachinstallierte Apps nicht automatisch auf E Ink abgestimmt.
Der 3700-mAh-Akku erlaubt brauchbare Laufzeiten; Beleuchtung, Funkverbindungen und Schreibanteil verändern das Ergebnis deutlich. Für das Lumi spricht vor allem die ausgewogene Verbindung aus Leseschärfe, geringem Gewicht, Frontlicht und leistungsfähigen PDF-Werkzeugen. Der separat zu ladende Stift bleibt ein Nachteil, ist in der Praxis aber weniger einschneidend als zunächst befürchtet. Wer viel liest und Dokumente mit Handschrift bearbeitet, erhält ein vielseitiges Arbeitsgerät. Für die meisten Nutzer dieser Größenklasse ist die zusätzliche Beleuchtung wertvoller als der geringere Abstand zum Bild beim unbeleuchteten Gen II.
BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi im Video
Testbericht
Von Chalid · Aktualisiert am
Ein scharfes Schwarzweißdisplay, ein Frontlicht und die vielseitige BOOX-Software: Genau diese Kombination hat dem ersten Go 10.3 gefehlt. Das Go 10.3 Gen 2 Lumi schließt die Lücke, tauscht dafür aber den passiven EMR-Stift gegen einen kapazitiven Stift mit eigenem Akku. Das klingt für ein Notiztablet zunächst nach einem unglücklichen Tausch. Beim Schreiben fällt der Kompromiss erfreulich kleiner aus als erwartet. Ganz rund ist das Gesamtpaket trotzdem nicht.
Dünn, leicht und auf dem Tisch griffiger
Die asymmetrische Form bleibt erhalten. Mit Aluminiumrahmen, etwa 360 Gramm Gewicht und nur 4,8 Millimetern Dicke wirkt das Lumi hochwertig und lässt sich auch für längere Sitzungen angenehm halten. Gegenüber dem Vorgänger ist es etwas dicker, für sich genommen aber weiterhin ausgesprochen dünn. Beim Streichen über den vorderen Rand spürt man den Rahmen; unangenehm ist das nicht, ganz nahtlos fühlt sich die Verarbeitung dadurch jedoch nicht an. Praktisch verbessert wurde die weiche Rückseite: Sie rutscht ohne zusätzliche Gummifüße deutlich weniger auf dem Tisch. Der aufgesetzte Kunststoffstreifen gefällt mir weniger und passt haptisch nicht ganz zum Aluminium.

Der Snapdragon 690 und vier GB RAM reichen für den vorgesehenen Alltag gut aus, machen das Tablet aber nicht zum Leistungsgerät. Von 64 GB Speicher bleiben ungefähr 46 GB nutzbar; erweitern lässt sich der Platz nicht. Unter Last wird das Gehäuse etwas wärmer, ohne im Test ungewöhnlich heiß zu werden. Zwei Lautsprecher an der Unterkante und ein eingebautes Mikrofon ergänzen die Android-Möglichkeiten. Die Einschalttaste sitzt oben. Einen Fingerabdrucksensor wie beim Note Air 5C gibt es hier nicht.
Die papierähnlich strukturierte Oberfläche ist beim Schreiben angenehm, aber nicht besonders kratzfest. Für häufigen Transport ist eine Hülle deshalb sinnvoll. Das neue Folio überzeugt mich nur teilweise: Seine raue, an Wildleder erinnernde Außenseite ist sehr griffig, die Innenseite dagegen ausgesprochen glatt. Die abnehmbare Lasche bleibt umständlich anzubringen und ist ein zusätzliches Teil, das man verlegen kann. Das sind keine großen Funktionsmängel, doch gerade bei einem täglich mitgenommenen Notizgerät sollte Zubehör weniger Aufmerksamkeit verlangen.
Der kapazitive Stift schreibt besser als befürchtet
Die feste, spitzere Spitze des InkSense+ arbeitet gut mit der rauen Displayoberfläche zusammen. Es gibt spürbaren Widerstand und ein angenehmes Kratzen, das eher an einen Bleistift erinnert als die weicheren Spitzen vieler EMR-Stifte. Ein echter Bleistift wird daraus nicht, unter den ausprobierten E-Ink-Geräten gehört dieses Schreibgefühl aber zu den überzeugendsten. Kleine Striche lassen sich gut kontrollieren; die Genauigkeit liegt ungefähr auf dem Niveau des Tab X C und deutlich über der Go-7-Reihe. Beim Ziehen diagonaler Linien bleibt eine leichte Welligkeit sichtbar. Für normale Notizen stört sie wenig, beim präzisen Zeichnen ist sie relevanter.

Gemessen wurden rund 25 Millisekunden Verzögerung, gegenüber etwa 30 beim ersten Go 10.3. Das ist beim Handschreiben unauffällig und gut brauchbar, inzwischen aber kein Spitzenwert mehr. Durch die zusätzliche Lichtschicht liegt die sichtbare Schrift außerdem etwas tiefer unter der Stiftspitze. Im Alltag bleibt das Schreiben direkt genug; wer gerade deshalb ein unbeleuchtetes Tablet bevorzugt, sollte den Unterschied trotzdem kennen. Der Stift unterstützt 4.096 Druckstufen, jedoch keine Neigungserkennung. Einen Radierer am oberen Ende gibt es nicht, zum schnellen Löschen dient die Seitentaste.
Der metallene Stift fühlt sich hochwertig an und haftet seitlich zuverlässiger als der alte Pen Plus am ersten Go 10.3. Diese Befestigung lädt ihn allerdings nicht. Dafür braucht er separat ein USB-C-Kabel. Bei einem Gerät, das vor allem zum Schreiben gedacht ist, bleibt das eine unnötige zusätzliche Aufgabe. Sie hat sich im Gebrauch weniger lästig erwiesen als zunächst befürchtet, ersetzt aber weder den ladelosen Komfort eines EMR-Stifts noch bequemes Laden am Tablet. Warum BOOX diese Technik gewählt hat, bleibt offen.
Sehr gut lesbar, nur nicht besonders warm beleuchtet
Das 10,3-Zoll-Carta-1200-Display liefert mit 300 ppi scharfe Schrift und sehr guten Kontrast. Das Frontlicht erweitert den Einsatzbereich deutlich, weil die Seite auch abends ohne zusätzliche Lampe lesbar bleibt. Gemessen wurden maximal ungefähr 145 Nits bei kalter und 115 Nits bei warmer Einstellung. Die niedrigste Stufe erreicht nur etwa 0,15 Nits und lässt sich im Dunkeln entsprechend sanft einsetzen. Weniger gelungen ist der recht enge Farbtemperaturbereich des Testgeräts: Rund 6.400 bis 4.300 Kelvin reichen von kühl bis eher neutral. Ein kräftig bernsteinfarbener Abendmodus fehlt. Auch der Helligkeitsverlauf ist etwas deutlicher als beim Note Air 3.

Ohne Beleuchtung fällt der Hintergrund neben dem Vorgänger geringfügig dunkler aus: ungefähr L*64 statt 66. Diese Messgröße beschreibt die wahrgenommene Helligkeit der Oberfläche. Der kleine Unterschied ist vor allem im direkten Vergleich sichtbar und kein guter Grund, auf das zusätzliche Licht zu verzichten. Störender sind etwas häufiger sichtbare Reste vorheriger Inhalte, also Ghosting. Das bleibt weit von den problematischsten jüngeren Displays entfernt, ist für Carta 1200 aber auffälliger als erwartet. BOOX Super Refresh fehlt ebenfalls. Apps und Webseiten sind im schnellen Modus gut bedienbar, beim Scrollen jedoch weniger unmittelbar als auf einem Note Air 5C.
Großer Funktionsumfang mit konkreten Softwarefehlern
Android 15 mit Google Play ist eine deutlich modernere Grundlage als Android 12 beim ersten Go 10.3. Der Sicherheitspatch des Testgeräts von Oktober 2025 passte dazu weniger gut. Schwerer wiegen die aufgetretenen Instabilitäten: Mehrere Apps beendeten sich unerwartet, zeitweise ließ sich der Browser gar nicht mehr öffnen. Ein Neustart beseitigte die umfassenderen Probleme. Zusätzlich schloss sich das Kontrollzentrum reproduzierbar beim ersten Versuch, zu den Helligkeitsreglern zu scrollen; erst der zweite Versuch funktionierte. Solche Fehler trüben ein ansonsten für E Ink flottes System. Der anpassbare BOOX-Startbildschirm und die App-Einstellungen von E Ink Wise erleichtern die Bedienung, nehmen einem die Einarbeitung aber nicht vollständig ab.
Auch ohne genutzte Cloud-Dienste und bei abgeschalteten Updateprüfungen wurden gelegentliche Verbindungen zu chinesischen Servern beobachtet. Daraus lässt sich weder der Inhalt der übertragenen Daten noch ein konkreter Missbrauch ableiten. Eine verständliche Möglichkeit, solche Hintergrundverbindungen vollständig abzuschalten, fehlt mir dennoch.
Die Notiz-App ist die eigentliche Stärke. Verschiedene Stifte, Ebenen, Formen, eigene Vorlagen, Audioaufnahmen, Texterkennung, Inhaltsverzeichnisse und lokale Exportformate machen aus ihr ein umfangreiches Arbeitswerkzeug. Besonders die Handschriftsuche wird wichtig, sobald Notizen über ein paar lose Seiten hinausgehen. Sie ist nicht die schnellste, funktioniert nach einmaliger Online-Aktivierung aber einschließlich Indexierung offline. Damit lassen sich ältere Einträge gezielt wiederfinden, ohne jede Seite erneut durchzublättern. Die Funktionsfülle verlangt anfangs mehr Aufmerksamkeit als ein schlichtes digitales Notizbuch, zahlt sich bei größeren Sammlungen jedoch aus.
Die Werkzeugleiste lässt sich verschieben, in der Größe verändern und mit eigenen Zusammenstellungen anpassen. Per Geste verschwindet sie schnell aus dem Weg. Für Skizzen und Mindmaps gibt es zudem endlose Notizen, deren Fläche sich in alle Richtungen erweitern lässt. Wegpunkte helfen, größere Bereiche wiederzufinden. Weniger elegant ist die Trennung dieses Modus von normalen Notizbüchern: Die freie Fläche ist ein eigener Notiztyp, keine nahtlose Erweiterung jeder Seite. Vergrößerte Ränder in regulären Notizen helfen teilweise, lösen diese Trennung aber nicht vollständig.

Bei PDFs gehört BOOX weiterhin zu den stärksten Lösungen auf E Ink. Der Spaltenmodus vergrößert einzelne Seitenbereiche und springt geordnet von Abschnitt zu Abschnitt. Gerade wissenschaftliche Texte oder mehrspaltige Handbücher lassen sich damit lesen, ohne ständig die Seite zurechtzuschieben. Handschriftliche Anmerkungen landen direkt in der PDF-Datei. Kopiert man diese anschließend aus dem Gerätespeicher zurück auf den Computer, sind die Markierungen enthalten. Dieser einfache lokale Rückweg ist im Alltag wichtiger als eine lange Liste von Exportoptionen. Cloud-Synchronisation bleibt als Alternative verfügbar.

Auch die Buchbibliothek bietet brauchbare Sortierung und Filter. In der Lese-App lassen sich Textstile als Vorlagen speichern und schnell wechseln. Wörterbücher werden standardmäßig online abgefragt; lokale Wörterbücher muss man selbst beschaffen und einspielen. Das ist unnötig umständlich. Direkt auf eBook-Seiten zu schreiben funktioniert, doch spätere Änderungen am Textlayout können die Anmerkungen verschieben. Für verlässlich sitzende Randnotizen ist eine feste PDF-Seite geeigneter. Androids Sprachausgabe kann Bücher vorlesen und lässt sich um Stimmen und Sprachen ergänzen. Ein gut gesprochenes Hörbuch ersetzt sie klanglich nicht.

Gute Ausdauer, beim Stift mit Hochrechnung
Beim Lesen hielt das Lumi ohne Frontlicht etwa 55 Stunden durch, bei 40 Nits rund 22 Stunden. Der Schreibroboter erreichte ungefähr elf Stunden ohne Licht und zehn Stunden bei 40 Nits. Das sind brauchbare Ergebnisse für ein so vielseitiges Tablet; der Verzicht auf Super Refresh hilft hier der Ausdauer. Der Stift wurde nicht bis zum Abschalten durchgetestet: Nach 13,5 Stunden kontinuierlichem Schreiben zeigte seine Anzeige noch 75 Prozent. Hochgerechnet ergibt das grob geschätzt etwa 50 Stunden. Das separate Laden bleibt also ein Nachteil, dürfte bei vielen Nutzern aber keine tägliche Aufgabe sein.
Das Go 10.3 Gen 2 Lumi trifft einen sinnvollen Punkt zwischen leichtem Lesetablet und ernsthaftem Notizwerkzeug. Das Frontlicht bringt einen klaren praktischen Gewinn, die Schreiboberfläche gefällt und die PDF-Funktionen machen anspruchsvolle Dokumente gut handhabbar. Für die zum Testzeitpunkt genannten rund 430 Euro beziehungsweise US-Dollar ist das ein überzeugender Gegenwert. Der kapazitive Stift ist dabei eher ein überschaubarer Kompromiss als der befürchtete Rückschritt. Stärker stören mich die Softwareaussetzer und der begrenzte warme Lichtbereich. Wer viel mit PDFs arbeitet und sich in BOOX einarbeiten möchte, bekommt ein sehr vielseitiges Gerät; völlig reibungslos lief es in meinem Test noch nicht.
Datenblatt: BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi
- Display 10,3″ E Ink Touchscreen
- Auflösung 300 ppi 2480 × 1860 Pixel
- Gewicht 364 g 235 × 183 × 4,8 mm
- Speicher 64 GB
- Licht Warm + kalt Farbtemperatur regelbar
- Bedienung Touch keine Blättertasten
- Audio Lautsprecher plus Bluetooth
- Akku 3.700 mAh
Allgemein
- Hersteller
- BOOX
- Gerätetyp
- eReader, E-Note
- Marktstart
- 2026
- Preis zum Marktstart
- 450 €
Display
- Technologie
- E Ink
- Größe
- 10,3 Zoll
- Auflösung
- 2480 × 1860 px
- Pixeldichte
- 300 ppi
- Farbdisplay
- Nein
- Touchscreen
- Ja, kapazitiv
- Beleuchtung
- Frontlicht mit Warmlicht
- Plane Front
- Ja
Gehäuse & Bedienung
- Maße
- 235 × 183 × 4,8 mm
- Gewicht
- 364 g
- Blättertasten
- Nein
- Lagesensor
- Ja
Verbindungen
- USB
- USB-C
- Bluetooth
- Ja
- WLAN
- Ja, 2,4 und 5 GHz
Hardware
- Prozessor
- Octa-Core
- Arbeitsspeicher
- 4 GB
- Speicher
- 64 GB
- Lautsprecher
- Ja, Stereo
- Mikrofon
- Ja
- Akku
- 3.700 mAh
- Betriebssystem
- Android 15
Software
- eBook-Shop
- Ja, begrenztes Angebot
Unterstützte Dateiformate
- CAJ
- DJVU
- CBR
- CBZ
- EPUB
- EPUB3
- AZW3
- MOBI
- TXT
- DOC
- DOCX
- FB2
- CHM
- RTF
- HTML
- ZIP
- PRC
- PPT
- PPTX
- PNG
- JPG
- BMP
- TIFF
- WAV
- MP3
Alle Angaben ohne Gewähr. Werte ohne gesicherte Angabe werden nicht angezeigt.
Alternativen zum BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi
Geräte derselben Klasse mit dem entscheidenden Unterschied, aus unserer Gerätedatenbank.
- Wenn der Preis zählt

BOOX Go 10.3 (Gen II)
UVP 420 € · 2026- 30 € günstiger (UVP)
- 14 g leichter
- Kein Warmlicht
- Ähnliches Gerät

PocketBook InkPad One
ab 296,10 € · 2026- 121 € günstiger (UVP)
- 226 statt 300 ppi
- 36 g schwerer
- Ähnliches Gerät

Kindle Scribe (2024 release)
ab 490,47 € · 2024- 30 € günstiger (UVP)
- 69 g schwerer
Im Vergleich
| Merkmal | BOOX Go 10.3 (Gen II) Lumi | BOOX Go 10.3 (Gen II) | PocketBook InkPad One | Kindle Scribe (2024 release) |
|---|---|---|---|---|
| Aktueller Bestpreis | ? | ? | 296,10 € | ? |
| UVP zum Marktstart | 450 € | 420 € | 329 € | 420 € |
| Display | 10,3″ | 10,3″ | 10,3″ | 10,2″ Carta |
| Pixeldichte | 300 ppi | 300 ppi | 226 ppi | 300 ppi |
| Gewicht | 364 g | 350 g | 400 g | 433 g |
| Wasserschutz | ? | ? | – | – |
| Blättertasten | – | – | – | – |
| Warmlicht | Ja | – | Ja | Ja |
| Speicher | 64 GB | 64 GB | 32 GB | 16 GB |
| Bluetooth | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Marktstart | 2026 | 2026 | 2026 | 2024 |
| Geräteseite | Zum Test | Zum Gerät | Zum Test |
Werte aus der ALLESebook-Gerätedatenbank. „?“ bedeutet: nicht gesichert. UVP = Preis zum Marktstart.








