Noch bevor Kindle und Tolino in Deutschland an den Start gegangen sind, hat Chalid seinen ersten eBook Reader im Jahr 2007, aus Begeisterung an der Technik, aus den USA importiert. Als Mitbegründer und Chef-Redakteur hat er seit der Gründung von ALLESebook.de, im Jahr 2010, inzwischen über 100 eReader zahlreicher Hersteller getestet. Mehr erfahren

PocketBook

Geschätzte Lesezeit: 1:32 min.

PocketBook ist bereits seit vielen Jahren am eBook Reader Markt aktiv. Das ursprünglich ukrainische Unternehmen ist mittlerweile international bestens aufgestellt, sodass die Entwicklungsarbeit in verschiedenen Ländern erfolgt. In Deutschland galt PocketBook lange Zeit als Geheimtipp für anspruchsvolle Technikfans, die das Meiste für ihr Geld wollten. In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen aber mehr und mehr in Richtung Mainstream bewegt und ist mittlerweile fixer Bestandteil des deutschen eReader Angebots.

Bevor die Mayerschen und Osianderschen Buchhandlungen der Tolino-Allianz beigetreten sind, verkauften diese PocketBook-eReader mit eigenem Branding. Das geschah über mehrere Gerätegenerationen hinweg.

Softwareupdates für den Mainstream-Markt

Der PocketBook Touch 622 hatte in unserem ersten Test vor vielen Jahren noch aufgrund einiger Bedienungsmacken „nur“ eine gute Note erreicht hat. Diese Macken adressierte PocketBook schließlich mit einem Softwareupdate, das einige Verbesserungen brachte. Der erstmals beleuchtete PocketBook Touch Lux trat die Nachfolge an und schaffte es auf Anhieb auf einen Spitzenplatz in unserer Wertungsliste.

Im Februar 2014 wurde der PocketBook Touch Lux 2 vorgestellt, der sich auf den ersten Blick kaum von seinem Vorgänger unterscheidet, aber eine stark verbesserte Beleuchtung mitbrachte, die für ein ausgesprochen gutes Kontrastverhältnis gesorgt hat. Das Lux 3 Modell setzte die Serie erfolgreich fort und kam außerdem standardmäßig mit der neuen, völlig überarbeiteten Bedienoberfläche auf den Markt, die PocketBook zum Start anderer Modelle bereits (Ultra & Sense) vorgestellt hat.

Fokus auf die Software

Diese neue Benutzeroberfläche verbesserte sowohl die Anordnung der Bedienelemente, als auch die gesamte Optik des Systems. Im Endeffekt rückte PocketBook damit sehr nah an die Hauptkonkurrenten von Amazon, Tolino und Kobo ran.

Diese User Interface (UI) ist nach weiteren Überarbeitungen und Verfreinerungen auch heute noch im Einsatz.

Abgesehen davon legte PocketBook den Fokus in den vergangenen Jahren außerdem auf ein verbessertes, integriertes Shop-Erlebnis und auf damit verbundene Cloud-Lösungen.