eBook Reader und Tablet Testberichte

Hier findest du Testberichte zu den neuesten eBook Readern und Tablets. In unseren Tests fassen wir die Vor- und Nachteile der jeweiligen Geräte zusammen und vergeben am Ende zum besseren Vergleich eine Testnote. Außerdem führen wir Vergleichstests durch, bei denen wir verschiedene eBook Reader direkt einander gegenüberstellen.

Testberichte in der Datenbank: 72


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TEST: Kindle Paperwhite 2

Oktober 2013
Testnote: Sehr Gut (1,2)
eBook Reader Test
Der Kindle Paperwhite verkauft sich in Deutschland bestens
Auszug aus dem Testbericht:

Der neue Kindle Paperwhite 2 tritt die Nachfolge des Kindle Paperwhite an und verspricht trotz kaum verändertem Aussehen ein paar interessante Neuerungen unter der Haube. Da ist neben der neuen E-Ink Carta Bildschirmtechnik auch die verbesserte Beleuchtung zu nennen. Besonders das eingebaute Licht hat bei der vergangenen Paperwhite-Generation für ein paar Probleme gesorgt, die Amazon…

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TEST: Kobo Aura H2O

Oktober 2014
Testnote: Sehr Gut (1,2)
eBook Reader Test
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Auszug aus dem Testbericht:

Nach mehreren Leaks wurde der Kobo Aura H2O Ende August vorgestellt, wobei der offizielle Verkaufsstart rund einen Monat später am 1. Oktober erfolgt ist. Mit dem Start des eBook Readers hat Kobo mit einer bis dahin üblichen Tradition gebrochen: Anstatt in erster Linie das 6 Zoll Segment zu bedienen, verfügt des neue Lesegerät über ein 6,8…

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Kobo Aura ONE im ausführlichen Test

August 2016
Testnote: Sehr gut (1,2)
eBook Reader Test
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Auszug aus dem Testbericht:

Der kanadisch-japanische eBook-Reader-Spezialist Kobo gehört seit vielen Jahren zur festen Belegschaft am eBook-Markt. Auch in Deutschland ist das Unternehmen digitalen Lesefans schon lange ein Begriff – obwohl Kobo nicht im stationären Buchhandel vertreten ist. Zuletzt gelang es Kobo mit den beiden jüngsten Leucht-Modellen Aura H2O und Glo HD, dank hervorragender Umsetzung, viele Skeptiker zu überzeugen….

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Tolino Vision 4 HD im ausführlichen Test

November 2016
Testnote: Sehr gut (1,2)
eBook Reader Test
tolino-vision-4-hd
Auszug aus dem Testbericht:

Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 blieben die Tolino-Partner einen neuen eBook Reader schuldig. Damit gab es zum ersten Mal seit bestehen der Allianz kein neues Gerät auf der wichtigsten Buchmesse der Welt. Untätig waren die Partner aber nicht, denn nachträglich kommt nun doch noch noch etwas Neues: Der Tolino Vision 4 HD erblickte heute das…

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PocketBook Touch HD im ausführlichen Test

September 2016
Testnote: Sehr gut (1,2)
eBook Reader Test
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Auszug aus dem Testbericht:

Nachdem es in den vergangenen 18 Monaten relativ ruhig um PocketBook geworden war, hat das Unternehmen im Sommer 2016 endlich wieder drei eBook Reader vorgestellt. Während es sich bei zwei Geräten um relativ moderate Überarbeitungen handelt (InkPad 2 & Touch Lux 3 Ruby Red), ist der neue PocketBook Touch HD (Modellnummer 631) ein gänzlich neues…

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TEST: PocketBook Touch Lux

Mai 2013
Testnote: Sehr Gut (1,3)
eBook Reader Test
pocketbook-touch-lux
Auszug aus dem Testbericht:

PocketBook war seit jeher ein Geheimtipp unter digitalen Lesern. Deren eBook Reader haben schon immer einen enormen Funktionsumfang besessen und die Konkurrenz damit abgehängt. Mit dem letzten Softwareupdate hat das ukranische Unternehmen außerdem in Sachen intuitiver Bedienbarkeit nachgebessert, wodurch man in Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht hat. Mit dem Touch…

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Testbericht: Tolino Vision 3 HD

November 2015
Testnote: Sehr gut (1,3)
eBook Reader Test
tolino-vision-3-hd
Auszug aus dem Testbericht:

Wir wussten schon mehrere Wochen vor der offiziellen Vorstellung, dass der Tolino Vision in diesem Jahr eine neue Auflage erhalten würde. Der auf der Frankfurter Buchmesse 2015 vorgestellte Vision 3 HD ist die dritte Generation der Modellreihe und bringt, ebenso wie die Konkurrenz, ein hochauflösendes E-Ink Carta Display mit. Das „Retina“-Display mit einer Pixeldichte von…

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TEST: Kobo Glo HD

Mai 2015
Testnote: Sehr gut (1,3)
eBook Reader Test
kobo-gl-hd
Auszug aus dem Testbericht:

Im Jahr 2012 hat Kobo mit dem Glo als Erstes einen beleuchteten eBook Reader auf den deutschen Markt gebracht. Der Vorsprung auf die Konkurrenz betrug zwar nur wenige Wochen, aber das tat der Beliebtheit des Kobo Glo keinen Abbruch. Der eReader verfügte damals über eine der besten Beleuchtungen. Heuer kommt (endlich) der direkte Nachfolger auf…

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TEST: Kindle Paperwhite 3

Juli 2015
Testnote: Sehr gut (1,3)
eBook Reader Test
kindle-paperwhite-3-freigestellt
Auszug aus dem Testbericht:

Im Juni 2015 hat Amazon völlig überraschend den Kindle Paperwhite 3 vorgestellt und auf den Markt gebracht. Das neue Modell löst den Vorgänger nach über 1 1/2 Jahren am Markt ab und bringt in zwei Bereichen wichtige Verbesserungen mit: Der Paperwhite 3 nutzt ein 300 ppi Display, das genauso scharf ist wie das des Kindle…

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Kindle Oasis im ausführlichen Test

April 2016
Testnote: Sehr Gut (1,3)
eBook Reader Test
kindle-oasis-frei
Auszug aus dem Testbericht:

Die Vorstellung des Kindle Oasis Mitte April 2016 wurde nach der Vorankündigung von Amazons Firmenchef von vielen digitalen Lesefans sehnlichst erwartet. Was zur Enthüllung des neuen Modells geschah, das dürfte aber selbst Amazon überrascht haben: Über den hochpreisigen eReader wurde überall im Internet sehr hitzig diskutiert. Einerseits sorgte der hohe Preis für Kritik, andererseits spaltete…

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TEST: Sony PRS-650 Touch Edition

Dezember 2010
Testnote: Sehr Gut (1,4)
eBook Reader Test
sony-prs-650-k
Auszug aus dem Testbericht:

Mit dem PRS-650 Touch Edition präsentiert Sony bereits die vierte Generation von eBook Readern, welche einer hohen Erwartungshaltung gerecht werden muss. Auch auf Grund der enttäuschenden Vorgängerversion und vieler kritischer Stimmen wird von Sony nun erwartet, eine passende Antwort zu geben. In unserem Test werden wir den Status Quo ermitteln und die wichtigsten Pros und Kontras des Readers beleuchten.

Im Gegensatz zum Vorgänger PRS-600 verwendet Sony beim PRS-650 keinen resistiven Touchscreen, welcher auf Druck reagiert und eine eigene Schicht über dem eInk Display benötigt, sondern einen auf Infrarotsensoren basierten Touchscreen. Dieser soll die größten Negativpunkte, nämlich schlechten Kontrast und starke Spiegelungen, des Vorgängers wett machen. Auf den ersten Blick klingt das Konzept vielversprechend, doch kann der Reader halten was Sony verspricht? Mehr dazu im nachfolgenden Test.

Sony PRS-650 Test lesen

So testen wir eBook Reader

Unsere Notenvergabe bei den eBook Reader Tests erfolgt nicht einfach nach Gutdünken, Sympathiepunkten, Bezahlung (alle Gerätetests erfolgen unabhängig) oder Zufall, sondern folgt einem standardisierten Verfahren. Dabei teilt sich die Testnote über sechs Hauptkategorien auf:

  • Lesekomfort (13%)
  • Ablesbarkeit (37%)
  • Ausstattung (8%)
  • Grundfunktionen (17%)
  • Erweiterte Funktionen (17%)
  • eBook-Kauf und -Ausleihe (8%)

Der in Klammer stehende Prozentsatz gibt die Gewichtung für die Gesamtnote an. D.h. beispielsweise, dass die Ablesbarkeit mehr Gewicht hat als die Austattung des Geräts. Somit machen die wichtigen beiden Kategorien Ablesbarkeit und Lesekomfort 50 Prozent der gesamten Testnote aus, die Softwarefunktionen ca. ein Drittel und Ausstattung und eBook-Kauf rund ein Sechstel.

Die Hauptkategorien werden wiederum in eine Reihe verschiedener Einzelwertungen untergliedert, die ebenfalls unterschiedliche Gewichtungen besitzen. Eine vollständige Auflistung findest du hier. Auf diese Weise kann man gleich sehen, wo ein Gerät besonders gut, oder besonders schlecht abgeschnitten hat. Zusammen mit den ausführlichen Testberichten, kann man sich als Leser unserer eBook Reader Tests somit ein gutes Bild der verschiedenen Modelle machen.

Notenskala

Die Notenskala sieht wie folgt aus:

  • 0,5 – 1,5 Sehr gut
  • 1,6 – 2,5 Gut
  • 2,6 – 3,5 Befriedigend
  • 3,6 – 4,5 Ausreichend
  • 4,6 – 5,5 Mangelhaft / Nicht vorhanden

Ist eine Funktion perfekt umgesetzt, wird die Note 0,5 vergeben, fehlt sie, beträgt die Wertung 5,5. Die Einzelwertungen erfolgen in 0,5er-Schritten. Ein perfekter eBook Reader theoretisch auch die Note 0,5 bekommen könnte.

Es kommt somit ein Notenschlüssen zum Einsatz, den auch andere renommierte Tester anwenden. Für fehlerhaft oder mangelhaft umgesetzte Punkte gibt es einen pauschalen Abzug von 2,0 auf die entsprechende Einzelwertung – unabhängig von der sonstigen Funktionalität. Wenn ein eBook Reader z.B. auffällig oft abstürzt, deutliche Verarbeitungsmängel besitzt, einen Registrierungszwang hat o.ä. können solche Abwertungen zum Tragen kommen. Ist ein Mangel so schwerwiegend, dass er die Gerätefunktionalität als Ganzes negativ beeinflusst, werden je nach Schwere des Problems auch Abzüge an der Gesamtnote vorgenommen, was im Text und Fazit aber deutlich hervorgehoben und erklärt wird.

Wichtig zu beachten ist jedenfalls, dass die vergebene Testnote immer in Verbindung mit dem geschriebenen Text gilt, d.h. man muss immer anhand der persönlichen Präferenzen und Bedürfnisse entscheiden, welche Funktion eines eReader am wichtigsten ist und welche Dinge kein allzu großes Gewicht haben. So kann die Note auch immer nur ein erster Anhaltspunkt sein, stellt aber keinen Absolutheitsanspruch. Wenn ein eBook Reader Test also besonders gut oder schlecht ausfällt, dann sollte man immer selbst abwegen, ob man der Argumentation, die im Text stets ausführlich dargelegt wird, folgt oder nicht.

Warum sind (fast) alle eBook Reader zumindest "gut"?

Der eBook Reader Markt ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und im Zuge dessen haben wir auf ALLESebook.de natürlich auch immer wieder neue Geräte getestet. Nachdem die Diskussionen um die nach außen hin damals wenig nachvollziehbare Notenvergabe in den Kommentaren und im Forum recht hitzig wurden, haben wir nach reiflicher Überlegung ein transparentes Notensystem eingeführt. Die Streitigkeiten um die Bewertungen der eBook Reader ließen nach und zunächst waren offenbar alle glücklich.

In letzter Zeit wurden aber wieder vermehrt Stimmen laut, die auch das aktuelle Vergabeschema kritisierten. Sinngemäß hieß es beispielsweise in einer E-Mail eines Besuchers: „Warum testet ihr eigentlich überhaupt noch eReader, wenn sowieso alle mit ‚Sehr gut‘ oder ‚Gut‘ bewertet werden?“.

Keine Note ohne Testbericht

Der angesprochene Umstand ist natürlich auf den ersten Blick durchaus auffällig, wenn man sich unsere Wertungsliste ansieht. Allerdings sollte man hier zwei Dinge nicht aus den Augen verlieren:

1. Dedizierte Lesegeräte dienen in erster Linie dem Lesen von eBooks. Das größte Gewicht unseres Notensystems liegt daher (ganz bewusst) auf einer möglichst guten Ablesbarkeit des Bildschirms (37 Prozent) und einem angenehmen Lesekomfort (13 Prozent). Befinden sich diese beiden Dinge auf einem hohen Niveau, ist schon die halbe Miete gewonnen, denn so ein Gerät ist zum Lesen von digitalen Büchern schon gut geeignet. Denn völlig unabhängig wie viele Funktionen ein eReader mitbringt, die meiste Zeit verbringt man wohl mit dem Lesen des Buchinhalts, nicht im Hauptmenü, nicht in der virtuellen Bibliothek, nicht mit der Notiznehmung und auch nicht mit dem eBook-Kauf.

2. Die vergebene Testnote dient in erster Linie der Vergleichbarkeit aller von uns getesteten Geräte. Gleichzeitig bedeutet das allerdings nicht, dass ein schlechter bewerteter eBook Reader auch automatisch die schlechtere Wahl für durchaus unterschiedliche Anwendungsgebiete sein muss. Will man mit einem eBook Reader z.B. möglichst unabhängig bleiben, dann ist die sehr gute Bewertung des Kindle Paperwhite (Note: 1,2) in so einem Fall natürlich wertlos. Man muss die Note daher immer im Zusammenhang mit dem dazugehörigen Testbericht betrachten. Darin werden alle Vor- und Nachteile der jeweiligen Geräte beschrieben und nur so lässt sich auch eine vernünftige Kaufentscheidung treffen.

Die Gewichtung der Einzelbewertungen nur im Sinne einer größeren Bandbreite bei der Endnote zu verändern, halte ich daher für wenig sinnvoll.

Gängiges Bewertungsschema

ALLESebook.de ist mit dieser Herangehensweise übrigens nicht alleine. Auch Stiftung Warentest hat das Gros der getesteten eBook Reader jüngst mit zumindest einer guten Note bewertet, wobei die Bildqualität mit 40 Prozent ebenfalls als wichtigstes Qualitätsmerkmal eines Geräts gilt, gefolgt von der Handhabung (20 Prozent).

Die Endnoten der einzelnen Geräte unterscheiden sich dann natürlich aufgrund der verschiedenen Gewichtungen, aber die Tendenz ist die gleiche: Fast alle eBook Reader sind „gut“, denn der Großteil ist mit der Kernkompetenz Lesen eben bestens nutzbar. Besonders die aktuelle Gerätegeneration bietet meist bewährte Displaytechnik und tolle Verarbeitung, zu leistbaren Preisen. Will man nur lesen, kann man beim Kauf eines modernen eBook Readers kaum etwas falsch machen. Klar, der Komfort bei der Bedienung und beim Buchkauf wird sich (z.T. deutlich) unterscheiden, aber um offene Fragen zu den Unterschieden zu beantworten, gibt’s – wie bereits erwähnt – die umfangreichen Testberichte.

Abschließend bleibt jedenfalls zu sagen, dass man sich nicht immer über Einzelwertungen beschweren sollte, denn letztendlich hängt es von den persönlichen Präferenzen und Anforderungen ab, welches Gerät das richtige ist. Die von uns vergebene Testnote ist daher in erster Linie als Hilfestellung zur Entscheidungsfindung zu verstehen, nicht als Ersatz für eine vernünftige Recherche.