PocketBook Sense, leichtester Leucht-eReader im Test

13. November 2014
Lesezeit: 37:51 Min.

Mit dem Sense kommt ein weiteres 6 Zoll Lesegerät des mittlerweile gut etablierten, nicht-mehr-Underdog PocketBook auf den Markt, der die bisherige Unternehmens-Entwicklung auf den ersten Blick konsequent fortsetzt. Nachdem der Ultra mit einem neu gestalteten Gehäuse auf den Markt gekommen ist, geht der PocketBook Sense noch einen Schritt weiter und wirft die bisher bekannte Optik des Unternehmens völlig über Bord. Zusammen mit den deutlich geschrumpften Maßen ist auch das Gewicht gefallen, sodass der neue eReader der leichteste 6 Zöller überhaupt ist.

Der Sense wird außerdem direkt mit der neuen Bedienoberfläche ausgeliefert, die eine Reihe optischer Verbesserungen bringt und generell eine höhere Benutzerfreundlichkeit bietet. Die weiterhin zur Anwendung kommende E-Ink Pearl Technik wird dabei direkt vom hervorragenden Touch Lux 2 übernommen, weshalb die Erwartungshaltung an den PocketBook Sense im Vorfeld bereits sehr hoch war.

Ob der Fashion-eReader, der aktuell ausschließlich mit Kenzo-Hülle als Limited Edition verkauft wird, im praktischen Alltag überzeugen kann, erfährst du im nachfolgenden Test.

Bilder des PocketBook Sense

Unboxing & Verarbeitung

Die Verpackung eines eBook Readers bekommt man für gewöhnlich zwar nicht allzu oft zu Gesicht, aber ohne Zweifel kann man mit dem Auspacken eines Unterhaltungselektronikprodukts schon eine gewisse Erwartungshaltung schüren. Das ist bei Herstellern von Smartphones und Tablets längst Normalität und auch bei den eBook Readern kein Geheimnis mehr. So wird auch der PocketBook Sense in einer außergewöhnlichen Verpackung geliefert, mit einer Kombination Klarsichtfolie und Karton außen und Schaumstoff innen. Es kann als Interessent und Käufer kein Zweifel daran bestehen, dass PocketBook das Gerät als Fashion-Reader vermarktet.

In der Verpackung befindet sich die bereits erwähnte Kenzo-Designer-Hülle in Krokodillederoptik, der geradezu winzige eBook Reader (151,4 x 109,9 x 7,5 mm) und natürlich die üblichen Beigaben (Garantiekarte, Schnellstartanleitung und Micro-USB-Kabel). Direkt beim Auspacken fällt das unglaublich geringe Gewicht des Sense sofort positiv auf. Am Karton wird zwar ein Gewicht von 175 Gramm angegeben, das konnte ich aber nicht so recht glauben. Also ab auf die Waage mit dem neuen eReader und siehe da, der PocketBook Sense ist in Wirklichkeit noch deutlich leichter. Nur 154 Gramm wiegt das neue Modell ohne die beigelegte Hülle. Kein anderer 6 Zöller kann da mithalten. Für die praktische Nutzung ergibt sich damit zumindest ohne die Hülle eine sehr komfortable, weil nicht ermüdende, Handhabung des Geräts.

Anmerkung: Mittlerweile wurde das niedrige Gewicht auch schon von offizieller Seite bestätigt und auf der Homepage des Unternehmens entsprechend angepasst.

Der PocketBook Sense ist ausgesprochen kompakt und sehr leicht

Limited Edition mit Kenzo Hülle

Die Kenzo-Hülle erhöht das Gewicht wiederum auf 226 Gramm, womit das Gesamtgewicht über dem hüllenlosen Durchschnitt liegt. Abgesehen vom nicht mehr erhältlichen Sony PRS-T3, bildet der Sense damit allerdings trotzdem den leichtesten Verbund aus Gerät und Hülle. Die Haptik der Hülle ist ansprechend, die Optik sicherlich Geschmackssache. Direkt zur Vorstellung des Geräts war nicht klar, wie das ungewöhnlich aussehende Schutzcover befestigt werden sollte, denn augenscheinlich fehlen die üblichen Klammervorrichtungen oder Gummibänder. PocketBook hat sich dabei entsprechend der Optik für einen durchaus ungewöhnlichen Weg entschieden: Das Cover wird geklebt. Auf der Innenseite des rückseitigen Teils befindet sich zwei großflächige Klebestreifen, die die Hülle in Position halten (siehe Bild).

Mit zwei dicken Klebestreifen wird die Hülle fixiert (und hält bombenfest)

Die Vorteile dieser Befestigungsmethode: Es gibt kein unnötiges Zusatzgewicht und keine unschönen Befestigungen. Tatsächlich sieht die Kombination aus eReader und Cover sehr gut aus und liegt auch gut in der Hand. Allerdings gibt’s auch zwei Nachteile: Erstens hält der Kleber wirklich ausgesprochen fest, sodass man sich gut überlegen sollte wenn man das Cover abnimmt und zweitens hat der Klebstoff wohl nur eine begrenzte Lebensdauer, bevor die Haltbarkeit nach oftmaligem Lösen langsam abnimmt. Man sollte sich daher gut überlegen, wie man das Gerät lieber nutzen möchte – mit oder ohne Cover.

Immerhin kann ich aber sagen, dass die Qualität des Ganzen im Testzeitraum tadellos war. Die Hülle hält auch nach mehrmaligem Abnehmen und Ankleben noch bombenfest und liegt gut in der Hand. Klappt man die Vorderseite des Covers nach hinten (beim Lesen), lässt sich der ansonsten sehr flache Sense auch etwas besser anfassen. Die Hülle wackelt dabei auch nicht so stark, wie beim Sony PRS-T3. Bedauerlicherweise gibt’s keine Sleep-Cover-Funktion.

Die Hülle sitzt perfekt

Neue PocketBook-Bauform

Kommen wir zurück zum Gerät: Der PocketBook Sense ist ausgesprochen kompakt. Das verdankt er in erster Linie dem Wegfall der ansonsten unter dem Bildschirm befindlichen Tasten. Optisch erinnert der eReader daher ein wenig an die ebenfalls relativ kleinen Konkurrenten Kobo Aura oder Kindle Voyage, mit dem Unterschied, dass die Gehäusefront nicht plan ist. Stattdessen ist der Bildschirm wie üblich ein wenig eingelassen, was zwar nicht ganz so chic aussieht, aber zweifellos unempfindlicher auf Kratzer ist.

Oberhalb des Bildschirms sitzt kaum sichtbar der neue Helligkeitssensor, der die Beleuchtung des Sense automatisch reguliert. Unter dem Bildschirm sitzt nun nur noch das PocketBook Logo – ebenfalls unauffällig in einem Schwarzton.

Die Blättertasten lassen sich nach kurzer Eingewöhnung gut bedienen – besser als beim Ultra

Auf der Rückseite befinden sich an beiden Seiten jeweils eine Blättertaste, die sich nun glücklicherweise auch besser bedienen lassen als beim PocketBook Ultra. Dort wurden diese zum ersten Mal eingesetzt, konnten aber wegen des ungewohnten Druckpunktes letztendlich nicht so recht überzeugen. Beim Sense sieht das besser aus – hier muss man nicht im 90 Grad Winkel auf die Tasten drücken, sodass man auch schneller damit zurecht kommt. Alternativ kann man den Blättertasten außerdem andere Funktionen zuweisen, d.h. wie von PocketBook gewohnt, sind diese auch weiterhin frei belegbar.

Am unteren Gehäuserand befinden sich Micro-USB-Anschluss, MicroSD-Karteneinschub und Powerknopf.

Noch ein Wort zum Gewicht: Einige Käufer werden aufgrund des sehr niedrigen Gewichts möglicherweise das Gefühl haben, dass die Qualität des Sense schlecht sei. Sehr oft habe ich entsprechende Aussagen gehört, wonach ein auffallend niedriges Gewicht mit einer mangelhaften Qualität in Verbindung gebracht wird (nach dem Motto: „Schwer ist teurer“). Das ist hier jedenfalls nicht der Fall, denn der Sense ist ausgezeichnet verarbeitet. Das Gerät besitzt gleichmäßige Spaltmaße, knarzt und knackst nicht und weist auch sonst keine negativen Auffälligkeiten auf.

Unterm Strich präsentiert sich der neue PocketBook eBook Reader somit als runde Sache, auch wenn der Wegfall der frei belegbaren Tasten unter dem Bildschirm für hartgesottene Fans sicherlich als Nachteil angesehen wird. Erstmaligen PocketBook-Nutzern wird dieser Umstand aber in Anbetracht der sehr guten Bedienung (siehe Seiten 2 und 3) aber nicht negativ auffallen.

Ausstattung

Der PocketBook Sense verfügt über einen 4 GB großen internen Speicher wovon 3,2 GB für den Nutzer verfügbar sind. Wie bereits erwähnt, lässt sich auch eine MicroSD-Speicherkarte nutzen, sodass zu keinem Zeitpunkt Speicherknappheit aufkommen sollte.

Weiterhin mit Speicherkartenerweiterung

Eine WLan-Verbindungsmöglichtkeit gibt’s natürlich ebenfalls, sodass man eBooks direkt am Gerät kaufen, bzw. den integrierten Browser für sonstige Dinge nutzen kann. Neu mit dabei ist der Helligkeitssensor, der eine automatische Regulierung der Beleuchtung des Sense erlaubt. Auf eine Audiounterstützung muss man im Gegensatz zum PocketBook Ultra allerdings verzichten.

Display & Beleuchtung

Mit der Qualität des Displays steht und fällt ein eBook Reader. Es ist ohne Zweifel das wichtigste Bauteil eines digitalen Lesegeräts, denn wenn es nicht gut ablesbar ist, muss man Einbußen in der Kernfunktionalität hinnehmen. Für unsere Testberichte schauen wir uns die Bildschirme der verschiedenen Modelle daher immer ganz besonders genau an. Natürlich auch beim PocketBook Sense.

Kommen wir zunächst zu den Eckdaten: Der eReader verfügt über ein E-Ink Pearl Display mit einer Auflösung von 1024×758 Pixel. Es kann wie üblich 16 Graustufen darstellen und bietet bei einer Diagonale von 6 Zoll eine Pixeldichte von rund 212 ppi. Das entspricht dem mittlerwiele üblichen Standard am eBook Reader Markt. Viele andere Geräte, wie z.B. der Tolino Shine, Pocketbook Touch Lux 2 oder Kobo Aura nutzen die gleichen Spezifikationen.

Das heißt allerdings nicht, dass alle gleich aussehen würden. Tatsächlich präsentiert sich jeder Bildschirm anders: Kontrast mit und ohne Beleuchtung, Grundhelligkeit des Panels, Ghosting und Schwarztöne unterscheiden sich zum Teil sehr deutlich voneinander.

Der Sense liegt in Hinblick auf den Kontrast ohne Beleuchtung am üblichen Niveau der E-Ink Pearl Technik und im Bereich des PocketBook Touch Lux 2. Das Kontrastverhältnis beträgt in einer praxisnahen Messung ebenfalls 4,8:1. Die Grundhelligkeit des Bildschirms ist beim Sense geringfügig niedriger, dafür ist allerdings auch der Schwarzton dunkler. Dadurch ergibt sich unterm Strich das gleiche Kontrastverhältnis.

Kontrastverhältnis X:1, ohne Beleuchtung (höher ist besser)

  • Kobo Aura H2O 6.5
  • Kindle Paperwhite 2 6.1
  • Tolino Vision 2 5.8
  • PocketBook Ultra 5.4
  • Tolino Vision 1 5.1
  • PocketBook Touch Lux 2 4.8
  • PocketBook Sense 4.8

Damit liegt er (nicht überraschend), etwas abgeschlagen von der aktuellen E-Ink Carta Konkurrenz. Die modernere Bildschirmtechnik bietet besonders ohne Beleuchtung die bessere Ablesbarkeit, was aber in manchen Fällen auch mit einem höheren Preis verbunden ist.

Sehr guter Kontrast mit Beleuchtung

Allerdings ist das natürlich nur die halbe Geschichte, denn mittlerweile dürften viele Digitalleser die eingebaute Beleuchtung auch bei Tag benutzen, und somit nicht mehr allzu oft ohne das integrierte Licht lesen. Von mindestens ebenso großer Bedeutung ist daher die Ablesbarkeit mit Beleuchtung.

Der Kontrast liegt auf einem ähnlich hohen Niveau wie beim Touch Lux 2

Hier kann der Pocketbook Sense überzeugen und liefert eine ebenso gute Darstellung ab, wie der Touch Lux 2. Das Kontrastverhältnis steigt dank einer sehr guten Lichtträgerfolie merklich an und liegt bei gleichen Helligkeitseinstellungen am Niveau des Kindle Paperwhite.

Mit maximaler Beleuchtungseinstellung verfügt der Sense über ein Kontrastverhältnis von 8,4:1, was in erster Linie auf die etwas niedrigere maximale Helligkeitsstufe zurückzuführen ist (siehe unten). Ein Vergleich bei 40 cd/m² ergibt einen ebenso guten Schwarzton von 2 auf LAB.

Kontrastverhältnis X:1, mit voller Helligkeit (höher ist besser)

  • Kobo Aura H2O 10
  • PocketBook Touch Lux 2 9.4
  • Kindle Paperwhite 2 9.0
  • PocketBook Sense 8.4
  • Tolino Vision 2 7.4
  • Tolino Vision 6.5
  • PocketBook Ultra 4.9

Schwarzton bei 40 cd/m² (niedriger ist besser)

  • Kobo Aura H2O 2
  • Kindle Paperwhite 2 2
  • PocketBook Touch Lux 2 2
  • PocketBook Sense 2
  • Tolino Vision 2 3
  • Tolino Vision 5
  • PocketBook Ultra 6

In anderen Worten: Der PocketBook Sense ist hervorragend ablesbar und reiht sich damit in die Riege der kontrastreichsten eReader.

Durchschnittliche Helligkeitswerte

Wie bereits erwähnt, liegt die maximale Helligkeit der eingebauten Beleuchtung beim Sense etwas niedriger als beim Touch Lux 2. Der neue eBook Reader schafft es in der höchsten Stufe auf eine Helligkeit von 70 cd/m², womit dieser zwischen Kindle Paperwhite und Tolino Shine liegt.

Die minimale Helligkeitseinstellung leuchtet mit 2,4 cd/m² zwar etwas heller als beim Touch Lux 2, ist aber weiterhin ausreichend niedrig, um bei absolut dunker Umgebung nicht geblendet zu werden.

Der unscheinbare Lichtsensor reguliert die Beleuchtung automatisch

Die Beleuchtung lässt sich entweder manuell oder automatisch mit dem Lichtsensor regeln. Gleich nach dem Auspacken habe ich diese neue Innovation am eReader-Markt natürlich gleich einem Testlauf unterzogen, wobei das Ergebnis zunächst ein wenig ernüchternd war, denn die automatische Anpassung war ausgesprochen nervös. Die Helligkeit wurde bei kleinsten Veränderungen des Umgebungslichts sofort angepasst, was durchaus störend war. Mit dem kürzlich erschienenen Update wurde dieses Verhalten glücklicherweise abgestellt. Stattdessen wird die Helligkeit nun schrittweise und langsam angepasst, womit die Regulierung nun nicht mehr störend auffällt.

Dabei ist auch hilfreich, dass die Anpassung offenbar nur noch dann geschieht, wenn der eBook Reader arbeitet oder eine Aktion ausgeführt wird, d.h. wenn beispielsweise der Bildschirm berührt wird. Das macht die Anpassung noch unauffälliger. Ebenfalls sehr schlau wurden die Regulierungsbereiche gewählt. Bei Dunkelheit wird die Beleuchtung gedimmt, in hellen Umgebungen wird die Lichtstärke erhöht – allerdings nur so lange es Sinn macht. Wird der Bildschirm direkt hell bestrahlt (z.B. durch Sonneneinstrahlung oder eine besonders helle Lampe) wird die Beleuchtung sinnvollerweise abgeschaltet, denn in so einem Fall bringt sie keine Verbesserung mehr und braucht nur unnötig Strom.

Maximale Bildschirmhelligkeit in cd/m² (höher ist besser)

  • Kobo Glo 121
  • Kobo Aura 112
  • Kobo Aura H2O 99
  • PocketBook Touch Lux 2 96
  • Kindle Paperwhite 2 91
  • PocketBook Sense 70
  • Tolino Vision 2 53
  • Tolino Shine 41
  • PocketBook Ultra 40

 Minimale Bildschirmhelligkeit in cd/m² (niedriger ist besser)

  • Kobo Glo 4
  • Tolino Shine 2.4
  • PocketBook Sense 2.4
  • Tolino Vision 2 2.2
  • PocketBook Ultra 2
  • Kobo Aura H2O 1.2
  • Kobo Aura 1.2
  • PocketBook Touch Lux 2 1.1
  • Kindle Paperwhite (2013) 0.2

Die Ausleuchtung des Bildschirms ist sehr gut und befindet sich weitestgehend am Niveau des PocketBook Touch Lux 2. Am unteren Displayrand sind weiterhin die gleichen schwachen Lichthöfe erkennbar, die den Betrieb allerdings nicht stören. Der restliche Bildschirm ist gleichmäßig ausgeleuchtet. Die Farbtemperatur liegt eher im kühlen Bereich und wirkt im direkten Vergleich zum Lux 2 ein wenig bläulich. Für sich genommen ist das aber jedenfalls nicht der Rede wert – insgesamt ist die Farbe der Beleuchtung relativ neutral und bewegt sich im üblichen Bereich anderer Modelle.

Der Ghosting-Effekt liegt am Niveau anderer E-Ink Pearl Geräte ohne Regal-Technik, ist je nach Einstellung der Seitenaktualisierung also durchaus sichtbar. Stört man sich daran, dann empfiehlt es sich den vollständigen Seitenaufbau nach jedem Blättervorgang einzustellen. So bleibt der Bildschirm ghostingfrei.

Zwischenfazit zum Display

Der PocketBook Sense präsentiert sich in Hinblick auf das Display als überdurchschnittliches gutes Gerät: Die Ausleuchtung ist gleichmäßig, die Farbtemperatur angenehm und der Kontrast mit aktivierter Beleuchtung sehr gut. Das können nur wenige Geräte besser.

Etwas schlechter als beim älteren Touch Lux 2 ist die maximale Displayhelligkeit zu bewerten. Das ist allerdings kein Beinbruch, denn die Helligkeit ist für die allermeisten Situationen völlig ausreichend. Positiv zu erwähnen ist der Helligkeitssensor, der mit dem kürzlich erschienenen Softwareupdate nun wirklich sehr gut arbeitet. Mit der Auslieferungsfirmware wirkte die Regulierung zunächst sehr nervös, mit der neuen Software passiert die Anpassung schrittweise und langsam, sodass man die Anpassung nicht so stark wahrnimmt wie zuvor. Genau genommen merkt man davon meist eigentlich gar nichts, wenn man nichts extra darauf achtet, sondern stellt immer wieder überrascht fest, dass die Lichtstärke einfach stimmt. So gesehen darf man den neuen Zusatz durchaus als praktischen Komfortbonus betrachten.

Unterm Strich gibt’s am Bildschirm jedenfalls nicht viel auszusetzen. Die E-Ink Pearl Technik kann dank der hervorragenden Lichtträgerfolie mit aktivierter Beleuchtung somit weiterhin mit der neueren E-Ink Carta Technik mithalten.


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