PocketBook InkPad X ab sofort erhältlich

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Vor über einem Monat wurde das PocketBook InkPad X vorgestellt. Damals wurde der Preis von 420 Euro schon genannt, kaufen konnte man das E-Ink Tablet bisher aber noch nicht. Das ändert sich jetzt: PocketBook hat den Verkauf des Geräts am 26.11. offiziell gestartet.

Zur Erinnerung: Das InkPad X setzt den Weg großformatiger eReader im PocketBook Portfolio fort und erweitert die InkPad Reihe (8 Zoll) um ein noch größeres 10,3 Zoll Display. Auch wenn sich mit dem Gerät dank der bekannt umfangreichen PocketBook-Softwarefunktionen weiterhin Belletristik-eBooks lesen lassen, der Fokus der meisten Nutzer dürften eher Comics, wissenschaftliche Papers und Zeitschriften sein.

Das PocketBook InkPad X kann DIN A4 Dokumente ohne Seitenränder beinahe in Originalgröße anzeigen, was das Betrachten komplexer Dateien ungemein einfacher macht.

Weg der Mitte, mit 10,3 Zoll E-Ink Mobius

Als Anzeigetechnik kommt E-Ink Carta Mobius zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine bruchsichere, leichte Aufbautechnik des E-Paper Displays. Anstatt Glas als Trägermaterial kommt Kunststoff zum Einsatz.

Dabei ist das InkPad X nicht das erste Modell des Unternehmens, das in ein größeres Marktsegment drängt. Mit dem PocketBook CAD Reader wurde 2014 ein Gerät mit 13,3 Zoll Display und E-Ink Fina Technik vorgestellt. Im Gegensatz zu Mobius nutzt Fina ultradünnes Glas als Basis für den Displayaufbau. Damit waren die Fina-Bildschirme zwar leichter und dünner als das mit den damals üblichen Konstruktionen möglich war, aber weiterhin bruchanfällig.

Mit dem CAD Reader Flex setzte PocketBook kurz danach schon auf Mobius-Technik. Damals allerdings noch auf Pearl-Basis und somit mit niedrigerem Kontrast. Beleuchtung gab’s im vorgestellten Prototypen außerdem auch nicht.

Das PocketBook InkPad X geht nun einen massentauglichen Weg: Groß, aber nicht zu groß, dennoch sehr leicht (300 Gramm) und mit eingebauter Beleuchtung inklusive Blaulichtreduktion.