eBooks verschenken, so geht’s

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eBooks verschenken, so geht’s

Bücher gehören zu den beliebtesten Geschenken überhaupt. Besonders zu Weihnachten werden sie verschenkt. Jahr für Jahr greift mehr als ein Drittel aller Schenkenden zum Buch – und auch zu anderen Anlässen steht es hoch im Kurs. Dieser Umstand hat sich auch im Digitalzeitalter nicht geändert. Weil aber immer mehr Menschen einen eReader besitzen und eBooks bevorzugen, fragen sich viele, wie man eigentlich ein Digitalbuch verschenkt.

Ein normales Buch aus Papier kauft man einfach selbst im Buchladen (oder im Internet), nimmt es mit nachhause und verpackt es in Geschenkspapier. Fertig. Mit einem eBook sieht die Sache leider etwas komplizierter aus. Dieses kann man als Geschenk nämlich nicht einfach selbst kaufen und dann weitergeben, da man kein Besitzrecht an der Datei hat. Stattdessen erwirbt man beim eBook-Kauf in der Regel nur eine Nutzungslizenz. Diese berechtigt den Käufer zum Lesen auf mehreren eBook Readern, Smartphones, Tablets usw. (die dieser selbst besitzt), sowie zur Privatkopie. Eine Weitergabe der Leselizenz an andere Personen ist nicht möglich.

Geschenkgutschein oder Direktkauf

Will man ein eBook verschenken, muss man also einen anderen Weg einschlagen, als man das üblicherweise beim Papierbuch macht. Hierfür gibt es nun zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder man greift zu einem Gutschein, oder
  2. man nutzt die Verschenk-Funktion bei der Hugendubel-Tochter eBook.de (nachfolgend beschrieben).

Geschenkgutscheine bekommt man im Grunde bei allen Anbietern. Entweder rein virtuell, oder auch im Scheckkartenformat. Für festliche Anlässe ist letzteres vermutlich die bessere Wahl.

Hier bekommst du Gutscheine verschiedener Anbieter:

Hinweis: Wenn man einen Gutschein verschenkt, dann sollte man wissen, ob der Beschenkte einen eBook Reader von Amazon (Kindle) besitzt, oder ein anderes Modell. Sofern es ein Kindle Gerät ist, kann man darauf in der Regel nur eBooks lesen, die bei Amazon gekauft wurden. Ein Thalia-Geschenkgutschein hilft in so einem Fall nicht weiter. Umgekehrt gilt natürlich das gleiche: Ein Tolino-Besitzer fängt mit einem Kindle-eBook nichts an. Vor dem Kauf sollte man also (unauffällig) abklären, von welchem Hersteller der eReader stammt.

Bis Ende 2014 gab es zudem die Möglichkeit sogenannte eBookCards zu erwerben. Dabei handelte es sich – wie der Name schon sagt – um Geschenkkarten für spezielle eBooks. Bedauerlicherweise war der Erfolg der im Buchhandel aufliegenden Karten offenbar nicht allzu groß, denn mit Anfang 2015 wurde das Ganze eingestellt.

eBooks einzeln verschenken

Als Alternative bietet eBook.de eine eigene Geschenkfunktion an, die man bei den Mitbewerbern vergeblich sucht. Diese funktioniert rein digital (d.h. ohne Geschenkkarte), hat allerdings den Vorteil, dass man nicht einfach nur einen selbst gewählten Geldbetrag verschenkt, sondern tatsächlich das eBook, das man auch im Sinn hat.

Bevor man ein Digitalbuch verschenken kann, muss man sich (kostenlos) bei eBook.de registrieren. Ist das erledigt, öffnet man den gewünschten Titel.

Verschenken-Knopf bei eBook.de

Hier klickt man nun auf den „Verschenken“-Knopf. Daraufhin wird man weitergeleitet und muss die Daten des Empfängers eingeben. Außerdem kann man das Datum festlegen, an dem das eBook-Geschenk verschickt werden soll.

Eine solche E-Mail erhält der Beschenkte.

Danach muss man die Zahlungsmethode auswählen und kann den Geschenkseinkauf abschließen. Als Käufer bekommt man im Normalfall innerhalb von 30 Minuten eine E-Mail-Bestätigung. Die eigentliche Auslieferung des Geschenks findet aber erst im Laufe des ausgewählten Tages statt. Das sieht aus wie im links gezeigten Bild.

Der Beschenkte kann nun einem der beiden Links folgen und das eBook einem bestehenden Benutzerkonto hinzufügen, oder ein neues einrichten. Hoffentlich freut er sich genauso wie die Dame im Bild!

Der Titel landet schlussendlich automatisch in der Liste der eigenen eBooks und ist auch später noch als Geschenk markiert.

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