TEST: Kobo Aura

3. Oktober 2013
geschrieben von

Der Kobo Aura ist der jüngste eBook Reader des kanadischen eBook Spezialisten und soll das sowieso schon umfangreiche Portfolio um ein weiteres Premium-Gerät erweitern. Der Kobo Aura tritt also nicht die Nachfolge des Kobo Glo an, sondern wird zusätzlich dazu vertrieben.

Die technischen Unterschiede sind dabei auf den ersten Blick relativ gering: Weiterhin kommt ein E-Ink Pearl Bildschirm mit ähnlicher Auflösung und integrierter Beleuchtung zum Einsatz. Allerdings verspricht Kobo dank neuer Wellenform-Technik weniger Ghosting.

Die auffälligste Änderung stellt aber ohne Zweifel das Gehäusedesign dar. Der Kobo Aura ist nicht nur kleiner geworden, sondern nutzt jetzt auch einen kapazitiven Touchscreen. Die Touchscreenoberfläche hat Kobo kurzerhand über die gesamte Vorderseite ausgedehnt, sodass der eBook Reader stärker der Optik eines Tablets entspricht. Ob das für einen neuen Spitzenplatz in unserer Wertungsliste reicht, erfährst du im nachfolgenden Testbericht.

Kobo Aura Video

Kobo Aura Test / Review (Deutsch / German)

Kobo Aura Fotogalerie

Unboxing

In letzter Zeit gab es beim Auspacken des einen oder anderen Geräts ja immer wieder positive Veränderungen, z.B. ein beigelegtes Netzteil beim PocketBook Touch Lux oder das integrierte Cover des Sony PRS-T3.

Der Kobo Aura gibt sich hier aber wieder wie von den meisten anderen eBook Readern gewohnt, spartanischer. In der hochwertigen, kleinen Verpackung finden sich neben dem Lesegerät ein Micro-USB-Kabel und Schnellstartanleitungen.

Verarbeitung

Der unspektakuläre Umfang des Verpackungsinhalts soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Auspacken des Kobo Aura dennoch eine besondere Sache ist. Der neue eBook Reader ist dank der ungewöhnlichen Optik ein richtiger Leckerbissen.

Besonders auffällig ist die geringe Größe des Geräts. Der Kobo Aura ist der aktuell kompakteste 6 Zoll eBook Reader am Markt. Das macht sich auch in dem niedrigsten Gewicht von 174 Gramm für einen beleuchteten eBook Reader positiv bemerkbar.

Das Design könnte kaum unterschiedlicher sein: Tolino Shine (links) vs. Kobo Aura (rechts)

Außergewöhnliche Bauform …

Bereits in der Einleitung zum Testbericht habe ich die größte Besonderheit des Layouts erwähnt: Die plane Vorderseite. Die Oberfläche des Kobo Aura ist an der Front vollkommen eben, wie man das von den meisten Tablets kennt. Das macht nicht nur optisch einiges her, sondern weiß auch haptisch zu gefallen. Der Kobo Aura wirkt mit dieser neuen Designsprache sehr exklusiv und unterstreicht den Premiumansprich, den Kobo damit stellt.

Dabei muss man allerdings keine Angst davor haben, dass der neue Kobo Reader so stark spiegelt wie ein Tablet. Die Oberfläche wurde entspiegelt, womit die Lichtreflexionen kaum stärker sind als bei einem Infrarot-Touchscreen. Fingerabdrücke sieht man allerdings etwas stärker, die kann man aber auch recht einfach wegwischen, was bei der matt-weichen Oberfläche des Kobo Glo oder Touch nicht so einfach klappt.

Auch die restliche Verarbeitung weiß zum größten Teil zu überzeugen. Das Gerät knarzt nicht und macht einen grundsoliden Eindruck. Die Rückseite besteht aus hartem Kunststoff, der mit einem Karorelief überzogen ist. Im Grunde das gleiche wie beim Kobo Glo, nur viel kleiner. Fingerabdrücke haben hier keine Chance. Gleichzeitig setzt der Kobo Aura auch die Designsprache des größeren Aura HD fort, der auf der Rückseite zwei markante Wölbungen aufweist. Diese sind beim Kobo Aura in deutlich abgeschwächter Form angedeutet. Im Gegensatz zu unserem Kobo Aura HD Testgerät, wackelt der kleine Aura daher glücklicherweise auch nicht, wenn man ihn ablegt.

Kobo Glo (links) und Kobo Aura (rechts)

… mit einem kleinen Mangel

Ganz perfekt ist die Verarbeitung aber nicht, denn ab oberen Rand an der Vorderseite gibt es ein kleines Lichtleck. Aktiviert man die Beleuchtung, gibt es bei unserem Testgerät eine etwa 1 mm große Stelle die leuchtet und es eigentlich nicht sollte. Das ist besonders gut sichtbar, wenn die Umgebungshelligkeit gering ist. Glücklicherweise ist der betroffene Bereich aber so klein, dass man die Stelle zur Not mit einem Stift überdecken kann. Trotz der Do-it-Yourself-Lösung sollte sowas bei einem eBook Reader mit Premium-Anspruch aber nicht nötig sein.

Auf der Oberseite des Kobo Aura befinden sich der Druckknopf zum Einschalten der Beleuchtung und der Schiebeknopf zum Aktivieren des Geräts. Am unteren Geräterand befinden sich der MicroSD-Karteneinschub und der Micro-USB-Anschluss, sowie der im Gehäuse versteckte Reset-Knopf. Auf der rechten und linken Seite gibt es keine Knöpfe oder Anschlüsse.

Die kompakten Abmessungen des Kobo Aura sind für all jene, die auf Mobilität großen Wert legen, ein dicker Pluspunkt. Die Handhabung erweist sich dabei trotz der geschrumpften Maße glücklicherweise weiterhin als problemlos. Das ist auch dem geringen Gewicht zu verdanken, das es erlaubt den Kobo Aura relativ locker in der Hand liegen zu lassen, ohne dass man das Gerät andauernd umklammern muss, damit es nicht runterfällt.

Unterm Strich gefällt mir das Design des Geräts ausgesprochen gut und auch Handhabung und Haptik wissen zu überzeugen. Lediglich das kleine Lichtleck trübt den ansonsten ausgezeichneten Eindruck etwas.

Auf der Rückseite des Kobo Aura haben Fingerabdrücke keine Chanche

Ausstattung

Der Kobo Aura bringt einen 4GB (3,16GB verfügbar) großen internen Speicher mit, der per MicroSD-Karte um bis zu 32GB erweitert werden kann.

Wie alle anderen aktuell erhältlichen Kobo Geräte, verfügt auch der Aura über eine eingebaute Drahtlosverbindung in Form von WLan. So kann man auf das Internet zugreifen und direkt am Gerät einkaufen. Eine Audiounterstützung gibt es wie bei den meisten anderen Geräten weiterhin nicht.

Display & Beleuchtung

Der Bildschirmaufbau des Kobo Aura ist einzigartig – das wurde nun schon mehrmals erwähnt. Da stellt sich natürlich die Frage, wie sich diese Einzigartigkeit auf die Ablesbarkeit auswirkt. Bevor wir genauer darauf eingehen, noch ein paar Worte zur Technik: Der Kobo Aura verfügt über einen E-Ink Pearl Bildschirm mit Wellenformtechnik. Die Pearl-Technologie verspricht Kontrastverhältnisse von mindestens 10:1 und damit eine sehr gute Ablesbarkeit. Die Auflösung des Bildschirms beträgt 1.014×758 Pixel und ist damit in der Höhe um 10 sichtbare Pixel (bzw. gesamt 7.580 Pixel) geringer als beim Kobo Glo. Die geringere Auflösung resultiert aber nicht aus der Verwendung eines anderen Displaypanels, sondern aus der Bauform des Geräts, d.h. die Pixeldichte unterscheidet sich nicht von anderen 6 Zoll “HD”-Geräten. Die Bildschirmdiagonale beträgt genau 15 Zentimeter (= 5,9 Zoll).

Der Kobo Aura verfügt außerdem über eine eingebaute Frontbeleuchtung. Die Ausleuchtung wird über eine Lichtträgerfolie realisiert, die das Licht von im Rahmen sitzenden LEDs gleichmäßig über den Bildschirm verteilt. Hier kommen weiterhin 5 LEDs zum Einsatz, die allerdings selbst bei genauer Begutachtung des Geräts kaum sichtbar sind.

Kontrastverhältnis und Ablesbarkeit

Kommen wir also zur Ablesbarkeit. In unserem kurzen Hands-On, das diesem Test vorangegangen ist, habe ich den Kontrastwert des Kobo Aura schon gemessen. Leider ist mir bei der Einstellung des Mikroskops aber ein Fehler unterlaufen, der die Messung verfälscht hat. Nachfolgend findest du die korrekten Ergebnisse:

Kontrastverhältnis ohne Beleuchtung (höher ist besser)

  • Sony PRS-T2 13:1
  • PocketBook Touch Lux 12:1
  • Kindle Paperwhite 11,5:1
  • Kobo Aura HD 11,5:1
  • Tolino Shine 11:1
  • Kobo Aura 10,5:1
  • Kobo Glo 10:1

Der Kobo Aura verfügt über einen guten Schwarzwert, allerdings ist auch der Bildschirmhintergrund sichtbar dunkler als bei anderen eBook Readern. Dies liegt vermutlich am Karomuster des kapazitiven Touchscreens. Das sorgt dafür, dass sich das Kontrastverhältnis trotz des etwas besseren Schwarzwerts nicht besonders stark vom Kobo Glo unterscheidet.

Das Kontrastverhältnis des Kobo Aura ist bei deaktivierter Beleuchtung geringfügig besser als beim Kobo Glo. Mit freiem Auge ist der Unterschied aber kaum erkennbar

Bereits im Vorfeld habe ich den relativ dunklen Hintergrund gesondert erwähnt. In der Mikroskopaufnahme kann man erkennen, dass die E-Ink Bildschirme von Kobo Aura und Glo eigentlich recht ähnlich sind. Das gilt aber nur für die Bildschirmeinheit. Die Drähte des kapazitiven Touchscreen beim Aura sind zwar sehr dünn, aber so dicht, dass sie den Bildschirmhintergrund für’s freie Auge sichtbar verdunkeln.

Glücklicherweise kann man dem Effekt mit der eingebauten Beleuchtung selbst entgegensteuern, wobei zusammen mit dem Hintergrund allerdings auch der Schwarzwert der Schrift deutlich heller wird. Das führt dazu, dass sich das Kontrastverhältnis mit aktivierter Beleuchtung nur geringfügig verbessert.

Kontrastverhältnis mit Beleuchtung (höher ist besser)

  • Kindle Paperwhite 15:1
  • PocketBook Touch Lux13:1
  • Kobo Aura HD 12,5:1
  • Tolino Shine 12:1
  • Kobo Glo 11,5:1
  • Kobo Aura 11:1

Dass sich der Schwarzwert bei aktivierter Beleuchtung verschlechtert, ist bei fast jedem beleuchteten eBook Reader der Fall. Beim Kobo Aura ist der Effekt aber etwas stärker ausgeprägt, was dazu führt, dass der Bildschirm im Vergleich zum Kobo Glo geringfügig blasser wirkt. Weniger auffällig ist dies, desto heller die Umgebung ist. Das habe ich auch mehrmals wiederholt in verschiedenen Beleuchtungssituationen nachgeprüft, d.h. der Unterschied ist im direkten Vergleich auch mit freiem Auge sichtbar.

Lesen kann man am Kobo Aura natürlich auch weiterhin ausgezeichnet. Es ist also keineswegs so, dass man bei der Nutzung auf irgendwelche Schwierigkeiten stößt. Die Kontrastunterschiede zwischen Kobo Aura und Glo sind unterm Strich relativ gering. Das spricht zwar für den Glo, der Teil der ersten Beleuchtungsgeneration ist, aber sorgt beim Aura für ein wenig Enttäuschung – immerhin sollte die Next-Gen Beleuchtung merklich besser sein.

Beleuchtung und Bildschirmhelligkeit

Die Helligkeit der eingebauten Beleuchtung ist natürlich ebenfalls ein wichtiger Punkt. Umso heller man diese stellen kann, desto besser nutzbar ist sie auch bei hellem Umgebungslicht. Der Kobo Aura liegt hier auf einem ähnlich hohen Niveau wie der Glo.

Bei der minimalen Bildschirmhelligkeit kann der Aura den Punkt allerdings dank der sichtbar niedrigeren Einstellungsmöglichkeit eindeutig für sich entscheiden. Während der Kobo Glo für manche Personen auch bei der kleinsten Stufe oft noch zu hell gestrahlt hat, sollte man das Problem beim Aura jedenfalls nicht mehr haben. Nachfolgend die Messergebnisse:

Maximale Bildschirmhelligkeit in cd/m² (höher ist besser)

  • Kobo Glo 121
  • Kobo Aura 112
  • Kindle Paperwhite 2 91
  • Tolino Shine 41
  • PocketBook Touch Lux 38
  • Icarus Illumina HD 36
  • PocketBook Color Lux 34

Minimale Bildschirmhelligkeit in cd/m² (niedriger ist besser)

  • Kobo Glo 4
  • Icarus Illumina HD 3.2
  • Tolino Shine 2.4
  • PocketBook Color Lux 2
  • PocketBook Touch Lux 1.2
  • Kobo Aura 1.2
  • Kindle Paperwhite (2013) 0.2

Die Ausleuchtung des Bildschirms erfolgt gleichmäßig, wobei die ansonsten typische Schattenbildung am unteren Bildschirmrand, die man bei vielen anderen beleuchteten eBook Readern sieht, hier kaum vorhanden und somit fast unsichtbar ist. Am oberen Bildschirmrand gibt es aber weiterhin einen etwas helleren Schein.

Außerdem tritt beim Kobo Aura ein ähnlicher vertikaler Farbverlauf auf (unten bläulich, oben gelblich), der bereits beim Aura HD vorhanden ist. Der Effekt ist allerdings weniger stark ausgeprägt und dürfte den meisten Personen daher kaum auffallen. Per Fotomanipulation haben wir den Farbverlauf durch Kontrasterhöhung auch für’s Foto sichtbar gemacht:

Der leichte vertikale Farbverlauf wird hier per Fotomanipulation sichtbar: Kontrast +90

Die Helligkeit kann stufenlos entweder mittels Onscreen-Schieberegler eingestellt werden, oder indem man zwei Finger auf den Bildschirm legt und nach oben oder unten zieht. Diese Multitouchgeste funktioniert zuverlässig und ist im praktischen Alltag ein netter Bonus.

Kapazitiver Touchscreen

Die Bedienung des Kobo Aura erfolgt über einen kapazitiven Touchscreen. Wie bereits erwähnt, zieht sich die Oberfläche über die gesamte Front, wodurch die Vorderseite des Geräts völlig plan ist. Der Touchscreen reagiert nur im sichtbaren Bereich des Bildschirms, d.h. man kann die Ränder berühren ohne den Touchscreen auszulösen. Die Empfindlichkeit ist dabei ausgezeichnet, sodass auch leichte Berühungen tadellos funktionieren. Im Gegensatz zur Infrarot-Technik bei Kobo Glo oder Sony PRS-T3 ist die kapazitive Technik auch weniger störanfällig.

Negativ sind hingegen die feinen Drähte zu nennen, die sich in Form eines Karomusters über den Bildschirm ziehen. Diese sind bei genauem Hinsehen auch mit dem freien Auge erkennbar, im normalen Lesebetrieb (ab ca. 25 – 30 Zentimetern Abstand) allerdings nicht mehr gesondert auszumachen. Hier macht sich das Muster in erster Linie dadurch bemerkbar, dass es den Bildschirmhintergrund sichtbar verdunkelt.

Die Vorderseite des Kobo Aura is völlig plan

Dank der ebenen Vorderseite, gibt es keine störende Schattenbildung an den Bildschirmrändern. Ein dicker Pluspunkt gegenüber Infrarot-eBook-Readern. Dabei fällt auch die Positionierung des E-Ink Bildschirms positiv auf. Dieser sitzt dank der Bauform deutlich näher an der Oberfläche als bei anderen Geräten. Das macht ebenfalls einen ausgezeichneten Eindruck und wirkt papierähnlicher als alle anderen eBook Reader.

Die Oberfläche des Kobo Aura ist entspiegelt, d.h. man braucht sich keine Sorgen wegen störender Lichtreflextionen oder Spiegelungen zu machen. Die Reflexionen bewegen sich ziemlich genau auf dem gleichen Niveau anderer kapazitiver eBook Reader (z.B. PocketBook Touch Lux und Kindle Paperwhite).

Wellenform Technik

Abschließend noch ein paar Worte zur neuen Wellenform-Technik. Der Kobo Aura nutzt diese erstmals um Ghosting zu verringern. Im Vorfeld war nicht ganz klar, worum es sich bei dieser Technik genau handelt und es wurde mehrmals spekuliert, dass Wellenform- und Regal-Technik ein und das selbe sind. Das scheint allerdings nicht der Fall zu sein. Während der Sony PRS-T3 (vermutlich) Regal-Technik nutzt, um Ghosting zu verringern, greift der Kobo Aura auf eine ganz andere Methode zurück.

Dies wird schnell ersichtlich wenn man eine Seite umblättert. Der Kobo Aura weist dabei einen minimal sichtbaren Flackereffekt auf, der allerdings nicht so stark und irritierend ist wie ein vollständiger Seitenaufbau. Warum das so ist, kann man unter dem Mikroskop gut erkennen:

Kobo Aura Wellenform-Technik in Aktion

Im Bild zeigt sich die Wellenform-Technik in Aktion. Der Bildschirm wird beim Blättervorgang für den Bruchteil einer Sekunde mit den kleinen schwarzen Pünktchen überzogen. Das passiert nicht gleichzeitig, sondern in wellenförmiger Ausbreitung, woher auch der Name der Technik stammt.

Das Ergebnis ist dabei durchaus überzeugend, denn Ghosting kann man beim Kobo Aura nur noch bei sehr genauem Hinsehen erkennen. D.h. auch hier ist das geisterhafte “Durchscheinen” voriger Seiten nicht ganz verschwunden, aber auf jeden Fall auf einem Niveau, das 99 Prozent der Nutzer zufriedenstellen sollte.

Viel wichtiger noch: Das Ergebnis ist gleichbleibend gut. Während die Regal-Technik beim Sony PRS-T3 sehr wechselhafte Ergebnisse bringt, gibt es beim Kobo Aura keine negativen Ausreißer und die Anti-Ghosting-Performance bleibt immer auf dem gleichen hohen Niveau.

Man muss Kobo aber auf jeden Fall dazu gratulieren, dass man sich im Gegensatz zu anderen Herstellern (Sony) nicht zurücklehnt und auch weiterhin mit neuen Techniken und Bauformen experimentiert. Das ist beim Bildschirm des Kobo Aura meiner Meinung nach durchaus gelungen, wenngleich hier eben weiterhin das Sprichwort gilt: “Wo auch Licht ist, ist auch Schatten”.


Kommentare:

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Kommentarseite 4 von 4
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Date09.12.2013, 00:43
Unregistriert(Gast)
Zitat Zitat von Flo-ra Beitrag anzeigen
Hallo Krimimimi

danke für die Info.
Also es wäre rein technisch schon möglich,dass sich durch ein Update das Reflow verbessern liesse? Es liegt also nicht an der unzureichenden Hardware?

Jo und ich hab mich schon etwas in den Kobo verguckt...ich mag den...:-)  

Sämtliche Unzulänglichkeiten bei der Formatunterstützung sind auf die Software zurückzuführen. Jeder Algorithmus kann auf jedwedem Reader ausgeführt werden, so auch einer für besseren Reflow, sofern "besser" wohldefiniert ist. Wenn ein Hersteller in seiner Software nichts geeignetes implementiert, muss man das entweder selber tun oder beauftragen oder sich von irgendwoher eine entsprechend modifizierte Betriebssoftware holen, sofern schon schon jemand eine geschrieben hat und irgendwo bereitstellt. Technisch ist es auf jeden Fall möglich, Reader A beizubringen, was Reader B kann, und umgekehrt. Die Hardware verhindert so etwas definitiv nicht.
Date09.12.2013, 01:07
Unregistriert(Gast)
Zitat Zitat von Krimimimi Beitrag anzeigen
Wenn die Lesbarkeit von PDFs wichtig sind, würde ich die Finger von Kobo lassen.  

Im Grunde empfiehlt sich sogar, die Finger gänzlich von 6-Zoll-Readern zu lassen. Ich finde die Darstellungsmöglichkeiten der jüngsten 6-Zoll-PocketBook-Geräte durchaus hilfreich, doch selbst damit scheitert man an manchen Dokumenten. Die sauberste Lösung dürfte wirklich ein größerer Reader sein, obwohl für viele Fälle auch ein kleinerer genügt. Aber Fußnoten, Randnotizen oder Tabellen wird im ungünstigen Fall nur sehr unbequem betrachten können.
Date29.12.2013, 20:04
Flo_ra(Gast)
Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Sämtliche Unzulänglichkeiten bei der Formatunterstützung sind auf die Software zurückzuführen. Jeder Algorithmus kann auf jedwedem Reader ausgeführt werden, so auch einer für besseren Reflow, sofern "besser" wohldefiniert ist. Wenn ein Hersteller in seiner Software nichts geeignetes implementiert, muss man das entweder selber tun oder beauftragen oder sich von irgendwoher eine entsprechend modifizierte Betriebssoftware holen, sofern schon schon jemand eine geschrieben hat und irgendwo bereitstellt. Technisch ist es auf jeden Fall möglich, Reader A beizubringen, was Reader B kann, und umgekehrt. Die Hardware verhindert so etwas definitiv nicht.  


Vielen Dank für die Antwort.
Habe mir nun einen Aura gekauft und komm gar nicht mehr weg vom lesen....ist schon fein das Teil.
Dann bin ich mal gespannt,wie sich das mit dem Reflow entwickelt...

Einen guten Rutsch wünsche ich euch allen...

Flora
Date11.01.2014, 14:56
inima
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Beiträge: 1
Hallo,

durch Zufall bin ich auf den Kobo Aura gestoßen, weil ich im Saturn nach Weihnachten etwas durch die Gänge geschlendert bin.
Vorher hatte ich einen Tag einen Pocketbook Reader, es müsste der 912 oder 903 gewesen sein. Jedenfalls war das Teil nach einem Tag kaputt, da sehr empfindlich und ich habe es dann zurückgeschickt, nachdem alle Wiederbelebungsversuche misslungen waren. Ich empfand beim ersten Eindruck auch das Umblättern als sehr störend beim Pocketbook. Ich war aber selbst schuld, denn das Gerät hat eben alte Hardware und keine neue EInk-Technik.

Im Saturn habe ich den Kobo Aura oder Kobo Glo gesehen, jedenfalls hat mir das Äußere schon sehr gut gefallen. Dazu habe ich das Umblättern getestet und empfand es als flüssig. Ich bin nach Hause und dachte mir... soll ich vielleicht doch zuschlagen und dann hab ich es letztendlich getan: online Bestellung für 129 € und dazu noch 4 Jahre Garantie bei Conrad, um auch wirklich etwas von der Elektronik zu haben, die ich mir kaufe (Müllvermeidung, Recycling, etc.). Ich will einfach nicht kaufen und nach 1-2 Jahren wegwerfen.

Ich hatte mich schon länger über Reader informiert. Die Amazon Reader scheiden bei mir aus, weil ich keine geschlossene Technologie mag. Denke aber, dass es sehr gute Reader sind.
Pocketbook schied aus, weil ich schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
Den Tolino empfand ich auch irgendwie als nicht ansprechend, wg. Form und Umblättern.

Am ehesten hätte mich noch der Sony PRS interessiert, aber das habe ich dann gelassen, mich hat der Aura vom ersten Eindruck an überzeugt.

Beim Testen jetzt fiel der Start auch etwas schwer, weil das Gerät schon nicht selbsterschließend ist.
Es ist ja auch keine Anleitung dabei, vielleicht guter Umweltschutz, ich ruf das eh lieber online ab.

Mir gefällt folgendes am Aura gut: die PDF Funktion lässt sich gut nutzen, wenn man auf Querformat einstellt und dann entsprechend zoomt. Da ist die Bedienung auch handlich genug. Ich muss eben auf Fachbücher zugreifen.
Die Auflösung des Displays ist auch sehr gut. Die Beleuchtung brauche ich nicht, wäre aber wohl damit zufrieden.
Da muss ich aber manchen Usern recht geben, dass ein kleines blaues Rändchen existiert, würde mich aber nicht stören.

Was ich dagegen nicht bestätigen kann ist, dass das Display einzelne Punkte hat. Manche User berichten davon, dass ihr Display einen Mini-Mini-Schaden hätte. Meines hat jedenfalls keinen. Vielleicht kommt es auch darauf an, wo man welches Gerät kauft und wie der Transport davon ist, die Verpackung ist ja nicht die stabilste / sicherste.

Insgesamt würde ich das Gerät wie folgt bewerten:

Display: +++
Gehäuse/Look: +++
Umblättern: +++
Bedienung/Intuitive Bedienung: +
Zubehör: +

Die Kritik an Preis-/Leistung mag schon stimmen. Aber lieber 1 Gerät kaufen und es dann nutzen und nicht unzählige nach und nach erwerben. Das ist auch für die Umwelt am besten.

Umweltgründe waren bei mir auch für den Erwerb ausschlaggebend. Bei hohem Stromverbrauch hätte ich mir keinen Reader gekauft.

Bisher bin ich alles sehr zufrieden mit dem Kobo Aura.
Date12.01.2014, 00:15
ebooker
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Beiträge: 1.370
Zitat Zitat von inima Beitrag anzeigen

Die Kritik an Preis-/Leistung mag schon stimmen. Aber lieber 1 Gerät kaufen und es dann nutzen und nicht unzählige nach und nach erwerben. Das ist auch für die Umwelt am besten.
 

Das verstehe ich nicht. Kann man den vermehren oder gibt es Anzeichen das er viel länger hält als andere Reader?

Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
Date12.01.2014, 10:06
Krimimimi
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Ich nehme an, es war gemeint, dass man sich gleich einen Reader kauft, der den Vorstellungen am besten entspricht, anstatt sich für jedes Bedürfnis einen anderen Reader zu kaufen - z.B. einen Reader für fremdsprachliche Literatur, einen für Comic, einen zum Lesen bei Tageslicht, einen zum Lesen im Bett etc.

Ich halte den Umweltgedanken auch nicht für abwegig, aber da es immer wieder neue Innovationen gibt, ist es schon schwierig, länger bei einem Gerät zu bleiben. Als die beleuchteten Reader auf den Markt kamen, konnte ich mich auch nicht zurückhalten.

Wenn der Kobo Aura so haltbar ist der Kobo Touch, habe ich keine großen Bedenken. Meinen Touch habe ich im Oktober 2011 gekauft und der ist noch wie neu.
Date28.01.2014, 22:03
Rys
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Test-Post vom Aura : D
Date12.02.2014, 16:04
Rys
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Beiträge: 193
Soo..nach knapp 2 Wochen Ausprobieren, meine mehr oder weniger geordneten Gedanken zum gewonnenen Kobo Aura (+Hülle)

Hülle:

Schlicht und elegant - gefällt mir sehr gut.
Die "Klemme" hält den Reader bombenfest und ist sowohl in der Optik als auch von der Funktion her der Gummiband-/Rahmenhalterung meiner anderen Readerhüllen deutlich überlegen.
Die Sleep-Funktion der Hülle funktioniert einwandfrei und ist wirklich sehr praktisch : )
Ein kleiner Kritikpunkt an der Hülle ist, dass sie ziemlich störrisch ist, wenn man sie nach hinten umklappen will. Das ist allerdings meine bevorzugte Lesehaltung...bin jetzt am Überlegen, ob ich mir für den Aura wieder die klassische Buchhaltung angewöhne oder etwas Gewalt anwende...
Die Taschen innen finde ich ehrlich gesagt überflüssig. Sachen die man darin sinnvoll aufbewahren könnte gibt es kaum - mir fallen da eigentlich nur Zettel ein (und wofür ich die dauernd beim Reader brauchen würde erschließt sich mir nicht wirklich). Andere Sachen sind entweder zu dick um überhaupt reinzupassen oder zu klein um sie ohne großes Gefriemel wieder rausholen zu können (Bsp.: microSD Karten). Dazu kommt, dass alle harten Gegenstände in den Taschen mMn eine große Gefahr für das Display darstellen.


Reader:

Der Reader liegt gut in der Hand, allerdings finde ich ihn trotz der Rillen auf der Rückseite etwas rutschiger als gummierte Reader. Da ich ihn aber eh meist in der Hülle habe, ist das eigentlich egal.

Die Tablet-artige Gestaltung ohne physischen Rahmen lässt den Aura sehr elegant und deutlich moderner als die meisten anderen Reader wirken. Gefällt mir gut : )
Der rahmenlose Bau hat auch den Vorteil, dass sich das Display leichter säubern lässt und sich keine Staubkörnchen in den Ecken sammeln können

Den Ein/Aus-Schalter in Pink zu machen hätte es mMn nicht unbedingt gebraucht und er würde mir als Drückknopf auch besser als als Schieber gefallen, aber das sind ja nur Kleinigkeiten.

Das (unbeleuchtete) Display kommt mir etwas dunkler und weniger kontrastreich als das meines T2 vor. Geht aber noch (merke allerdings, dass ich oft doch das Licht zuschalte).
Gelegentlich meine ich auch im oberen Bereich eine Art vage Schraffur wahrnehmen zu können.

Endlich (interne) Beleuchtung zu haben ist toll : D (mein erstes Glühwürmchen) - grad im Winter wo's ja manchmal selbst am Tag nicht richtig hell wird. Ist wirklich sehr komfortabel einfach da lesen zu können, wo man grad sitzt und nicht erst einen ausreichend beleuchteten Platz aufsuchen zu müssen.
Dass man im Buch nicht erst ins Menü wechseln muss um die Lichtstärke zu ändern, sondern das einfach mit dem Zweifinger-Touch tun kann, ist auch super!
Im unteren Bereich kommt mir die Beleuchtung etwas wolkig vor, aber das stört mich eigentlich nicht besonders.
Allerdings gibt es bei der Beleuchtung ein anderes großes Manko. Nämlich hat mein Gerät leider einige Leuchtpunkte : (
- ein kleines Grüppchen rechts unten, ganz am Rand - die sind mir noch egal
- ein paar verstreut übers Display - die stören mal mehr, mal weniger
- und einer im oberen linken Bereich - der stört leider sehr : ( Er sitzt nämlich knapp oberhalb wo normalerweise der Text beginnt, sprich genau da wo man a) immer als erstes hinschaut und b) wo noch "freie Fläche" ist und er daher besonders heraussticht. Zu allem Überfluss scheint dieser Leuchtpunkt auch ein besonders hellleuchtender zu sein : (
Wenn ich mir den Reader selbst gekauft hätte, hätte ich ihn daher wohl zurückgegeben.
Nach dem was ich im Netz so gelesen habe, scheint das auch nicht unbedingt ein Einzelfall zu sein...

Der Akku scheint mir relativ schnell leer zu werden. Allerdings hab ich natürlich jetzt am Anfang auch sehr viel "rumgespielt", WLAN-Verbindung oft angehabt, das Licht oft genutzt, zwischen verschiedenen Büchern gewechselt, Sachen runtergeladen etc. Vielleicht braucht er auch noch etwas Training.


Sehr toll ist die Pocket-Funktion - äußerst praktisch! Nutze ich sehr viel : D
Einziger Wermutstropfen ist, dass sie bei manchen Websites nicht funktionieren scheint - bin mir noch nicht sicher an was das liegt.

Die Bibliothek funktioniert grds. gut. Sammlungen anlegen finde ich etwas einfacher als beim Sony. Was aber dringend noch hinzugefügt werden müsste, ist eine Sortierfunktion nach "zuletzt hinzugefügt"
Bei der Navigierung fände ich es besser, wenn es auch vorwärts/zurück "Buttons" gäbe. Mit dem Wischen wähl ich nämlich manchmal versehentlich ein Buch an, statt 1 Seite in der Übersicht weiterzublättern.

Epubs lesen geht problemlos. Was ich noch gern hätte, ist, dass man zum Seitenspringen einfach die gewünschte Seitenzahl eingeben könnte.

PDFs funktionerten auch ziemlich gut. Nicht so komfortable wie epubs natürlich, aber dank der guten Reaktionsgeschwindigkeit des Readers beim Zoomen und Verschieben, doch ganz brauchbar. Schön wäre allerdings, wenn man die Queransicht auch in die andere Richtung drehen könnte...

Die Wörterbuchfunktion ist ok, allerdings ärgert es mich, dass man das Standartwörterbuch nicht selbst festlegen kann.

Die Tastatur ist ok. Gut finde ich die ← → "Tasten" da es sich damit im Eingabefeld besser navigieren lässt als durch Tippen mit dem Finger (z.B. wenn man schnell kleine Tippfehler ausbessern will).

Völlig sinnlos find ich den "Notizblock". Das ist eher ein Malblock - auf dem man noch nicht mal radieren kann. Eine einfache Notizfunktion per Tastatur wäre weitaus nützlicher gewesen. naja, steht ja auch unter "Beta Features"...

Ebenfalls unter "Beta Features" aber viel eher brauchbar ist der Internetbrowser. Das ging überraschend gut : ) nicht so einfach und komfortabel wie auf PC/Laptop/Tablet natürlich, aber deutlich besser als auf meinem HalbSmartphone.

Die Spiele sind ok, könnten aber auch weggelassen werden.

Überraschenderweise hat mir der sehr ins Gerät integrierte Shop gut gefallen. Gleich übers Lese-Gerät ist komfortabler als ich dachte : ) Bücher gekauft habe ich zwar noch keine, dafür aber bestimmt schon hundert Leseproben und einige kostenlose Bücher runtergeladen (etwas verwirrt hat mich allerdings, dass ich diese Bücher und Leseproben nicht im Dateiexplorer finden kann, wenn ich den Reader an den Computer anschließe confused ist das immer so, wenn man Bücher direkt übers Gerät kauft? Bei den Leseproben von ADE-Büchern könnte ich es ja noch verstehen, aber bei den Leseproben von DRM-freien Proben, sowie bei den kostenlosen Büchern ist es genauso... PDFs die ich über den Internetbrowser herunterlade, werden dagegen ganz normal als Datei auf dem Reader gespeichert..)
Mir ist auch ein kleiner Bug aufgefallen: Wenn ich bei den Suchergebnisssen ein Buch anwähle, mir die Leseprobe herunterlade und dann zurückgehe, springt die Suchliste auf Seite 1. Das ist etwas nervig. (wenn ich die Leseprobe nicht herunterlade komme ich dagegen dahin zurück, wo ich vorher war).
Wenn Kobo die Suchoptionen noch etwas ertweitern würde, das mit dem Speichern anders gelöst wäre, der Bug behoben wäre und - wichtig - man auch nur mit Gutscheinkarten zahlen könnte, könnte ich mir durchaus vorstellen eBooks direkt am Aura zu kaufen.


Allgemein an der Software aufgefallen ist mir, dass sie noch etwas instabil zu sein scheint. Ich weiß nicht, ob dass bei vorherigen Versionen besser war, aber ich hatte einige Male wo der Reader eingefroren ist und neugestartet werden musste, einmal sogar mit Hilfe der Büroklammer. Auch die Verbindung zum Netzwerk hat er oft nur nach einem Neustart gefunden. Und bei einem Testversuch mit einer microSD Karte hat der Reader diese selbst zwar erkannt, nicht jedoch die darauf gespeicherten Bücher. Nahdem ich den Reader zurückgesetzt und nochmal neu angemeldet hatte, ging es dann plötzlich.


Ingesamt würde ich sagen, dass der Aura grundsätzlich ein sehr guter Reader sein könnte, wenn die Qualitätskontrolle beim Display besser wäre, die Software stabiler laufen würde und noch ein paar andere Kleinigkeiten geändert würden.
So wie er ist, würde ich meinem Aura jedoch eher nur ein "gut" geben.

Trotz seiner kleinen Macken mag ich ihn aber sehr gerne und er verdrängt immer öfter meinen T2 :-)
Auch hier noch mal Danke für den Gewinn! :-D
Date24.02.2014, 02:01
MichaelK
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Zitat aus dem Artikel:
Zitat Zitat von Chalid El-Heliebi
Wie bereits geschrieben, unterstützt der Kobo Aura auch normale EPUB-Dateien und somit auch extern gekaufte eBooks, die man entweder über Adobe Digital Editions oder die Massenspeicherfunktion via Dateiexplorer auf den Reader kopieren kann. Die Kobo Software für den PC unterstützt hingegen keine extern gekauften eBooks. Gleichzeitig unterstützt auch Adobe Digital Editions die Kobo-eBooks (KEPUBS) nicht. Das ist eher unpraktisch, wenn man eBooks nicht nur aus einer Quelle bezieht und so mehrere Programme zur Verwaltung benötigt.  

Wenn man Adobe Digital Editions (ADE) verwendet, benötigt man nur ein Programm. Auf die Kobo Software kann man verzichten, da man über kobobooks.de auch ADE-geeignete EPUBs herunterladen kann. Somit kann man die bei Kobo gekauften Bücher auch ohne die Kobo Software und ohne die Synchronisierungsfunktion (welche einige aufgrund der Softwareupdates nicht verwenden wollen) auf den Reader laden.

Für irgendwelche Verwaltungsaufgaben habe ich die Kobo Software bei meinem Kobo Glo auch noch nie[SUP]1[/SUP] benötigt.


[SUP]1[/SUP]Ausnahme vielleicht bei der Inbetriebnahme. Ist schon über ein Jahr her, ich erinner mich nicht mehr genau ….
Date01.03.2014, 11:35
emilkatz
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Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Aber Fußnoten, Randnotizen oder Tabellen wird im ungünstigen Fall nur sehr unbequem betrachten können.  
Wer brauch sowas zum Lesen?
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