Social-Reading: Readmill geht an den Start

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Besonders Kobo versucht mit seinen Produkten den neuen Markt für digitales soziales Lesen zu erschließen. Jüngst hat der kanadische eBook Reader Hersteller zu diesem Zweck den Service Kobo Pulse eingeführt, welcher es den Lesern/innen erlaubt, Kommentare zu einem Buch zu schreiben und mit anderen zu diskutieren. Außerdem sieht man wie viele Personen gerade an einem Buch lesen, wie vielen es gefallen oder nicht gefallen hat usw. Bisher steht dieser Dienst nur am Kobo Vox und der Kobo App zur Verfügung, nicht am Kobo Touch. Aber auch da soll er bald nutzbar sein.

Doch nicht nur Kobo bewegt sich auf diesem Terrain. Vor wenigen Tagen ist der Dienst Readmill einer 5-köpfigen Gruppe aus Berlin online gegangen, welcher ein ganz ähnliches Marktsegment bedient. Nachdem man die kostenlose App für iPad oder iPhone geladen hat, kann man Passagen direkt mit Freunden teilen. Im Gegensatz zum üblichen Facebook-Sharing, läuft Readmill auf einer eigenen Plattform mit einem eigenen Benutzerprofil.

In diesem werden die gelesenen Bücher gesammelt im Profil angezeigt – inkl. Lesefortschritt und geteilten Kommentaren. Wie auch auf Facebook oder Google+ kann man anderen Personen bei ihren Lesegewohnheiten folgen. Das ist natürlich interessant, wenn man immer neue Bücher entdecken will und jemanden mit einem ähnlichen Buchgeschmack gefunden hat oder kennt.

Readmill bietet außerdem die Möglichkeit auch Kindle-Markierungen mit anderen zu teilen. Dazu muss man über die Amazon-Homepage die entsprechenden Bücher mit einem Klick aber manuell synchronisieren.

Wenn du ein iPhone, iPad oder einen Kindle zum Lesen nutzt und Readmill auch mal ausprobieren möchtet – hier geht’s lang.