Deutsche Telekom und Evernote arbeiten zusammen – für den Tolino Shine?

25. März 2013
Lesezeit: 1:34 Min.
Deutsche Telekom und Evernote arbeiten zusammen – für den Tolino Shine?

Die Deutsche Telekom und Evernote geben heute bekannt, dass man in Zukunft zusammenarbeiten wird. Alle Kunden der Telekom werden für ein Jahr kostenlosen Zugriff auf Evernote Premium bekommen und können den Service, welcher normalerweise 40 Euro im Jahr kostet, kostenfrei nutzen.

Mit Evernote kann man Notizen, Artikel und andere Texte speichern und zwischen mehreren Endgeräten synchronisieren. In der Pressemeldung der Deutschen Telekom heißt es, dass die kostenlose Nutzung des Premium-Service nur das erste Ergebnis der Zusammenarbeit ist.

Evernote am Tolino Shine?

Möglicherweise bedeutet das, dass man den Tolino Shine mit einer Evernote Synchronisationsmöglichkeit für Notizen ausstatten wird. Immerhin zeichnet sich die Telekom für den Tolino Shine verantwortlich und man weiß bereits, dass die Notiz-Funktion mit dem kommenden Update nachgereicht werden soll. Auch der Sony PRS-T2 nutzt den Evernote Dienst, sodass das am eBook-Reader-Markt nichts völlig neues wäre.

Dem entgegen steht allerdings die Tatsache, dass die Telekom einen eigenen Cloudservice anbietet, welcher die Notizsynchronisation genauso gut erledigen könnte. Der Aufwand zur Implementierung ist aber natürlich größer, als wenn man auf eine fertige Lösung zurückgreift. Allzu lange lässt das erste Update des Tolino Shine hoffentlich nicht mehr auf sich warten – spätestens dann wissen wir’s.

Evernote hat weltweit 50 Millionen Kunden, davon 1,33 Millionen in Deutschland. Kürzlich ist Evernote in die Schlagzeilen geraten, als das Unternehmen bekanntgegeben hat, dass es gehackt wurde. Dabei wurde auf Nutzerdaten zugegriffen, sodass man sich bei Evernote dazu genötigt sah, alle bestehenden Passwörter zurückzusetzen, wodurch Nutzer ein neues Passwort festlegen mussten. Zwar beteuert man seitens Evernote, dass es sich nur um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt, da die Passwörter verschlüsselt und „gesalzen“ seien, sodass eine Entschlüsselung nur schwer möglich ist. Als Kunde hinterlässt so etwas aber natürlich einen fahlen Nachgeschmack, besonders wenn man sensible Daten in der Cloud speichert.

Folgende Testberichte könnten dich interessieren:

Kommentare: