Harry Potter eBooks nun auch für Muggels verfügbar

21. April 2016
Lesezeit: 13:33 Min.
Harry Potter eBooks nun auch für Muggels verfügbar

Lange hat es gedauert, doch nun ist es endlich soweit: Eine der erfolgreichsten Buchreihen der letzten Jahre gibt es nach langer Wartezeit offiziell als eBook. Die Rede ist von den Harry Potter Büchern, welche durch Autorin J.K. Rowing über die eigens dafür eingerichtete Plattform Pottermore vertrieben werden.

Aktuell sind lediglich die englischsprachigen Versionen der sieben Bücher verfügbar, allerdings soll die deutsche Version der Buchreihe ebenfalls bald folgen. Die eBooks sind auch für den Kindle erhältlich – jedoch nicht bei Amazon direkt.

Hier konnte sich Autorin J.K. Rowing offensichtlich durchsetzen, denn um eines der Harry Potter eBooks für den Kindle zu kaufen, braucht man einen Pottermore-Account. Die komplette Kaufabwicklung erfolgt auch über die Webseite der Autorin, nicht über Amazon. Auf der Amazon-Homepage wird die Buchreihe lediglich verlinkt. Hat man das Buch gekauft, kann man es mit dem Amazon-Account verlinken und am Kindle lesen. Im Sony eBook Store wird die eBook-Reihe ebenfalls beworben. Wie auch bei Amazon, wird man direkt auf die Pottermore Webseite verwiesen. Gleiches gilt für Google eBooks.

Der Preis für die eBooks beträgt jeweils 8,99 Euro. Dies liegt exakt am gleichen Niveau wie die deutschen Taschenbücher, für welche man in der Regel mittlerweile ebenfalls 8,99 Euro bezahlen muss. Bleibt abzuwarten, ob die Preise in Zukunft noch fallen. Kauft man gleich alle eBooks in einem Bundle, ist’s unterm Strich aber etwas günstiger – nämlich 56,54 Euro (statt 62,93 Euro).

Auch die Hörbücher sind bei Pottermore erhältlich. Diese sind allerdings deutlich teurer. Für das 125 Stunden umfassende Hörbuch in sieben Teilen, verlangt man bei Pottermore 211,18 Euro. Bei Amazon gibt’s die deutsche Version aktuell bereits ab 149 Euro.

Harry Potter eBooks in deutscher Sprache

Die Buchreihe gehört zu den erfolgreichsten der jüngeren Geschichte und feiert heuer ihren 15. Geburtstag. Die Rede ist von Harry Potter. 1997 ist der erste Band erschienen – zehn Jahre später der letzte. Viele Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene hat die Buchreihe entsprechend lange begleitet und der Abschied war nach so vielen Jahren entsprechend schwer.

Ein hunderprozentiges Ende ist das aber dennoch nicht, denn mit Pottermore hat vor kurzer Zeit eine interaktive Webseite ihre Pforten geöffnet, auf der man die gesamte Geschichte nochmal selbst nachspielen und Teil einer großen Community werden kann.

Zusammen mit dem interaktiven Erzählteil werden außerdem die digitalen Versionen der Harry Potter Bücher exklusiv im angeschlossenen Shop verkauft. Potter-Autorin J.K. Rowling hat die Digitalrechte an der beliebten Buchreihe behalten und kann entsprechend unabhängig von Verlagen die eBooks auf den Markt bringen. Sogar Amazon – einer der größten Harry Potter Händler weltweit – muss beim Verkauf der eBooks auf die Pottermore-Homepage verweisen. Das gibt’s bei keinem anderen eBook.

Mittlerweile sind zusätzlich zu den englischsprachigen Büchern auch weitere Sprachen hinzugekommen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugisisch und Japanisch werden nun ebenfalls angeboten.

Bedauerlicherweise sind mit Erscheinen der Übersetzungen auch die Preise gestiegen. Von ursprünglich 5,97 Euro bzw. 8,36 Euro auf 7,99 bzw. 9,99 Euro. Damit sind die eBooks kaum noch billiger als die Papierversionen. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt’s allerdings, denn man muss sich nicht mit einem lästigen Kopierschutz rumschlagen: Die eBooks auf Pottermore werden nämlich ohne hartes DRM verkauft und stattdessen mit einem digitalen Wasserzeichen (weiches DRM) versehen, welches die Nutzung nicht verkompliziert.

Ohne harten Kopierschutz zum Erfolg

Pottermore war einer der prominentesten Vorreiter bei der Nutzung eines digitalen Wasserzeichens. Bis dahin nutzten viele Bestellerautoren und namhafte Verlage harten Kopierschutz um ihre Werke gegen unbefugte Weitergabe zu schützen (was bekanntlich nicht möglich ist und nur den ehrlichen Käufern ein Hindernis ist – aber das ist eine andere Geschichte).

Trotz des vergleichsweise moderaten Kopierschutzes war der Start des Harry-Potter-Plattform einer voller Erfolg und die Umsätze  waren enorm. Es war der von vielen DRM-Gegnern lange gewünschte, nicht zu übersehende Erfolg der eine klare Sprache gesprochen hat: Buchliebhaber kaufen gute eBooks auch ohne hartes DRM.

Das ging letztendlich sogar so weit, dass die auf Tauschbörsen illegal bereitgestellten Harry Potter eBooks bald wieder entfernt wurden, denn viele Betreiber wollten die Kundenfreundlichkeit entsprechend honorieren.

Sony steigt aus

Eine interessante Randnotiz: Pottermore war mit Sony als kommerziellen Partner gestartet. Es war geplant die Sony eReader zunächst exklusiv vorab mit verschiedenen Harry Potter eBooks zu bestücken und die Verkäufe damit anzukurbeln. Es wurden kurzzeitg auch diverse Bundle-Angebote vorgestellt. Letztendlich kam es dann aber nie zu den entsprechenden Endprodukten, sodass es in Deutschland (und soweit wir wissen auch sonst nirgendwo) zu entsprechenden Verkäufen kam.

Der Grund: Sony steckte zu dem Zeitpunkt bereits in einer schweren finanziellen Krise und der eBook-Bereich schien keine allzu große Relevanz für der Unternehmenssanierung zu haben. Letztendlich folgte das endgültige Ende Sonys aus dem eBook-Geschäft und damit war schließlich auch die Pottermore-Partnerschaft Geschichte, sodass es inzwischen keine prominent platzierten Hinweise auf den japanischen Konzern auf der Homepage mehr gibt.

Einzig einige eReader-Bilder als Überbleibsel dieser Zusammenarbeit sind geblieben, wo z.B. der Sony PRS-600 zu sehen ist.

Ohne DRM; auch über Google Books [nicht mehr aktuell]

Meldung von 21. Juli 2011: Harry Potter gehört zu den meistverkauften Artikeln bei Amazon, doch bis jetzt gibt es keine digitalisierte Version der erfolgreichen Buchreihe – zumindest nicht offiziell. In Kürze ist es aber so weit und die Autorin J.K. Rowling, welche die alleinigen Rechte am Verkauf der eBooks hat, wird diese über ihre eigene Webseite „Pottermore“ verkaufen.

Erwähnenswert sind hierbei zwei Dinge: Zum Ersten geht Rowling mit dieser Art des Verkaufs den dezentralen Weg des Internets und meidet die üblichen Vertriebskanäle, was aber in Anbetracht des bereits großen Erfolgs der Buchreihe wohl keine Probleme beim Verkauf bereiten wird. Zum Zweiten werden die eBooks ohne DRM verkauft werden. Das bedeutet, dass die Bücher nicht auf ein bestimmtes Gerät gesperrt sind und somit auch auf mehreren eBook Reader gelesen werden können. Allerdings werden diese Bücher nicht völlig ohne Sicherung vertrieben. Jedes verkaufte Harry-Potter-eBook wird über einen digitalen Fingerabdruck des Käufers verfügen, wodurch man einen weiteren Vertrieb, oder eine Veröffentlichung im Internet, gegebenfalls zum ursprünglichen Käufer zurückverfolgen kann. Ähnlich funktioniert auch das DRM-freie iTunes System von Apple.

Sobald der Verkauf der eBooks startet, wird es die Möglichkeit geben, die erworbenen Bücher auch in die eigene Google eBook Bibliothek zu übertragen und somit in der „Cloud“ immer verfügbar zu haben. Des Weiteren wird das Bezahlsystem von Pottermore um Google Checkout erweitert. Mit dieser (wohl vorübergehenden) Exklusivität hat Google nun erstmals einen wichtigen und starken Partner um das eigene eBook-Angebot einer großen Masse bekannt und zugänglich zu machen (die Druckversion hat sich weltweit über 500 Millionen mal verkauft).

Amazon sieht dabei aber nicht tatenlos zu und hat die Harry Potter eBooks bereits für den Kindle angekündigt. In welcher Form dies geschehen wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

Harry Potter eBooks auf den neuen Sony eBook Readern?

Meldung von 16. August 2011: Wie The Register berichtet, sollen die neuen eBook Reader Modelle von Sony mit der Harry Potter Buchreihe ausgeliefert werden.

Es würde zeitlich passen: Pottermore – die Online-Plattform, welche die eBooks als einziges offiziell verkaufen wird – geht mit Oktober an den Start und wird in Zusammenarbeit mit Sony erstellt. Die neue Sony Reader Generation wird ebenfalls für September/Oktober erwartet. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Bericht zutrifft, ist nicht so klein, denn die Partnerschaft (für welche Sony Gerüchten zufolge mehrere Millionen Euro hinblättert) mit der Pottermore-Webseite alleine, dürfte nicht allzu lukrativ sein bzw. irgendwelche besonderen Werbeeffekte haben.

Dagegen könnte man mit den neuen eBook Readern und der vorinstallierten Buchreihe, durchaus den Nerv für das diesjährige Weihnachtsgeschäft treffen. Wenn man das Ganze noch weiter spinnt, dann könnte ja vielleicht sogar ein Sony eBook Reader mit Harry Potter Branding erscheinen. Verwunderlich wäre das jedenfalls nicht.

Eine solche Partnerschaft dürfte Sony auch wieder dazu verhelfen, etwas Fuß im digitalen Lesemarkt zu fassen. Zuletzt war es aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei den Readern, sowie vielen Neuerscheinungen von anderen Herstellern, eher ruhig um Sony.

Auf der Pottermore-Webseite wird die Zusammenarbeit von Sony so beschrieben:

Sony’s association with J.K. Rowling’s Pottermore brings together one of the world’s most innovative brands with the most successful book series in history, in a pioneering partnership that will help shape the future of story-telling.

Pottermore is an online reading experience built around the world of Harry Potter, created for a new digital generation of readers who can share and participate in the stories, showcase their Potter-related creativity and discover new information about the world of Harry Potter from the author herself. It will also be the exclusive place to purchase, for the first time, eBooks, as well as digital audio books of the Harry Potter series.

As a leading company in entertainment and electronics including games and digital books, Sony is proud to partner with J.K. Rowling to create this interactive story-telling experience. Sony’s philosophy of “make.believe“ is woven throughout the Pottermore journey, where users are inspired to believe that anything they can imagine, they can make real. Through Pottermore, Sony will be able to reach both current and future generations of Harry Potter fans, and introduce them to products and services beyond their imagination.

Harry Potter eBooks mit Verspätung [nicht mehr aktuell]

Meldung von 1. Oktober 2011: Es war von langer Hand geplant und Fans der Buchreihe haben mit Sicherheit schon lange darauf gewartet, aber Harry Potter in eBook-Form muss noch ein paar Monate warten. Im offiziellen Pottermore-Blog werden die Gründe dazu nicht genau genannt, aber offenbar will man die Pottermore-Webseite in der Zwischenzeit weiter verbessern.

Offiziell heißt es dazu: „Finally, the Pottermore Shop, which will sell the Harry Potter eBooks and digital audio books, will now open in the first half of 2012, in order to allow us to focus on our first priority: opening Pottermore to as many people as possible and making the experience as good as it can be.“

Mittlerweile befinden sich ca. 583.000 aktive Teilnehmer/innen auf Pottermore, was in letzter Zeit offenbar zu Geschwindigkeitsproblemen mit der Seite geführt hat. Es ist also nur verständlich, dass die Betreiber diese Probleme aus dem Weg räumen wollen, bevor der eBook-Shop geöffnet wird. Ursprünglich war Oktober als Starttermin angedacht.

Wie es aber im Blogeintrag auf Pottermore weiter heißt, soll die Öffnung der Webseite dennoch schon im Oktober erfolgen, wobei die Freischaltung der Nutzer/innen in Schüben stattfindet, sodass man die Serverlast kontrollieren kann.

Zu den Sony Reader WiFi Harry Potter Modellen gibt es bislang keine neuen Informationen – im Gegenteil: Die Hinweise auf den Harry Potter eBooks-Gutschein wurden von fast allen Shops entfernt, womit sich dieser Schritt wohl schon länger angekündigt hat. Auch um die mögliche Aufnahme der Harry Potter eBooks im Kindle Store ist es wieder ruhig geworden. Für Harry Potter Fans heißt es also abwarten und ab und zu auf der Pottermore-Webseite vorbeischauen, um zu sehen, ob die Registrierung schon geöffnet wurde. In der Zwischenzeit kannst du unser kurzes Preview zur Harry-Potter-Experience auf Pottermore durchlesen.

USA: Amazon verleiht Harry Potter eBooks

Meldung von 25. Juni 2012: Das ist mal eine interessante Wendung: Alle sieben Harry Potter eBooks sind seit wenigen Tagen beim Amazon eBook Verleih (Amazon’s Kindle Owners‘ Lending Library) erhältlich –  und zwar auf Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch. Dies teilt das Unternehmen per Presseaussendung mit.

Kindle Owners‘ Lending Library ist ein Dienst, welchen Amazon aktuell leider nur in den USA anbietet. Dieser erlaubt es Prime-KundInnen (79 US-Dollar pro Jahr) eBooks aus einem Sortiment von inzwischen über 145.000 Titeln auszuborgen. Dass nun auch die populären Harry Potter Bücher den Verleihservice bereichern, kommt überraschend, denn der Verkauf der eBooks wird ausschließlich über die Pottermore-Webseite abgewickelt, welche unter anderem extra dafür eingerichtet wurde.

Amazon hatte aber schon früher angekündigt, dass man alles tun werde um die Harry Potter Buchreihe auch für die Kindle-Reihe möglichst einfach verfügbar zu machen. Immerhin gehören die Papier-Bücher um den Zauberlehrling zu den am meisten verkauften Titeln bei Amazon. Dieser Umstand könnte auch dabei geholfen haben, dass die Reihe nun Teil des Verleihservices ist.

Gegenüber anderen Diensten besteht der größe Vorteil bei Amazon darin, dass die Bücher ohne zeitliche Beschränkung und ohne Wartezeit ausgeborgt werden können. So hat man immer genügend Zeit das Buch seiner Wahl auszulesen, um sich dann in Ruhe das nächste auszusuchen.

Allerdings wird Kindle Owners‘ Lending Library nicht nur von positiven Stimmen begleitet. Amazon soll bspw. viele Buchtitel ohne Zustimmung der jeweiligen Rechteinhaber bzw. Autoren in die Bibiothek aufgenommen haben, mit dem Hinweis, dass diese Art des Vertriebs nicht gesondert ausgehandelt werden müsse.

Jedenfalls schauen die KundInnen hier in Europa aktuell wieder mal durch die Finger, denn der Verleihservice ist hierzulande (noch) nicht verfügbar. Ob sich diese Art des eBook-Verleihs hier überhaupt umsetzen lässt, ist aber aufgrund der rechtliche Lage fraglich.

Die Tücken des eBooks, oder: Probleme mit dem neuen Buch von J.K. Rowling

50 Shades of Grey hat für unerwartete Mehreinnahmen für Verlage und Buchhändler in diesem Jahr gesorgt. Das neue Buch von Harry Potter Autorin J.K. Rowling hingegen scheint schon vorab ein Erfolg zu sein. Im Zuge der Vorbestellungen sollen schon 1 Million Exemplare von „Ein plötzlicher Todesfall“ verkauft worden sein. Damit der Verkaufserfolg ja nicht gefährdet werde, habe im Vorfeld auch höchste Geheimhaltung für alle Beteiligten gegolten.

Vorabexemplare für Rezensionen gab es daher keine und die deutschen Übersetzer mussten ihre Arbeit in London verrichten, da das Originalmanuskript „ausschließlich in den Räumen des englischen Verlags zugänglich“ war. Dies ließ Carlsen und Ullstein, bei denen das Buch auf Deutsch erschienen ist, per Presseaussendung wissen.

Damit das Geschäft natürlich auch voll in die Gänge kommt, ist das Buch auch in einer digitalen Version erhältlich. Besonders in den USA kann man es sich aufgrund des großen Marktanteils von eBooks kaum noch leisten darauf zu verzichten. Für umgerechnet rund 20 Euro wird das eBook dort verkauft, was für US-Verhältnisse ausgesprochen hoch ist. Die meisten Romane kosten im Digitalformat weniger als 10 Euro. Wirklich gut argumentieren kann man den doppelt so hohen Preis seitens des Verlags natürlich nicht, wenngleich man generell bei hohen eBook Preisen immer auf die hohe Qualität des Formats verweist.

Dieses Argument darf man hier jedenfalls schlichtweg als Unsinn abtun, denn in den USA mehren sich die Berichte, dass Kindle und Nook KundInnen massive Probleme mit dem eBook haben. So soll sich die Schriftart nur zwischen der kleinsten und der größten einstellen lassen, was für die meisten Personen vermutlich nicht besonders praktikabel sein dürfte.

In der Zwischenzeit hat Hachette eine korrigierte Version erstellt und an die Händler geschickt, wobei Amazon die neue Version nicht von selbst an die Kindle Geräte sendet, sondern die NutzerInnen die neue Fassung selbst herunterladen müssen. Fehler wie dieser sind in vielerlei Hinsicht ärgerlich.

Einerseits ist das eBook für 20 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, sodass man sich erwarten durfte, dass der Verlag hier vernünftig gearbeitet hat. Anderseits führen solche Probleme die Vorteile des eBooks ad absurdum. Zwar bekommt man den Titel direkt nach dem Verkaufsstart bequem von zuhause, aber lesen kann man das Buch aufgrund des Fehlers noch nicht. Und hier kommt auch wieder das DRM-Problem zum Tragen. Der Kopierschutz verhindert nämlich, dass die Datei weiterbearbeitet werden kann (zumindest nicht ohne Hilfsmittel), sodass man als KundIn darauf angewiesen ist, auf eine offizielle Fehlerbehebung zu warten. Besonders absurd wird das Ganze dann, wenn man die Raubkopie des eBooks ohne Fehler nur wenigen Stunden nach dem Verkaufsstart herunterladen kann…

Zumindest kann man J.K. Rowling und den verantwortlichen Entscheidungsträgern diesmal zugutehalten, dass der eBook-Start gleichzeitig mit dem traditionellen Buchverkauf erfolgt ist. Bei Harry Potter sind Jahre ins Land gezogen, bevor die eBooks (offiziell) erhältlich waren.

Deutsche KundInnen müssen sich mit den oben genannten Problemen übrigens zum Glück nicht herumschlagen, denn mit der deutschen Fassung des eBooks scheint es keinerlei Probleme zu geben.

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