Asus eBook Reader

Geräte in der Datenbank: 2
Sortieren nach: Erscheinungsjahr | Gerätename

Bitte wähle einen eReader um mehr zu erfahren:

Über Asus

Der eBook Boom in den Anfangsjahren des Kindle hat auch vor dem taiwanesischen Computerhersteller Asus nicht Halt gemacht. Das Unternehmen hat im Jahr 2010 ein eigenes eBook Reader Modell präsentiert, das mit einer großen 9 Zoll Bildschirmdiagonale überzeugen sollte. Entsprechend der Nomenklatur bei den Netbook („Eee PC“s), wo Asus eine Vorreiterrolle hatte, nannte das Unternehmen auch die dedizierten Lesegeräte „Eee Reader“.

Als Anzeigetechnik nutzte man jedoch im Gegensatz zur Amaton-Konkurrenz keine Bildschirme der E-Ink Holdings, sondern die Technologie des damaligen Hauptkonkurrenten SiPix. Deren Displays waren aber schon damals in quasi jeder Hinsicht unterlegen, wodurch die Attraktivität der Asus-eReader von vorn herein ein wenig gelitten hat. Mittlerweile wurde SiPix durch die E-Ink Holdings übernommen.

Ebenso wie bei den Netbooks hatte Asus aber auch schon bei eBook Readern den Trend der Zeit erkannt und mit dem DR900 sehr früh auf Touchscreentechnik gesetzt, um das Gerät zu bedienen. Zusätzlich sollte eine möglichst einfache, entschlackte Bedienoberfläche zum Einsatz kommen. Trotz der damals innovativen Zugangsweise hat das Gerät jedoch keinen allzu großen Zuspruch gefunden, was auch daran gelegen haben mag, dass die Eingabeverzögerung recht groß war und die Bedienung insgesamt relativ träge.

Außerdem war schon damals eines der Hauptverkaufsargumente eines Kindle, dass man unkomplizierten Zugriff auf den integrierten eBook-Shop bekommt – via UMTS. Auch wenn der DR900 ebenfalls optional über 3G verfügt hat, war die Implementation ohne eigenen Store doch ganz anders als bei Amazon.

Nachdem der Netbook-Boom ein wenig abgeflaut ist und die eReader in den USA im Jahr 2011 ebenfalls ihren Zenit überschritten hatten, war mit den Tablet-PCs ein deutlich lukrativeres Marktsegment in den Fokus gerückt. Dadurch bliebt es letztendlich bei nur zwei Asus-Geräten mit E-Paper Display, denn der Computerspezialist hatte sich lieber auf den zunächst deutlich weniger hart umkämpften Tablet-Markt konzentriert.

Den größten Erfolg konnte Asus in Zusammenarbeit mit Google verbuchen, als man die Google Nexus 7 Tablets herausgebracht hat. Die beiden Flachcomputer erfreuten sich insbesondere wegen der vergleichsweise niedrigen Einstiegspreise großer Beliebtheit, zeichneten sich aber auch durch einen guten Funktionsumfang aus. Nach dem zweiten Nexus-Tablet wurde die Zusammenarbeit jedoch beendet, sodass man sich auf den Vertrieb eigener Marken (MeMo, Transformer, ZenPad, Vivo Tab) entschlossen hat.