Kindle Oasis mit Details und Bildern geleaked, vielleicht der beste eReader

19. April 2016
Lesezeit: 13:43 Min.
Kindle Oasis mit Details und Bildern geleaked, vielleicht der beste eReader

Update 13. April 2016: Wie im Vorfeld erwartet, wurde der Kindle Oasis heute vorgestellt. Hier geht’s zum Vorstellungsartikel mit allen Informationen, Details und Bildern.

Update 11. April 2016: Bevor der Kindle Voyage im Jahr 2014 an den Start gegangen ist, leakte das Gerät bereits mit einer Hand voll Details vor der offiziellen Vorstellung. Mit dem Paperwhite 3 konnte Amazon jedoch wiederum überraschen – niemand hatte die Neuvorstellung vorab auf dem Schirm.

Ganz anders sah das die vergangenen Tage beim Kindle Oasis aus: Der eBook Reader wurde am 5. April von Jeff Bezos höchstpersönlich via Twitter angekündigt (siehe Originalmeldung unten). Zu dem Zeitpunkt natürlich noch ohne Namen und Details. Am 9. April gab’s mit dem Namensleak auf der japanischen Amazon-Homepage das erste wichtige Detail (siehe Update unten).

Heute folgen eine Reihe anderer Informationen in einem weiteren Leak, wie mehrere US-Kollegen berichten. Dieses Mal kommt der Leak nicht direkt von einer Amazon-Länderseite, sondern von Amazons TMall Shop. Die Detailseite wurde zwar mittlerweile wieder gelöscht, allerdings haben das Webarchive und Google diese weiterhin im Cache.

Das wissen wir

Also kommen wir zur Sache: Der neue eReader hört – wie bereits erwartet – auf den Namen Kindle Oasis. Die Vermutung, dass es sich um ein wasserdichtes Gerät handeln würde, haben sich nicht bestätigt.

Auch die im Vorfeld angenommene Text-To-Speech-Funktion und Bluetooth-Verbindung werden im Leak nicht erwähnt.

Unübliches Kindle-Design beim Oasis, man beachte zudem die Dicke der Hülle (siehe unten)

Anstatt sich in dieser Hinsicht mit anderen Herstellern zu messen, hat Amazon einen ganz anderen Weg eingeschlagen, der in meinen Augen sehr zu begrüßen ist. Wie man auf den ersten Blick sieht, ist das Gerät asymmetrisch designed.

Neben dem Display befinden sich zwei physische Knöpfe zum Umblättern, wobei eingebaute Lagesensoren dafür sorgt, dass man den Kindle Oasis einfach um 180 drehen kann, um ihn auch problemlos in der anderen Hand zu halten. Der eReader eignet sich somit für Links- und Rechtshänder gleichermaßen.

Blick von unten

Die asymmetrische Bauform setzt sich auf der Rückseite fort: Circa ein Drittel der Rückseite ist 8,5 mm tief, zwei Drittel messen weniger als die Hälfte und an der dünnsten Stelle nur 3,4 mm (siehe Bild). Dadurch wird man den eReader ohne Zweifel sehr komfortabel in einer Hand halten können.

Weltmeister im Leichtgewicht

Besonders erfreulich ist auch die enorme Gewichtsersparnis: Nur 131 Gramm bringt das Gerät auf die Waage, womit der Kindle Oasis der leichteste beleuchtete 6 Zoll eReader überhaupt ist. Damit löst er den bisherigen Spitzenreiter PocketBook Sense (155 Gramm) locker ab.

Viele regelmäßige ALLESebook-Besucher wissen sicherlich, dass ein niedriges Gewicht in meinen Testberichten immer besonders wohlwollend erwähnt wird, denn dieses trägt zu einer entspannteren Handhabung des Geräts bei. Insbesondere wenn man lange am Stück liest, macht sich das durchaus bezahlt. Mit 131 Gramm ist der Oasis leichter als viele Taschenbücher.

E-Ink Display mit mehr LEDs

E-Ink Display, eventuell flexibel

Die enorme Gewichtsersparnis im Vergleich zum ohnehin schon leichten Kindle Voyage (180 Gramm) könnte unter anderem vom Display kommen. Es wäre denkbar, dass Amazon nicht mehr auf die üblichenb E-Ink Displays auf Glassubstratbasis setzt, sondern ein leichteres, flexibles Display auf Kunststoffbasis einsetzt.

Stichwort E-Ink: Wie es aussieht kommt wieder E-Inkl Carta (oder etwas vergleichbares) zum Einsatz, d.h. auf Liquavista muss man weiter warten.

Die Pixeldichte beträgt 300 ppi, womit davon ausgegangen werden kann, dass die Displaydiagonale wieder 6 Zoll beträgt. Die Beleuchtung hat laut einem Reddit-Übersetzer 60% mehr LEDs. Der Kindle Voyage hat 6 LEDs, was bedeutet, dass es der Oasis auf 10 LEDs bringt.

Anzunehmen, dass die Erhöhung der LED-Anzahl einer noch gleichmäßigeren Beleuchtung dienen soll. Die Gehäusefront ist – ausgenommen von den beiden Blättertasten – plan.

Hülle mit integriertem Akku

Ein besonderes Augenmerk hat Amazon offensichtlich auch auf das Hüllendesign gelegt. Anstatt den Kindle Oasis wie beim Paperwhite in eine Kunststoffschale einspannen zu müssen, wird diese wie beim Voyage magnetisch fixiert. Insgesamt 12 Magenete sollen dafür zum Einsatz kommen und für einen sicheren Sitz sorgen.

Die Hülle passt sich rückseitig der Form des Geräts an, sodass die Dicke des Oasis mit der Hülle über die gesamte Breite rund 8,5 mm beträgt.

Hülle mit integriertem Akku und Magnethalterung

Die Dicke der Hülle kommt durch den eingebauten Akku zustande. Damit lässt sich die Laufzeit laut den geleakten Bildern auf „Monate“ ausdehnen. Die ohnehin schon hervorragenden Laufzeiten von eReadern toppt der Oasis mit Hülle somit vermutlich nochmal deutlich.

Wie viel die Hülle wiegt, bleibt aktuell aber noch ein Geheimnis.

Vielleicht der beste eReader

Im aktualisierten Titel habe ich es schon erwähnt: Wenn man davon ausgeht, dass die praktische Umsetzung ebenso gut gelungen ist, wie sich die technischen Details lesen, dann könnte sich der Kindle Oasis als vielleicht bester eReader überhaupt an die Spitze eines weiten Feldes setzen.

Das asymmetrische Design ist in meinen Augen ein echter Fortschritt, nach dem Motto „form follows function“. Es gibt bereits einige andere Gerät mit ähnlichen Designs (z.B. das Pocketbook InkPad), deren Handhabung mich in den Tests immer begeistern konnte. Jene Modelle sind allerdings allesamt größer und schwerer (üblicherweise 8+ Zoll). Der Kindle Oasis könnte das beste aus beiden Welten vereinen: Tolle Handhabung mit höchster Mobilität.

Ich persönlich begrüße die Designänderung jedenfalls sehr und freue mich auf das erste Hands-On mit dem Oasis.

Nun darf man noch gespannt sein, welche Details die offizielle Vorstellung, die (vermutlich) für den 13. April angesetzt ist, offenbaren wird. Preis und Marktstart sind da natürlich die aktuell mitunter größten Fragezeichen.

Name enthüllt

Update 9. April 2016: Es gibt drei neue Details zum angeblichen Kindle Voyage Nachfolger (siehe Originalmeldung unten). Erstens: Wie es aussieht, wird das neue Modell Kindle Oasis heißen. Dies geht aus einem Eintrag auf der japanischen Amazon-Webseite vor, wie ein Nutzer bei Mobileread entdeckt hat. Dort ist ein Modell mit diesem Namen auf einer Unterseite mit einer Hand voll Zubehörartikel gelistet.

Kindle Oasis Produktname auf der japanischen Amazon Homepage

Es handelt sich jedoch nur um ein paar generische Produkte, wie ein Ladegerät oder Stifte zur Bedienung des kapazitiven Touchscreens. Hüllen oder sonstige gerätespezifische Artikel werden aktuell nicht angezeigt, womit die Displaygröße und sonstige technische Details weiterhin unklar bleiben.

Der Name „Oasis“ (zu deutsch „Oase“) könnte aber darauf hindeuten, dass es sich um ein wasserdichtes Gerät handelt. In diesem Punkt stimme ich mit Kollegen Nathan überein. Es würde auf jeden Fall Sinn machen, denn Kobo, Tolino und Nook haben ebenfalls wassergeschützte oder -dichte Geräte im Sortiment.

Zweitens: Es handelt sich um keinen (direkten) Nachfolger für den Kindle Voyage. Amazon nennt Nachfolgermodelle üblicherweise immer gleich wie das Vorgängergerät. Den Paperwhite gibts z.B. bereits in der dritten Generation. Allerdings lässt Amazon Modellreihen auch auslaufen, wie etwa Kindle DX oder Kindle Touch.

Der neue Name legt aber jedenfalls nahe, dass die Unterschiede zum Voyage größer sind, als das üblicherweise bei einem Modellwechsel der Fall ist.

Drittens: Angeblich soll der Kindle Oasis am 13. April 2016 vorgestellt werden. Diese Information habe ich von der gleichen Person erhalten, die mir schon in der Vergangenheit diverse Leaks weitergegeben hat (etwa zum Kobo Aura H2O). Ich gehe daher davon aus, dass dies – so wie alle bisherigen Informationen die ich bekommen habe – auch dieses Mal stimmt. Also vermutlich sind es nur noch 4 Tage bis zur Vorstellung.

Codeanalyse Firmwareupdates

Update 6. April 2016: Bei der Code-Analyse des kürzlich erschienenen Softwareupdates 5.7.3.1 hat ein Mitglied des englischsprachigen Mobileread-Forums nicht nur einen neuen Kindle entdeckt, sondern gleich zwei. So soll das von Jeff Bezos angekündigte Spitzengerät den Codenamen „Whiskey“ tragen und Blättertasten haben, aber kein haptisches Feedback.

Das legt nahe, dass es sich um reguläre Druckknöpfe handelt und nicht um druckempfindliche Sensoren, wie sie beim Kindle Voyage zum Einsatz kommen.

Besonders ungewöhnlich ist das mögliche Vorhandensein eines Lagesensors. Das gab’s in eReadern zwar schon früher, hat im Endeffekt aber keinen besonders wichtigen Mehrwert gebracht. Je nachdem wie man im Bett, auf dem Sofa oder anderswo liegt bzw. liest, kann die automatische Neuausrichtung des Bildschirms sogar störend sein. Außerdem ist die Kindle-Software nicht gerade berühmt für einen besonders guten Querformatmodus.

Der Codenamen für das zweite Gerät lautet „Woody“. Dieses soll im Basissegment zuhause sein, was unter anderem an der fehlenden 3G-Version erkennbar ist. Das würde auch zu den bisherigen Einstiegsmodellen passen, die ausschließlich als WiFi-Variante angeboten wurden. Über die Spezifikationen ist darüber hinaus allerdings nichts bekannt.

Offen bleibt, ob Amazon diese beiden Geräte kommende Woche vorstellen wird, oder nur eines. Bezos‘ Tweet (siehe unten) kann in englischer Sprache genau genommen auch in der Mehrzahl gelesen werden.

Neue Hardwareplattform

Erwähnenswert ist außerdem, dass diese beiden neuen Modelle offenbar eine neue Hardwareplattform („Duet“) nutzen. Das könnte bedeuten, dass ein neuer Chipsatz zum Einsatz kommt. Freescale hat seit geraumer Zeit i.MX 7 Chipsätze im Programm, die als Single- und Dual-Core Varianten angeboten werden.

Besonders interessant ist die Beschreibung des E-Paper Controllers: Electronic paper display controller— The processor integrates an EPD controller that supports E-INK color and monochrome panels with up to 2048 x 1536 resolution at 106 Hz refresh, 4096 x 4096 resolution at 20 Hz refresh and 5-bit grayscale (32-levels per color channel).

Das bedeutet, dass der neue Chipsatz schnell genug wäre, um flüssige Animationen auf einem monochromen E-Ink Display abzuspielen. Damit könnte sich insbesondere die PDF-Navigation deutlich verbessern. Aber auch die Erwähnung von Farbdisplays ist in diesem Zusammenhang durchaus interessant.

Liquavista, ja oder nein?

Gestern hatte ich noch erwähnt, dass ich ein Liquavista-Display für den neuen Kindle erwarte. Nach dem Hinweis auf die neuen Modelle in der aktuellen Paperwhite-Firmware (siehe oben) bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher. Ich nehme an, dass eine andere Displaytechnologie auch eine andere Firmware benötigen würde und die neuen Geräte mit Liquavista-Technik daher nicht in der aktuellen Firmware eines E-Ink Geräts auftauchen.

Aber man weiß ja nie: Einer der größten Vorteile der Liquavista-Technik soll die einfache Produktion auf Basis üblicher LCD-Herstellungsverfahren sein. Das könnte bedeuten, dass auch die Ansteuerung der Displays kein Hexenwerk ist und letztendlich auch mit diversen Anpassungen bei der aktuellen Firmware möglich wäre.

Solar-Hülle und extra-dünner Kindle

Ein besonderes Augenmerk könnte bei der Weiterentwicklung zudem nicht am Display gelegen haben, sondern laut Wall Street Journal am Gehäuse der eReader.

So sollen angeblich zwei unterschiedliche Hüllen in Arbeit sein, die beide für eine verlängerte Laufzeit der Kindle-Modelle sorgen. Bei der einen Hülle mit dem Codename „Soda“ handelt es sich um eine regulär aufladbare Version, die den Kindle mit Strom versorgt.

Bei der zweiten Hülle handelt es sich um eine Solar-Version die auf den Codename „Sunkiss“ hört. Diese soll es allerdings noch nicht zur Marktreife geschafft haben.

Sinn dieser aufladbaren Hüllen soll sein, die eBook Reader noch dünner (und vermutlich leichter) zu machen. Dabei bleibt aber natürlich offen, ob die Kunden das überhaupt möchten und ob die Sinnhaftigkeit gegeben ist, wenn man ohnehin eine Hülle nutzen muss, um die bisherigen Laufzeiten zu erreichen. Vorausgesetzt, diese Gerüchte treffen zu.

Originalmeldung 5. April 2016: Am eBook Reader Markt war es in den vergangenen Monaten eher ruhig – insbesondere Amazon hat im Jahr 2015 damit überrascht, dass nur ein neuer Kindle Paperwhite vorgestellt wurde, der im Vergleich zum Vorgänger verhältnismäßig wenig verändert hat. Viele Kunden und verschiedene Marktbeobachter hatten erwartet, dass Amazon einen neuen Kindle Voyage präsentieren würde.

Befeuert wurden die Gerüchte zu jenem Gerät durch diverse Kundenservicemeldungen und dem Amazon-eigenen Kindle Forum. Wie wir wissen, kam es letztendlich aber nie zu einem Voyage 2 Marktstart.

Neues Spitzenmodell, Kindle Voyage Nachfolger

Das wird sich demnächst aller Voraussicht nach aber ändern. Wie Jeff Bezos auf Twitter mitteilt, wird Amazon in der kommenden Woche einen neuen Kindle präsentieren. Zu Deutsch: „Aufgepasst Lesefreunde – ein völlig neues Kindle Spitzenmodell ist fast fertig. 8. Generation. Details gibt’s nächste Woche.

Handfeste Informationen zum Gerät gibt’s erstmal nicht, allerdings kann man sich aus den aktuell umherschwirrenden Informationen ein Bild machen, was das neue Modell bringen könnte.

Zunächst einmal spricht Bezos von einem neuen „Spitzenmodell“ (engl.: top of the line). Somit kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es sich tatsächlich um den lange erwarteten Kindle Voyage 2 handelt (eventuell unter neuem Namen). Der aktuelle Voyage ist bereits seit Oktober 2014 am Markt, womit ein Update gewissermaßen längst überfällig ist.

Wahrscheinlich im Hochpreissegment

Preislich wird der neue Kindle damit wieder im teureren Segment angeordnet sein. Verschiedene Quellen sprechen von rund 200 US-Dollar. Ich persönlich gehe aktuell sogar von ein wenig mehr aus: Der Kindle Voyage (aktuelles Modell) ist kürzlich in Kanada auf den Markt gekommen. Aufgrund einer offenen Patentanmeldung war dies nicht früher möglich.

Überraschend kam aber nicht nur der Start des Voyage in Kanada, sondern auch der hohe Preis. 300 kanadische Dollar (rund 200 Euro) will Amazon für das Gerät haben – der Kindle Paperwhite kostet mit 140 kanadischen Dollar (rund 95 Euro) weniger als die Hälfte. Nirgendwo sonst ist die Preisspanne zwischen den beiden Modellen so groß wie bei Amazon.ca.

Schon vor einigen Wochen vermutete ich daher, dass Amazon den Voyage eher als Platzhalter für das neue Modell benutzt, denn die Preisdifferenz zwischen den beiden Modellen ist schlicht zu groß und aufgrund der gleichen Displayspezifikationen aktuell kaum rechtzufertigen.

Neue Displaytechnologie? Liquavista!

Noch spannender sind die möglichen technischen Neuerungen. Von der E-Ink Holdings gibt es aktuell offenbar keine bessere Anzeigetechnik als E-Ink Carta und eine höhere Auflösung als 300 ppi erscheint kaum sinnvoll. Zumindest nicht in Hinblick auf die Kosten-Nutzen-Rechnung.

Die Chancen stehen daher meiner Meinung nach gut, dass der Voyage-Nachfolger endlich ein Liquavista-Display spendiert bekommt. Zumindest hoffe ich das. Die Anzeigetechnik wurde von Amazon bereits im Jahr 2013 durch eine Firmenübernahme zugekauft. Bisher trug die Übernahme aber noch keine Früchte, sodass es heuer – drei Jahre später – eigentlich höchste Zeit für ein entsprechendes Gerät ist.

Liquavista-Technik eignet sich nicht nur für Farb-E-Paper-Displays, sondern auch für monochrome Bildschirme mit hohen Kontrasten und Reflexionswerten. Zumindest laut den technischen Daten soll die Technik damit auch die E-Ink Carta Technik (sichtbar) übertreffen und näher zur Anzeigequalität eines normalen Papiers rücken.

Ein Hinweis, dass Liquavista in den Fokus rücken könnte, gab es bereits im August 2015, als nicht nur das Logo der Firma überarbeitet wurde, sondern auch ein kurzes Vorstellungsvideo des Entwicklerstudios im YouTube-Kanal von Amazon aufgetaucht ist.

Ebenfalls denkbar wäre eine größere Displaydiagonale. Der Hauptkonkurrent des Voyage kommt von Kobo in Form des Aura H2O. Der wasserdichte und staubgeschützte eBook Reader erfreut sich auch zwei Jahre nach dem Marktstart großer Beliebtheit. Zudem sind Interessenten offenbar auch eher gewillt etwas tiefer in die Tasche zu greifen, wenn das Gerät größer ist.

Audible Unterstützung und Bluetooth?

Gerüchteweise soll der neue eReader als Drahtloskommunikation nicht nur WLan und 3G bieten, sondern auch über Bluetooth verfügen. Es wäre nicht das erste Mal, dass Bluetooth in einem eReader zum Einsatz kommt. Das war allerdings in erster Linie nur bei offenen Android eReadern der Fall. Sofern es sich beim neuen Kindle nicht um einen Kindle-Fire Tablet-Hybriden handelt, wäre es vorstellbar, dass die Bluetooth-Verbindung für drahtlose Kopfhörer genutzt werden kann und eine unkomplizierte Audible-Nutzung möglich macht.

Ein weiteres Gerücht besagt, dass eine passende Lederhülle mit einem integrierten Akku ausgestattet sein soll. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass tatsächlich eine andere Displaytechnik zum Einsatz kommt bzw. dass der Stromverbrauch des Geräts generell höher liegt als bei aktuellen Modellen (z.B. durch Bluetooth).

Wie man sieht, gibt’s wieder viele Gerüchte, aber nur wenige, handfeste Informationen. Zum aktuellen Zeitpunkt kann man auf Basis von Jeff Bezos Tweet zumindest eine Sache als gesichert ansehen: Nächste Woche wird ein neuer High-End Kindle vorgestellt werden.

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